Was ist die VDE Prüfung?

Die VDE Prüfung bildet eine wesentliche Voraussetzung für die Arbeitssicherheit in Firmen. Dabei schützt die VDE Prüfung vor Schäden und vor eventuellen Haftungsansprüchen, die von nicht geprüften Elektrogeräten ausgehen. Elektrische Anlagen müssen regelmäßig geprüft werden. Dabei wird sichergestellt, dass die Elektrogeräte ordnungsgemäß funktionieren. Die VDE Prüfung muss mit geeigneten Prüfverfahren und Messverfahren erfolgen. Die BGV A3 Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaft verlangt, dass alle Betriebsmittel sowie elektrische Anlagen in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer fehlerfreien Funktion getestet werden. Für Personen darf keine Gefährdung von Einrichtungen oder Anlagen ausgehen. Die DGUV Vorschrift 3 Prüfung elektrischer Betriebsmittel muss nachgewiesen und protokolliert werden.

Welche Zeitabstände müssen eingehalten werden bei Fehlern?

Bei der Geräteprüfung werden alle elektrisch betriebenen Geräte geprüft, die mit Hilfe einer Steckvorrichtung an einer Steckdose angeschlossen werden. Zu den typischen elektrisch betriebenen Geräten bei einer VDE Prüfung zählen beispielsweise: Drucker, Beamer, Computer, Scanner, Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Monitore, Faxgeräte, Kopierer, Mikrowellen, Receiver, Messgeräte, Schweißgeräte, Sägen, Ladegeräte, Radios, Bohrmaschinen, Klebepistolen, Tischsteckdosen, Netzteile, Heizöfen, Deckenfluter, Dekoleuchten oder Kabeltrommeln. Die Geräteprüfung erfolgt in der Industrie, Verwaltung, Arztpraxen und anderen Betriebsstätten statt. Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte erfolgt von zertifizierten Fachleuten und muss im Anschluss protokolliert werden.

VDE Prüfung: Was ist die zentrale Vorschrift?

Die DIN VDE Normen bilden den deutschen und europäischen Rechtsrahmen für die VDE Prüfung. Insbesondere die DIN VDE 0100-600 und die DIN VDE 0105-100 bilden den rechtlichen Rahmen für die VDE Prüfung. Die Elektroprüfung und die Geräteprüfung darf ausschließlich seitens einer Fachkraft für Elektrotechnik und mit zugelassenen sowie geeigneten Geräten erfolgen.

Was für ein zeitlicher Abstand muss eingehalten werden in Räumen der „besonderen Art“?

Darunter fallen Räume, die über 30 Grad erreichen können, oder in denen gar Feuchtigkeit entstehen kann. Eine Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen wird in einem solchen Fall ein Mal jährlich durch eine Elektrofachkraft durchgeführt.

Was ist eine Elektrofachkraft?

Eine Elektrofachkraft bezeichnet eine Person, die elektrotechnische Arbeiten überwachen sowie ausführen darf. Die Euronorm EN 50110-1:2008-08-01, Abschnitt 1 gibt eine klare Definition der Elektrofachkraft. Demnach muss die Elektrofachkraft, die die Elektroprüfung vornehmen darf, eine Person sein, die eine fachliche Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrung vereint. Die Elektrofachkraft muss mögliche Gefahren erkennen und vermeiden, die seitens der Elektrizität entstehen können. Im Rahmen der EU-Harmonisierung ist es erforderlich, dass die Elektrofachkraft neben der fachlichen Ausbildung auch aktuelle Erfahrungen sowie Kenntnisse haben muss, um die Geräteprüfung durchzuführen. Weiter muss die Elektrofachkraft einen Nachweis erbringen, dass sie über aktuelle Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen verfügt und regelmäßig an Weiterbildungen teilnimmt. Die Elektrofachkraft muss die ihr übertragenen Arbeiten im Rahmen der CDE Prüfung beurteilen und potentielle Gefahren erkennen.

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Ist die VDE Prüfung Pflicht?

Ja, die VDE Prüfung ist Pflicht. Bei der VDE Prüfung muss die Anlage besichtigt werden. In der VDE wird definiert, wie die Besichtigung zu erfolgen hat.

Was ist die Besichtigung bei der VDE Elektroprüfung?

Beim Besichtigen im Rahmen der VDE Prüfung handelt es sich um einen elementaren Punkt. Der Elektrofachkraft muss in diesem Prüfabschnitt der Prüfung elektrischer Betriebsmittel alle Leitungen und elektrischen Bauteile auf die richtige Dimensionierung, einen festen Halt (wenn erforderlich), den festen Anschluss und auf bauteilbedingte Besonderheiten hin überprüfen. Weiter muss in dem Prüfabschnitt der VDE Prüfung durch Rütteln, Ziehen, Anfassen und ähnliches überprüft werden, ob die Leitungen, Sicherungen der elektrischen Bauteile sich im vorschriftsmäßigen Zustand befinden und ob die Bauteile alle erforderlichen Vorgaben der DGUV V3 Prüfung elektrischer Betriebsmittel erfüllen.

Was sind die Unterpunkte der VDE Prüfung?

Zu den essentiellen Unterpunkten der VDE Prüfung zählen der richtige Anschluss der Schutzleiter und Schutzmaßnahmen wie Gehäuse oder Hindernisse. Es kann bei Nachlässigkeiten oder Unachtsamkeiten der Prüfperson zu Lebensgefahr für alle kommen, die mit der Anlage arbeiten müssen oder in Kontakt treten. Die Unterpunkte der VDE Prüfung sind die allgemeine Besichtigung, das Prüfen der Schutzmaßnahmen gegen direkte Berührung, Prüfen mit einem Schutzleiter und ohne einen Schutzleiter.

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Was versteht man unter der allgemeinen Besichtigung nach der VDE Prüfung?

Unter der allgemeinen Besichtigung im Rahmen der Elektroprüfung wird die grobe Besichtigung durch eine Elektrofachkraft verstanden. Die allgemeine Besichtigung umfasst vier Punkte, die überprüft werden müssen. Im ersten Schritt werden die Betriebsmittel auf die Standhaftigkeit der örtlichen Einflüsse besichtigt. Das bedeutet, dass die Betriebsmittel den äußeren Einflüssen, die der Standort bietet, standhalten müssen. So kann es vorkommen, dass sich in direkte Nähe zu dem Betriebsmittel eine Anlage befindet, von der heftige Vibrationen ausgehen. Das heißt, dass die zu prüfende Anlage derart befestigt sein muss, dass sie fest verankert ist und eine Gefährdung ausgeschlossen werden kann. Im zweiten Schritt müssen die Überstromschutzorgane an den Leitungsquerschnitten gemessen werden. Hierbei wird überprüft, ob die Überstromschutzorgane wie Schmelzsicherungen oder Schalter dem des Leitungsquerschnitts angepasst wurden. Es ist weiter zu überprüfen, ob die einzelnen Stromkreise beschriftet sind. Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel gibt vor, dass die Stromkreise derart gekennzeichnet sind, dass Steuerstromkreise, Hauptstromkreise und Stromkreise mit Kleinspannung deutlich zu erkennen sind und die Unterscheidung farblich differiert. Bei der allgemeinen Besichtigung müssen erforderliche Schaltpläne vorliegen.

Elektroprüfung: Was sind ortsveränderliche Geräte bei einer VDE Prüfung?

Jeder Betrieb verfügt über so genannte ortsfeste und ortsveränderliche Arbeitsmittel. Diese Arbeitsmittel, auch Betriebsmittel, unterscheiden sich hinsichtlich der Eigenschaft der Beweglichkeit. Im Gegensatz zu ortsfesten Geräte zeichnen sich ortsveränderliche Geräte dadurch aus, dass sie einen Stecker besitzen und einfach von einem Ort zum anderen Ort verbracht werden. Bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel werden also nur die Betriebsmittel überprüft, die ohne weitere bauliche Maßnahmen bewegt werden können.

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Was sind Schutzklassen bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel?

Elektrische Arbeitsmittel sind in Schutzklassen unterteilt. Bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel bietet die Schutzklasse einen wichtigen Sicherheitshinweis. Die Schutzklasse informiert darüber, welche Schutzisolation seitens des Herstellers besteht. Die Elektrofachkraft muss während der Prüfung ortsveränderlicher Geräte die Schutzklasse beachten, denn sie gibt wertvolle Hinweise darauf, wie das Gerät ab Werk isoliert ist. Um die richtigen Messwerte bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte zu erhalten und sich selbst keiner Gefahr auszusetzen, muss die Elektrofachkraft die Schutzklassen beachten.

Was ist die Schutzklasse I?

Die Schutzklasse I gibt bei der Elektroprüfung Aufschluss darüber, dass das Gerät drei Kontakte bietet. Zwei der Kontakte dienen der normalen Stromzufuhr, während ein Kontakt als Schutzleiter bezeichnet wird.

Was ist der Schutzleiter?

Der Schutzleiter sorgt dafür, dass das Gerät geerdet ist. Der Erdschluss wird durch den FI-Schalter oder eine Sicherung erreicht. Bei der Geräteprüfung muss geprüft werden, ob die Kontakte in Ordnung sind und so Anwender vor einem eventuellen Stromschlag schützen.

DIN VDE Elektroprüfung: Was ist die Schutzklasse II?

Der Schutzklasse II werden Arbeitsmittel zugeordnet, die nur zwei Kontakte haben und über keinen eigenen Schutzleiter verfügen. Durch eine doppelt verstärkte Schutzisolierung wird gewährleistet, dass die elektrische Spannung nicht auf die anderen berührbaren Teile des Arbeitsmittels übergehen kann. Bei der Elektroprüfung muss der Elektrofachmann überprüfen, ob die vorhandene Schutzisolierung in einem guten Zustand ist und alle Funktionen voll ausgeführt werden können.

Bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte gibt die Schutzklasse III Auskunft darüber, dass die Geräte keinen Schutzleiter haben. Es muss bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte im Rahmen der VDE Prüfung festgestellt werden, dass eine verstärkte Schutzisolierung besteht und dass die Spannung auf die Richtwerte beschränkt ist.

Wie gestaltet sich die VDE Elektroprüfung?

Die Geräteprüfung muss einem Prüfungsschema gemäß der VDE folgen. Die Elektrofachkraft nimmt bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte eine Sichtprüfung, Messen und eine Funktionsprobe vor. Nach der Geräteprüfung müssen die Ergebnisse ausgewertet und dokumentiert werden.

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Was ist die Sichtprüfung bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte?

Bei der Prüfung ortsveränderlicher Geräte nimmt die Sichtprüfung einen wichtigen Teil ein. Die Elektroprüfung wird mit Hilfe einer Checkliste vorgenommen. Während der Geräteprüfung wird festgestellt, ob das Gerät und die Anschlüsse samt Kabel funktionsfähig und in einem guten Zustand sind. Bei der Geräteprüfung sind die vorab festgestellten Schutzklassen zu überprüfen.

VDE Prüfung: Was ist die Funktionsprobe?

Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte und die Prüfung elektrischer Betriebsmittel schreibt eine Funktionsprobe vor. Nach der Sichtprüfung erfolgt die Funktionsprobe. Bei der Prüfung elektrischer Betriebsmittel muss der Prüfer das Gerät auf eine einwandfreie Funktion hin testen. Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte schreibt vor, dass der Prüfer auf wackelnde Teile, Rauch, Geräusche, oder andere Ungewöhnlichkeiten achtet. Die Prüfung ortsveränderlicher Geräte muss anschließend ausgewertet werden.

Was ist die Funktionsprobe bei einer VDE Prüfung?

Nach der Prüfung ortsveränderlicher Geräte müssen die Testergebnisse schriftlich festgehalten werden. Im Rahmen der Prüfung elektrischer Betriebsmittel muss ein Prüfbericht erstellt werden, der auch als „Dokumentation“ bezeichnet wird. Ist die VDE Prüfung erfolgreich gewesen, erhält das jeweilige Gerät eine Prüfplakette, die die bestandene Prüfung ortsveränderlicher Geräte attestiert.

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