Um letztendlich zu erklären welchen Sinn und Zweck die VDE überhaupt ermöglicht, beziehungsweise innehat, müssen wir einen Schritt zurückgehen. Aus diesem Grund bewegen wir uns in der Zeit zurück, in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ursprünglich war zu dieser Zeit die Elektroenergie ein aufstrebender Zweig in der Industrie. Insbesondere die Elektrotechnik, in den 1870er Jahren gewann immer mehr an Bedeutung. Jedoch war keinerlei Übereinkunft, der verschiedenen Maßnahmen und Richtlinien zu erkennen. Dies änderte sich mit der Gründung des Verbandes Deutscher Elektrotechniker. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte wurde aus diesem Verband der VDE, – Verband der Elektrotechnik – Elektronik – Informationstechnik e. V.

Der VDE – Verband ist einer der größten technischen, wissenschaftlichen Verbände Europas. Über 36.000 Mitglieder, davon sind unter anderem 1300 Unternehmen und 1600 Mitarbeiter der Stand der derzeitigen Unternehmensgruppe. Die Vereinigung von Wissenschaft, Normung und Produktprüfung, zur Durchführung von VDE Prüfungen, ist unter dem Verband gebündelt. Die Themenschwerpunkte beziehen sich auf ein weitgefächertes Gebiet, wie die Betriebssicherheitsverordnung, sowie die VDE Prüfung. Unter anderem ist dies Cyber- Security, Energie, Industrie, Mobility, Smart Citys und Health & Living. Der Verband ist mit dem Hauptsitz in Frankfurt am Main vertreten, doch weitere Repräsentanz hat dieser Verband in Berlin und Brüssel. Bundesweit gibt es weitere Landesvertretung und verschiedene Bezirksvereine. Dort beschäftigen sich verschiedene Experten aus Wissenschaft und Industrie mit den Themen der Elektroinformationstechnik und ihren dementsprechenden dazugehörigen Gebieten wie unter anderem Medizintechnik, Mikroelektronik, Automatisierungstechnik sowie weitere Zweige.

Die Normung und somit die Lizenzierung von verschiedenen elektrotechnischen und informationstechnischen Dingen unterliegt der DIN und der VDE. Eine elektronische Normung, ist in Deutschland ein sehr wichtiges Thema und auch ebenso global, auf der ganzen Welt. Sicherheitsbestimmung für Elektronik und Elektrotechnik, genau wie für Informationstechnik ist ein elementarer Bestandteil, beziehungsweise der primäre Bestandteil der VDE Prüfungen. Die Zuverlässigkeit von Informationsdiensten, oder anderen Belangen die die VDE prüft und zulässt. Dies geschieht mit einem Prüfsiegel des VDE, nach diversen VDE Prüfungen. Welche unter anderem auch an verschiedenste wissenschaftliche Einrichtung gegliedert ist und diese auch mit verschiedenen Behörden zusammenarbeitet. Um eine Zahl zu nennen, werden über 100.000 Geräte pro Jahr der Zertifizierung für das VDE Prüfsiegel getestet und Geprüft.

Die DIN VDE 0701-0702 ist letztendlich bei der Instandsetzung und der Änderung elektrische Geräte eine regelmäßige Prüfung unterlegen. Ebenso handelt sich hierbei auch um eine Wiederholungsprüfung. Geräte beziehungsweise Maschinen mit Bespannungsbemessung, welche eine Wechselspannung von 1000 V und / oder Gleichspannung bis 1500 V haben, sind in der Vorschrift verfasst, welche bei einer VDE Geräteprüfung festgestellt werden können. Letztendlich ist es die elektrische Sicherheit der Apparate, welche Sicherzustellen ist. Schlussendlich werden dementsprechend Grenzwerte festgelegt, um das entsprechende Objekt als sicher oder unsicher einordnen zu können. Dies betrifft auch unter anderem Dinge aus dem täglichen Alltag wie zum Beispiel; Computer, Monitore, Scheinwerfer, sowie auch Kabeltrommel oder sogar Betonmischer.

die VDE Prüfer

Das Hintergrundwissen zur Norm DIN VDE 0701 bis übrigens auch 0702 muss erst einmal erläutert werden. Dies ist die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel, die Teil eine der DGUV Vorschrift 3 – früher als BGV A3 bekannt durchgeführt werden muss. Dies umfasst die regelmäßige Abnahme von elektrischen Anlagen in dem jeweiligen Betrieb. Hier sind außerdem Vorschriften hinterlegt, welche für elektrische Anlagen gelten und zur Sicherheit von Maschinen erforderlich ist. Selbstverständlich sind diese Prüfungen nur durch geschultes Fachpersonal durchzuführen. Die Prüfungen, beziehungsweise die Kontrollen setzen sich aus verschiedenen Einzelprüfungen zusammen. Jegliche Einzelprüfung muss dementsprechend auch bestanden werden. Im ersten Schritt ist dies die Sichtprüfung durch den Techniker. Darüber hinaus geht es auch um die sogenannte Zugentlastung und den Biege-Schutz der Anschlussleitungen des entsprechenden Gerätes. Der zweite Schritt umfasst die Messung bezüglich wie die Arbeitsströme und der Isolationswiderstand sich verhält. Falls eine Abweichung einer dieser Parameter nicht zutrifft, wird eine Funktionsprüfung durchgeführt, um die Funktionstüchtigkeit zu prüfen und/oder wiederherzustellen.

Die VDE Geräteprüfung, und VDE Prüfung

Bei der VDE Geräteprüfung beziehungsweise VDE Prüfung im Allgemeinen sind Sicherheitsbestimmungen erlassen worden, um keine Personen und Sachschäden garantieren zu können. Verletzungen beziehungsweise – im schlimmsten Fall schwere Unfälle, soll durch den Verband der Elektronik und Informationstechnik und deren Prüfungen verhindert werden. Bestimmte Verordnungen, oder per Gesetz zur allgemeinen Regelung, die spezifiziert sind, gehören diese Sicherheitsbestimmung von elektrischen Geräten und elektrischen Anlagen. Hierzu gilt ebenso die DIN VDE 0701 bis 0702. Dort werden alle Vorgaben für die Prüfung elektrischer Geräte vereint. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn eine befähigte Person, die sogenannte Prüfperson gemäß der Betriebssicherheitsverordnung diesen Zustand auch kontrolliert. Insbesondere ist zu beachten, dass die Geräteprüfung nach dieser Vorschrift ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel zu dem jeweiligen ordnungsgemäßen Zustand hin getestet werden müssen. Zu diesen elektrischen Betriebsmitteln zählen verschiedene, die ohne großartige oder aufwändige Probleme an einen anderen Platz / Ort zu stellen sind. Dies sind beispielsweise Lötkolben, Mehrfachsteckdosen, Kopierer, Monitore, Computer sowie auch Verlängerungskabel, oder auch Stehlampen und Tischlampen. Bei dieser Überprüfung durch eine Fachkraft, die besondere Prüffachkraft ein sogenanntes Prüfprotokoll erstellt. Jedes Gerät bekommt eine entsprechende Nummer, die so dokumentiert wird, dass im späteren Verlauf auf die Historie zurückgegriffen werden kann. Sollten diesbezüglich Probleme, oder Fehler festzustellen sein ist der Betrieb grundsätzlich „außer Betrieb“ zu nehmen. Dies – mit Hinsicht auf die Betriebssicherheitsverordnung ist elementar.

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Betriebssicherheitsverordnung

Für einen Betrieb ist nichts wichtiger als, der Erhalt von Gesetze, Vorschriften und Normen zur Betriebssicherheit. Ein besonderer Aspekt, ist dementsprechend die Prüfung der elektrischen Betriebsmittel nach den gegebenen Vorschriften der DGUV V3. Sie dient unter anderem der Unfallverhütung. Die verschiedenen Abläufe und Fristen dieser Prüfungen der elektrischen Betriebsmittel, werden in Normen und Vorschriften klar und deutlich geregelt. Dies gilt dem Schutz von Mitarbeitern und Kunden, sowie für das Unternehmen selbst, sich entsprechend zu schützen. Um dies alles zu realisieren und die Betriebsmittel auf elektrischer Basis zu verifizieren, ist dies die Essenzielle Bedeutung die entsprechenden Regeln einzuhalten. Der Arbeitgeber hat dafür Sorge zu tragen, dass die elektrischen Betriebsmittel einer regelmäßigen Prüfung unterzogen wird. Dies geschieht in Übereinkunft mit Berufsgenossenschaften und insbesondere der Betriebssicherheitsverordnung. Für diese Prüfarbeiten gibt es Fristen und genauen Regelungen, die durch das Fachpersonal durchgeführt werden können und müssen. Kriterien, die da zugrunde liegen sind wie oben schon bemerkt die DIN VDE 0701 bis 0702, sowie auch andere DIN VDE Verordnungen der Arbeitgeber beziehungsweise der Vorgesetzte des Unternehmens, welche verpflichtet sind, sich um die Sicherheit der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel zu sorgen.

Zusammenfassend steht letztendlich die VDE – der Verband Deutscher Elektrotechnik – Elektronik und Informationstechnik für die Richtlinien in diesen Bereichen, die ebenso die verschiedenen Vorschriften umfasst. Diese werden dementsprechend von der VDE als VDE Normen veröffentlicht. Diese VDE Normen beziehen sich somit auf Sicherheit in der Elektrotechnik, die unter anderem von der Berufsgenossenschaft herausgegeben wird und somit die Unfallverhütungsvorschriften verfasst. Die fünf Sicherheitssäulen umfassen unter anderem – Ströme und gefährliche Spannungen, welche im Fokus stehen. Die Sicherheitsregeln sollen unter jeglichen Umständen Stromunfälle vermeiden. Viele VDE Normen sind als so genannte „DIN Normen“ im deutschen Normenwerk aufgeführt und verankert dies wiederum mit der Zertifizierung, welches dem Unternehmen bescheinigt wird, dass die geltenden Richtlinien eingehalten werden und ebenso umgesetzt werden. Dies gilt der Sicherheit für den Mitarbeiter, aber auch für Menschen im eigenen Haushalt.

Für diesen Bereich werden Prüfungen elektrischer Betriebsmittel laut verschiedenster Vorschriften geprüft. Die Prüfung wird durch eine Elektrofachkraft durchgeführt. Diese sind speziell geschult und ausgebildet. Ebenso werden diese geschulten Personen, durch Weiterbildungen und Schulungen auf den neusten Stand gebracht, um diese Arbeit an aktuelle Situation anzupassen. Ebenso sind Prüfarbeiten und Fristen geregelt, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Ebenso betrifft dies elektrische Geräte, Maschinen und Anlagen in verschiedenster Form. Schlussendlich ist es die Sicherheit, welche bei der VDE im Fokus steht.

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