── Wiederholungsprüfung elektrischer Anlagen
FI-/RCD-Schutzeinrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil der elektrischen Schutzmaßnahmen. Im Rahmen der Wiederholungsprüfung prüfen wir die elektrische Anlage und die relevanten Schutzmaßnahmen fachgerecht – damit Sie den Zustand Ihrer Anlage nachvollziehbar beurteilen und dokumentieren können.
Bundesweit · Fachkundige Prüfung · Digitale Dokumentation
Ein FI-Schalter beziehungsweise RCD soll bei einem Fehlerstrom die Stromversorgung abschalten und damit eine wichtige Schutzfunktion übernehmen.
Für Betreiber elektrischer Anlagen reicht es deshalb nicht, dass ein RCD lediglich vorhanden ist. Entscheidend ist der ordnungsgemäße Zustand der elektrischen Anlage und ihrer Schutzmaßnahmen.
Genau hier setzt die Wiederholungsprüfung an.
Die DGUV sieht wiederkehrende Prüfungen elektrischer Anlagen und ortsfester Betriebsmittel vor und stellt dabei unter anderem die fachgerechte Durchführung, angemessene Prüffristen und eine sachgerechte Dokumentation in den Mittelpunkt.
Ein FI-Schalter – fachlich RCD (Residual Current Device) beziehungsweise Fehlerstrom-Schutzeinrichtung – überwacht elektrische Ströme und kann bei einem Fehlerstrom die Stromversorgung abschalten. Damit ist der RCD ein wichtiger Bestandteil der Schutzmaßnahmen einer elektrischen Anlage.
Für Unternehmen und Betreiber ist aber nicht nur die Funktion des einzelnen Geräts relevant. Entscheidend ist der ordnungsgemäße Zustand der gesamten elektrischen Anlage und der eingesetzten Schutzmaßnahmen. Deshalb betrachten wir den FI/RCD nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der Wiederholungsprüfung der bestehenden elektrischen Anlage.
Die Prüftaste am FI/RCD ermöglicht eine einfache Funktionskontrolle der Schutzeinrichtung.
Sie ersetzt jedoch nicht die fachkundige Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage.
Bei der Wiederholungsprüfung geht es um die fachgerechte Beurteilung des ordnungsgemäßen Zustands der Anlage und der relevanten Schutzmaßnahmen einschließlich der erforderlichen Prüfungen und Dokumentation. Die DGUV stellt hierfür eigene Hinweise zur praktischen Durchführung wiederkehrender Prüfungen elektrischer Anlagen bereit.
Die Prüfung richtet sich nach der konkreten elektrischen Anlage und den anzuwendenden Anforderungen.
Im Rahmen der Wiederholungsprüfung können unter anderem folgende Bereiche relevant sein:
Erkennen sichtbarer Mängel und Auffälligkeiten an Anlage und Komponenten.
Überprüfung der relevanten Schutzmaßnahmen der elektrischen Anlage.
Prüfung der relevanten Funktion der vorhandenen Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen.
Nachvollziehbare Erfassung der Prüfergebnisse.
Eine pauschale Antwort auf das Prüfintervall gibt es nicht.
Die erforderlichen Prüffristen hängen unter anderem von der Art und Nutzung der elektrischen Anlage, den Einsatzbedingungen und der Gefährdungsbeurteilung ab. Die DGUV weist ausdrücklich auf die Notwendigkeit angemessener Prüffristen für wiederkehrende Prüfungen hin.
Für bestimmte ortsfeste elektrische Anlagen nennt die DGUV Vorschrift 3 beispielsweise Richtwerte von vier Jahren; für bestimmte Betriebsstätten, Räume und Anlagen besonderer Art können andere Vorgaben gelten. Die konkrete Frist muss daher für die jeweilige Anlage betrachtet werden.
Wir klären den Prüfbedarf Ihrer bestehenden elektrischen Anlage mit Ihnen.
Eine professionelle Prüfung endet nicht beim Messgerät.
Wir begleiten den Prüfprozess von der Planung bis zur Dokumentation.
01 — Prüfbedarf klären
Wir besprechen die vorhandene Anlage, den Prüfbereich und die Rahmenbedingungen.
02 — Prüfung planen
Der Prüfprozess wird passend zu Ihrem Standort und Ihrem betrieblichen Ablauf geplant.
03 — Vor Ort prüfen
Unsere Prüftechniker führen die erforderlichen Prüfungen an der bestehenden elektrischen Anlage durch.
04 — Ergebnisse bewerten
Festgestellte Auffälligkeiten und Mängel werden nachvollziehbar erfasst und bewertet.
05 — Dokumentieren
Sie erhalten eine strukturierte Dokumentation der durchgeführten Prüfung und der Ergebnisse.
Fachkundige Prüfung
Wiederholungsprüfungen bestehender elektrischer Anlagen durch qualifizierte Fachkräfte.
Bundesweiter Service
Ein Ansprechpartner für Prüfungen an Standorten in ganz Deutschland.
Strukturierter Prüfprozess
Von der Planung über die Durchführung bis zur Dokumentation.
Digitale Dokumentation
Prüfergebnisse nachvollziehbar erfassen und für Ihre Unterlagen dokumentieren.
Transparente Ergebnisse
Festgestellte Auffälligkeiten und Mängel werden nachvollziehbar dokumentiert.
Lassen Sie Ihren Prüfbedarf fachgerecht einschätzen und die Wiederholungsprüfung Ihrer bestehenden elektrischen Anlage planen.
Mehr über die Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen erfahren. →
— Sie wissen noch nicht genau, welcher Prüfbedarf für Ihre Anlage besteht? Schildern Sie uns kurz Ihre Situation – wir klären die nächsten Schritte mit Ihnen.
Ein FI-Schalter beziehungsweise RCD ist eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung und Bestandteil elektrischer Schutzmaßnahmen. Er kann bei einem entsprechenden Fehlerstrom die Stromversorgung abschalten.
Das lässt sich nicht pauschal mit einem einzigen Intervall beantworten. Die erforderliche Prüffrist hängt von der konkreten Anlage, ihrer Nutzung und weiteren Rahmenbedingungen ab.
Der konkrete Prüfungsumfang richtet sich nach der elektrischen Anlage und den anzuwendenden Anforderungen. Dazu können unter anderem Besichtigung, erforderliche Messungen, Prüfung der Schutzmaßnahmen, Bewertung und Dokumentation gehören
Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen liegt bei einer Elektrofachkraft. Die DGUV beschreibt die entsprechenden Anforderungen an die Durchführung wiederkehrender Prüfungen.
Festgestellte Mängel werden dokumentiert und bewertet. Welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, hängt von Art und Bedeutung des festgestellten Mangels ab.
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