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Die DGUV V3 in der Übersicht – Alle Infos gibt es hier!

Inhaltsverzeichnis zum Thema: DGUV V3

Die DGUV V3 ist eine Verordnung der Unfallkassen. Diese regelt die Überprüfung von unter Spannung stehenden ortsfesten und ortsveränderlichen Anlagen.

In ganz Deutschland kommen tägliche Milliarden von unterschiedlichen elektrischen Hilfsmitteln in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz. Das bedeutet natürlich je nach Anwendung erhebliche Risiken und Gefahren. Da diese sehr unterschiedlich gelagert sind, muss für jedes neu gefertigte elektrische Arbeitsmittel eine Gefährdungsbeurteilung nach der DGUV V3, auf der die VDE-Prüfung beruht, durch den Produzenten erstellt werden.

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie alles, was Sie rund um die „DGUV V3“ wissen müssen, erklärt der folgende Text.

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Die DGUV V3 – Um welche Gefahren und Risiken geht es?

Die häufigsten Gefährdungen ergeben sich durch den ständigen oder falschen Gebrauch der elektrischen Betriebsmittel. Materialverschleiß oder unsolide Verarbeitung können zu sogenannten versteckten Mängeln führen. Diese führen über einen längeren Zeitraum zu Kurzschlüssen oder Kabelbränden. Umgebungseinflüsse wie andere elektrische, defekte Maschinen, Anlagen und Geräte lösen Kettenreaktionen aus. Umweltweinflüsse oder Chemikalien sind weitere Fehlerquellen.

Wichtige Infos zur DGUV V3

Die Betriebssicherheitsverordnung als Gesetz für die Prüfung elektrischer Betriebsmittel und Anlagen

Hier sehen Sie die aktuell Statistik für Arbeits- und Wegeunfälle der DGUV

Die DGUV Vorschrift 3 als Download

Was ist die DGUV V3?

Bei der DGUV handelt es sich um eine Verordnung der Unfallversicherung. Die Vorschrift regelt die Überprüfung von unter Spannung stehenden, ortsfesten wie ortsveränderlichen Anlagen und Maschinen. Das Ziel ist es zu erreichen, dass solche Geräte zuverlässig arbeiten. Außerdem sollen Unfälle und Verletzungen des Personals, das an den Maschinen arbeitet, verhindert werden. Die Elektroprüfung entstand aufgrund der stetig ansteigenden Zahl an Arbeitsunfällen mit elektrischen Hilfsmitteln. Anhand der Gefährdungsbeurteilung wird festgelegt, wie oft und wann eine Prüfung nach der DGUV V3 durchgeführt werden muss. DerE-Check basiert auf dem Zusammenschluss

  • der Berufsgenossenschaften
  • der Deutschen Versicherungsgesellschaften sowie
  • des Deutschen Dachverbands der Elektrotechniker, Elektroniker
    und Informationstechniker (VDE).

Darüber hinaus wurde es notwendig, die BGV A3 in DGUV V3 zu ändern. Schon bald nach der Einführung der neuen Pflichtprüfung für sämtliche Unternehmen aller Branchen verringerte sich die Anzahl an Betriebsunfällen mit elektrischen Betriebsmitteln. Der große Erfolg beruht darauf, dass die Elektroprüfung an den häufigsten Fehlerquellen ansetzt. Dazu gehören versteckte Mängel, erhöhter Verschleiß und erhöhter Umgebungseinflüsse.

Eine Überprüfung nach der DGUV findet nach einem festen Schema statt und überprüft die Anlage selbst, sowie auch Betriebsmittel und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen.

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Die gesetzlichen und technischen Grundlagen der DGUV V3 Prüfung

Die Betriebssicherheit und der Arbeitnehmerschutz sind die Hauptthemen der VDE-Prüfung. Der [strong]E-Check[/strong] garantiert, dass die Sicherheit im Unternehmen jederzeit gegeben ist. Der Arbeitnehmerschutz ist zentrales Thema im § 3 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Die Betriebssicherheit stellt das Kernthema

  • Das Produktsicherheitsgesetz,
  • Das Arbeitsschutzgesetz,
  • Die BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung),
  • Die Arbeitsstättenverordnung
  • Der Technischen Regeln für die Betriebssicherheit (TRBS),
  • Der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie
  • Der DGUV V3(früher BGV A3).

Der § 26 BetrSichV befasst sich mit dem Sach- und Personenschutz. Die Elektroprüfung ist eine präventive Maßnahme. Das heißt, sie baut möglichen Unfällen vor. Dabei werden sämtliche Erkenntnisse, die anlässlich vorangegangener Betriebsunfälle gewonnen wurden, beim E-Check berücksichtigt, sodass diese sich nicht wiederholen können. Die Verantwortung über den E-Check wird im § 5 der DGUV V3 geregelt.

Die Gründe für die Entstehung von Arbeitsunfällen nach der DGUV V3

Die DGUV V3 sorgt dafür, dass alle möglichen Gefahrenquellen ausgeschlossen und Risiken minimiert werden. Das beginnt bereits bei der Produktion, da jedes elektrische Arbeitsmittel in sich Gefahrenquellen wie der Stromführung birgt. Darüber hinaus kommt es zur Nutzung des elektrischen Betriebsmittels zu Verschleißerscheinungen wie Abrieb, etc. Ändern sich die Umgebungseinflüsse wie durch den Zukauf zusätzlicher Maschinen, Anlagen und Geräte oder durch die Adaptierung des elektrischen Hilfsmittels, steigen damit auch die Gefahren und Risiken. Werden Ventile oder Kleinteile locker bzw. geht eine Schraube unbemerkt verloren, kann das weitreichende Folgen haben. Durch Überhitzung oder des Abriebs der Isolierung kann es zu Bränden kommen. Durch die Regelmäßigkeit der DGUV V3 Prüfung wird sichergestellt, dass es auch zwischen den Intervallen zu keinen Unfällen kommen kann. Werden elektrische Arbeitsmittel nicht ordnungsgemäß gewartet oder repariert, kann es ebenfalls zu Arbeitsunfällen kommen.

Die vernachlässigten Sicherheitsfaktoren hinsichtlich der DGUV V3

Neben technischen Mängeln und Verschleißerscheinungen sowie unsachgemäßer Wartung oder Reparatur oder diverser Umgebungseinflüsse spielt noch eine Reihe anderer Faktoren eine entscheidende Rolle. Dazu zählen

  • Fehlende oder fehlerhaft platzierte Sicherheitsvorrichtungen
  • Falsch sowie nicht genutzt genutzte Notfallmaßnahmen
  • Blockierte Vorrichtungen, Rangier- oder Notfallwege,
  • Verzögerte oder nicht durchgeführte Mängelbehebungen
  • Nicht oder mangelhaft durchgeführte E-Checks
  • Zu viele Einsparungen bei den Geräten, dem Personal, etc.
  • Die falsche, keine oder unsachgemäße Schutzausrüstung.

Wer ist berechtigt, die DGUV V3 abzunehmen?

Die Elektroprüfung kann durch einen externen oder internen Prüfer vorgenommen werden. Zugelassen zur Durchführung der Elektroprüfung ist ausschließlich eine Elektrofachkraft, die mindestens über eine einjährige Praxis im Prüfbereich verfügt und über die erfolgreich abgeschlossene Prüfung eines DGUV V3-Prüferkurses nachweisen kann. Der Prüfer muss darüber hinaus regelmäßig Fortbildungen besuchen. Keiner der Prüfer ist dem Unternehmer bzw. Betreiber hinsichtlich des E-Checks weisungsgebunden. Dieser ist jedoch dafür verantwortlich, einen geeigneten und zertifizierten Prüfer zu beauftragen.

Interne Prüfer sind Mitarbeiter, die vom Unternehmer oder Betreiber zur befähigten Person ernannt werden. In der Regel handelt es sich um einen Mitarbeiter, der im jeweiligen Bereich tätig ist und diesen gut kennt. Für die Mitarbeiter ist diese Methode eine Möglichkeit, sich höher zu qualifizieren, da die Prüftätigkeit mit viel Verantwortung verbunden ist. Aufgrund der so erworbenen zusätzlichen Kenntnisse eröffnen sich weitere Kurse im DGUV V3 Bereich und anderen Sicherheitsbereichen.

Welche Schritte durchläuft die DGUV V3?

  • Die Sichtkontrolle der äußeren Gehäusehülle,
  • Der Probedurchgang, um die Funktionalität zu prüfen
  • Das Messen sämtlicher elektrischer, relevanter Kenngrößen,
  • Der Abgleich der Messergebnisse mit den Referenzdaten,
  • Das gerichtssichere Prüfprotokoll,
  • Die Abschlussplakette,
  • Der Folgetermin für den E-Check
  • Die Dokumentation der Bestandsbeschreibung
  • Die Nennung sämtlicher mängelbezogener Angaben,
  • Die abschließende Unterschrift des Prüfers.

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Vorteile und Nachteile eines internen Prüfers für die DGUV V3

Der große Vorteil besteht darin, dass der interne Prüfer das Unternehmen wie seine Westentasche kennt. Der Nachteil besteht darin, dass es selten Vertretungen gibt und der Prüfer noch andere Aufgaben erfüllen muss.

Externe Prüfer können selbstständige Elektrofachkräfte sein, auf die obigen Voraussetzungen zutreffen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass es sich um einen Elektrofachbetrieb handelt, der ebenfalls zur DGUV V3 zugelassene Prüfer beschäftigt. Ein Prüfservice ist zudem eine Möglichkeit, diesen E-Check durchführen zu lassen. Prüfbetriebe führen ausschließlich obligatorische Betriebsprüfungen durch. Dieser Service ist kostenintensiver als jener des internen Prüfers, hat aber den Vorteil, dass jederzeit eine zertifizierte Ersatzkraft zur Verfügung steht. Die parallele Durchführung diverser Pflichtprüfungen wie die Elektroprüfung ermöglicht es, dass keine Mitarbeiter gebunden sind, der Betriebe währenddessen ungehindert weiterlaufen kann und somit viel Zeit und Ressourcen gespart werden.

Vorteile und Nachteile eines externen Prüfers für die DGUV V3

Der Vorteil besteht darin, dass jederzeit eine fachkundige Ersatzkraft zur Hand ist und mehrere Pflichtprüfungen parallel vorgenommen werden können. Das spart viel Zeit und Geld.

Wie sieht die Praxis hinsichtlich der DGUV V3 aus?

Eine Kombination aus internem und externem Prüfer hat sich in der Praxis am besten bewehrt. Der interne Prüfer ist der Hauptprüfer. Fällt dieser aus, wird auf einen externen selbstständigen Prüfer oder Prüfservice zurückgegriffen. Das ist die effizienteste Methode.

Die Entscheidungsfreiheit des Prüfers der DGUV V3

Der Prüfer, egal, ob interner oder externer, hat das Recht, die Elektroprüfung jederzeit abzuändern oder zu verschieben. Die Methode zur Mängelbehebung wird vom Prüfer bestimmt.

Die Betriebsart entscheidet nach der DGUV V3

Die Elektroprüfung unterscheidet zwischen ortsfesten und ortsveränderlichen elektrischen Hilfsmitteln.

Ortsfeste elektrische Hilfsmittel nach der DGUV V3

Dabei handelt es sich um die Betriebsart der elektrischen Hilfsmittel. Sämtliche elektrische Arbeitsmittel, die fest montiert sind und über 23 kg wiegen, gelten als „ortsfest“. Sie unterliegen weniger Risiken und Gefahren. Diese Form der Betriebsart ist im Gewerbe und in KMUs gang und gäbe. Die elektrischen Arbeitsmittel werden meistens von denselben Personen bedient und es gibt keinen Transport. Was die Umgebungseinflüsse betrifft, wirken nur örtliche und immer dieselben ein. Das minimiert die Risiken und Gefahren erheblich. Ortsfeste elektrische Betriebsmittel werden meistens nur alle ein bis zwei Jahre einer DGUV V3 Prüfung unterzogen.

Ortsveränderliche elektrische Hilfsmittel nach der DGUV V3

Jene elektrischen Arbeitsmittel, die weniger als 23 kg wiegen, werden als „ortsveränderlich“ bezeichnet. Diese werden ständigen von einer Arbeitsstätte zur nächsten transportiert und unterliegen somit einem sehr hohen Gefährdungspotenzial. Das Bedienpersonal und die Umgebungseinflüsse ändern sich ständig. Durch den ständigen Transport unterliegen die elektrischen Arbeitsmittel ständigen Risiken und Gefahren und somit der E-Check. Anlagen, Maschinen und Geräte sind überall unterschiedlich gelagert. Da ist hauptsächlich im Bau- und Baunebengewerbe der Fall. Keine Baustelle ist so wie die andere. Die elektrischen Arbeitsmittel werden darüber hinaus immer anders platziert. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel müssen zwischen drei und sechs Monate überprüft werden. Je höher das Gefährdungspotenzial, desto häufiger und umfangreicher muss nach der DGUV V3 geprüft werden.

Die Festlegung der Prüfabstände für die DGUV V3 Prüfung

Diese werden in der Regel vom Hersteller für jedes elektrische Arbeitsmittel festgelegt. Die Gefährdungsbeurteilung ist häufig Teil des Kaufvertrages und müsste nach der Lieferung nicht mehr durchgeführt werden. Da die Gefährdungen am Standort des Käufers komplett andere sind als jene an der Produktionsstätte, sollte die DGUV V3 Prüfung nach dem Kauf trotzdem wiederholt werden. Der E-Check muss zudem vorgenommen werden, wenn

  • Elektrische Anlagen, Maschinen und Geräte adaptiert werden,
  • Nach Wartungen und Reparaturen sowie
  • Nach Arbeitsunfällen,
  • Wann immer der Prüfer der Meinung ist, dass es notwendig ist.

Durch die Prüfung nach der DGUV V3 wird sichergestellt, dass schadhafte Geräte erst gar nicht ans Stromnetz gelangen können. Die Prüfung elektrischer Betriebsmittel gewährleistet, dass Reparaturen und Wartungen fachkundig durchgeführt wurden. Werden elektrische Hilfsmittel auf den letzten Stand gebracht, wird mit dem E-Check garantiert, dass sie auch funktionstüchtig sind. Ist der Prüfer der Meinung, dass etwas nicht in Ordnung ist, muss ebenfalls eine zusätzliche Elektroprüfung vorgenommen werden.

Welche Geräte fallen unter den E-Check?

Die Prüfung nach der DGUV V3 findet in Büros, Laboren, Industriehallen, etc., also überall dort vorgenommen, wo elektrische Arbeitsmittel eingesetzt werden. Das heißt, natürlich auch im Büro oder der Kaffeeküche, der Schule, dem Restaurant, der Autowerkstatt, beim Frisör, der Betriebsküche, im medizinischen Labor oder in der Produktionshalle. Deshalb werden Haushaltsgeräte wie Öfen, Kühlschränke, Staubsauger, Waschmaschinen genauso geprüft wie Drucker, Kopierer oder Industriepressen. Der Unterschied liegt lediglich in den verschiedenen Prüfintervallen der E-Check, da das Gefährdungspotenzial immer ein anderes ist.

Die höheren Gefährdungen nach der DGUV V3 bestehen im gewerblichen Bereich!

In fast allen Bereichen des Gewerbes kommen elektrische Hilfsmittel zum Einsatz. In der Tischlerei gibt es ein Büro, eine Werkstätte und einen Aufenthaltsraum mit Kaffeeküche und Nassräume. Diese Räume gibt es im Handel, im Gewerbe, aber auch der Industrie. Der Unterschied besteht in der Größe, der Menge und der Ausstattung. Im Büro finden sich Drucker, Kopierer, PCs, Tablets, Smartphones, aber auch Kaffeemaschinen, Geschirrspüler, etc. All diese elektrischen Arbeitsmittel unterliegen dem E-Check. In Laboren kommt es hauptsächlich darauf an, welche Stoffe analysiert oder welche Testungen durchgeführt werden. In Produktionsstätten kommt es hauptsächlich auf die chemischen, mechanischen und physikalischen Einflüsse auf die orstfesten und ortsveränderlichen elektrischen Arbeitsmitteln an.

Darüber hinaus spielen bei der Elektroprüfung auch die Risiken und Gefahren, die in jedem elektrischen Hilfsmittel liegen, eine wesentliche Rolle. Eine Metallpresse unterliegt anderen Gefährdungen als ein Betonmischer oder ein 3D-Drucker in der Mechatronik.

Was ist das gerichtsfeste Prüfprotokoll der DGUV V3?

Das Prüfprotokoll der Prüfung über die Elektroprüfung gilt als gerichtssichere Dokumentation über die obligatorische Prüfung. Der Prüfer bestätigt mit seiner Unterschrift, dass der Elektroprüfung ordnungsgemäß und fristgerecht durchgeführt wurde. Aber auch, dass der Prüfer dafür die notwendigen Voraussetzungen mitgebracht und dafür zertifiziert war.

Das gerichtsfeste Protokoll zeigt genau, welche Mängel wann und wie vorhanden waren. Das ist im Fall eines Arbeitsunfalles wesentlich. Danach richten sich die Schadensersatzforderungen sowie die Entschädigungszahlungen durch die Versicherung. Letztendlich stellt der Prüfbericht klar, ob der Betriebsunfall fahrlässig und von wem verursacht wurde. Die Betriebssicherheit und der Arbeitnehmerschutz müssen durch die E-Check garantiert sein. In diesem Fall muss auch geklärt werden, ob der Unfall die Schuld des Unternehmers bzw. Betreibers war. Wird seine Schuld bewiesen, geht es nicht nur um hohe finanzielle Forderungen, sondern auch um die Betriebsschließung und eine Gefängnisstrafe. Das gerichtsfeste Prüfprotokoll muss deshalb jederzeit vor Gericht Bestand haben.

Wer ist für die DGUV V3 verantwortlich?

Als Betreiber von elektrischen Maschinen, Anlagen und Betriebsmitteln, die unter Spannung arbeiten, sind Sie für die Durchführung der DGUV V3 verantwortlich. Das bedeutet, dass Sie für die Planung und den fristgerechten Ablauf einer Prüfung Sorge zu tragen haben. Lassen Sie die Überprüfung nicht durchführen und es kommt in der Folge zu Unfällen oder Verletzungen, dann sind Sie für die Schäden voll haftbar! Die Unfallversicherungen können in diesem Fall die Zahlung ganz oder teilweise verweigern. Darüber hinaus ist die Überprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Kommen Sie Ihren Verpflichtungen nicht nach, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld und teils auch mit Haftstrafen belegt werden kann.

Auf der anderen Seiten erhalten Sie bei vielen Versicherungen einen Rabatt, wenn Sie die Überprüfung nach DGUV V3 regelmäßig durchführen lassen. Außerdem trägt der E-Check zu einer erhöhten Sicherheit und Zuverlässigkeit und daraus resultierend zu weniger Betriebsausfällen bei.

 Wie gefährlich sind Arbeitsunfälle wirklich (DGUV V3)?

Die drastische Zunahme an Arbeitsunfällen mit elektrischen Hilfsmitteln hat dazu geführt, dass die  Elektroprüfung  ins Leben gerufen wurde. Kabelbrände, Kurzschlüsse und versteckte Mängel führten dazu, dass Mitarbeiter verletzt wurden, wichtige Anlagen, Maschinen, Geräte, Gebäude und bereits produzierte Ware unwiderruflich zerstört wurden. Manches Mal gab es sogar Todesfälle. Der  E-Check  sorgt dafür, dass diese zurückgingen bzw. mehr oder weniger fast gar nicht mehr vorkommen.

Darüber hinaus verursacht ein Arbeitsunfall enormes menschliches Leid und zieht drastische Konsequenzen nach sich. Kommen Menschen zu Tode, wird der Betrieb geschlossen, manches Mal sogar für immer. Stellt sich bei der Überprüfung heraus, dass die  DGUV V3  zu spät, gar nicht oder mangelhaft durchgeführt wurde und dass das der Grund für den Unfall war, droht dem Unternehmer bzw. Betreiber eine Gefängnisstrafe. Bußgelder sind die häufigste Konsequenz. Diese drohen, wenn sich beim  E-Check  zum wiederholten Mal herausstellt, dass die Mängel nicht ordnungsgemäß und fristgerecht behoben wurden.

Bei der  Elektroprüfung  wird auch überprüft, ob die Sicherheitsmaßnahmen und die Arbeitskleidung auch dementsprechend genutzt werden. Auch das sind Gründe für die Verhängung von Bußgeldern.

Das Prüfprotokoll über die Durchführung der  DGUV V3  gilt als wichtigster Beweis vor Gericht. Deshalb ist es wichtig, dass die VDE-Prüfung auch durchgeführt wird. Die Kosten für die Elektrogeräteprüfung amortisieren sich mehrfach und sorgen sogar für die Schonung des Budgets. Die Schadenersatzforderung und Kosten, die ein Arbeitsunfall nach sich ziehen, machen hingegen ein Vielfaches der Kosten für den  E-Check  aus.

Vorangegangene Arbeitsunfälle gelten als die Quelle der  Elektroprüfung . Dadurch können sich vorangegangene Fehler nicht wiederholen. Die früheren Betriebsunfälle werden als Chance gesehen, um diese in Zukunft zu verhindern.

 Was enthält die Prüfplakette der DGUV V3?

Diese Plakette enthält das Datum der Prüfung, die Freigabe, den Folgetermin für den nächsten vorgesehenen  E-Check  und die Abzeichnung des Prüfers. Konnte die  DGUV V3   wegen diverser Mängel nicht ordnungsgemäß mit der Prüfplakette abgeschlossen werden, wird eine Ersatzplakette für den  E-Check  angebracht. Darauf wird die Mängelbehebung sowie die dafür vorgesehene Frist meistens für alle sichtbar in Rot vermerkt. Sind die Mängel behoben, wird die übliche Prüfplakette mit dem Folgetermin angebracht.

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 Welche Messgeräte werden für die DGUV V3 eingesetzt?

Die Mess- und Prüfgeräte, die für den  E-Check  eingesetzt werden, unterliegen der Norm DIN VDE 0701/0702 sowie den Vorgaben der  DGUV V3 . Gemessen werden 

  • sämtliche Schutzleiter,
  • die Isolation,
  • die Spannungen,
  • die Widerstände,
  • der Ersatzleiterstrom,
  • die Polarität sowie
  • verdächtige Ergebnisse

Zu den gängigsten Messgeräten für die  Elektroprüfung  gehören unterschiedliche DGUV Tester für die Netzspannungen, die Kalibrator, die Dreiphasenadapter, etc. Multifunktionsmessgeräte verfügen meistens über die integrierte PRCD-Prüftechnologie. Diese Technologie verhindert die Auslösung des Netz-RCD während des Messens. Kalibratoren werden häufig zusammen mit Anlagenprüfgeräten verwenden. Dabei handelt es sich um multifunktionale, professionelle Feldkalibratoren. Weitere Testgeräte sind sogenannte Full-Test-Geräte. Diese dienen zur Sicherheitsprüfung und CE-Zertifizierung elektrischer Schaltschränken, Geräte und Anlagen. Diese entsprechen den Richtlinien EN 61439-1 und EN 60204-1. Darüber hinaus dienen sie der Prüfung elektrischer Hilfsmittel und werden für Wartungs- und Reparaturarbeiten eingesetzt. Multifunktionsadapter werden zur Fehlersuche sowie für regelmäßige Prüfungen wie dem  E-Check  eingesetzt. Dazu zählen die Differenzableitstromprüfung, die aktive Polaritätsprüfung sowie die Kontrolle der Dreiphasen RCDs. Gerätetester werden zur Prüfung des Isolierwiderstandes, der Verlängerungsleitungen, des Schutzleiterwiderstandes, des Batteriebetriebes oder des Ersatzleiterwiderstandes verwendet.

 Die Multiplen Mehrwerte der DGUV V3

Die  Elektroprüfung  garantiert hauptsächlich den Arbeitnehmerschutz und die Betriebssicherheit. Die Langlebigkeit der elektrischen Hilfsmittel wird enorm verbessert. Neuanschaffungen, teure zusätzliche Reparaturen und Wartungen werden dadurch stark reduziert. Jeder  E-Check  Prüfung kann von der Steuer abgesetzt werden. Werden mehrere Prüfungen miteinander gekoppelt, minimiert das die Kosten. Ist alles in Ordnung, sind die Versicherungen bereit, die Prämien zu reduzieren. Das Image des Unternehmens steigt und die Auftragslage verbessert sich. Die Kosten für die  Elektroprüfung  amortisieren sich schon nach kurzer Zeit. Neukunden werden gewonnen. Die Produktivität wird durch die  E-Check  drastisch gesteigert, da es zu keinen Betriebsstillständen mehr kommt. Die  DGUV V3  schont somit das Budget auf vielfältige Weise.

Tipps und Tricks für die DGUV V3

Die Einhaltung von Fristen für den E-Check

In jedem Unternehmen gibt es einen Hauptsicherheitsplan. Darin sollte diese Pflichtprüfung auch aufgenommen werden. Darüber hinaus sollte dafür gesorgt sein, dass die letzten Prüfplaketten der  Elektroprüfung  an den elektrischen Hilfsmitteln angebracht sind. Somit werden die meisten Probleme im Vorfeld ausgeräumt.

Die vorgeschlagenen Methoden der Mängelbehebung nach der DGUV V3

Möchte das Unternehmen eine andere Methode anwenden, muss sie diese dem Prüfer gegenüber begründen können. Das Unternehmen sollte, wenn gewünscht, eine Methode zur Mängelbehebung nach der  DGUV V3  wählen, die effizienter ist und bessere Ergebnisse liefert. Nur eine kostengünstigere Lösung zu wenig als Begründung und wird nicht akzeptiert.

Die Prüfer zur Abnahme der Elektroprüfung

Für alle Beteiligten ist es am besten, immer dieselben Prüfer zu beauftragen. Somit kennen sich alle Beteiligten, das Unternehmen und die örtlichen Gegebenheiten sind jedem bekannt. Somit wird wertvolle Zeit gespart und die  Elektroprüfung  bei Problemen harmonischer ablaufen.

Der Prüfbericht über den E-Check

Die  Elektroprüfung  muss schlüssig dokumentiert werden. Diese Dokumentation in Form des gerichtssicheren Prüfprotokolls muss vor Gericht jederzeit Bestand haben. Der Prüfbericht über den  E-Check  gilt als Dokument und muss jederzeit griffbereit sein. Zur Vermeidung von Problemen bei einer Prüfung ist es daher ratsam, diese Berichte nicht nur digital, sondern auch bei allen anderen Dokumenten aufzubewahren.

Fragen zur DGUV V3

Kann die Elektroprüfung verschoben werden?

Der E-Check kann aus wichtigen Gründen verschoben werden. Allerdings sollte die DGUV V3  Prüfung zeitnah durchgeführt werden. Kommt es in der Zwischenzeit zu einem Arbeitsunfall, haftet der Unternehmer.

Was geschieht, wenn ein Termin für die DGUV V3 nicht eingehalten wird?

In diesem Fall erfolgt eine Abmahnung und die Setzung einer Nachfrist. Die  Elektroprüfung  muss danach fristgerecht vorgenommen werden. Geschieht dies wieder nicht, wird ein Bußgeld fällig.

Kann der Betrieb bei Nicht-Einhaltung der Elektroprüfung geschlossen werden?

Wird die  DGUV V3  Prüfung zum wiederholten Mal nicht eingehalten oder gibt es ständig Mängel, die nicht oder mangelhaft behoben werden, wird der Betrieb vorübergehend geschlossen. Sind die Mängel gravierend, kann dieser für immer geschlossen werden.

Der Prüfer ist verhindert, es ist alles in Ordnung, darf der E-Check von einem Elektriker durchgeführt werden?

Wenn dieser über die vorab erwähnten Voraussetzungen nach der  DGUV V3  verfügt, ja, sonst ist das nicht zulässig,

Prävention ist die beste DGUV V3

Je weniger Risiken und Gefahren vorliegen, desto weniger oft muss geprüft werden. Die Prüfer haben nicht nur die Aufgabe zu kontrollieren und zu strafen, sondern auch zu beraten und zu unterstützen. Denn nur durch den  E-Check  kann garantiert werden, dass Arbeitsunfälle weitestgehend vermieden werden können. Natürlich ist es unmöglich, Arbeitsunfälle zu 100 % auszuschließen, aber zu 99,9 %!

Geräte, Maschinen, Anlagen, die der DGUV V3 unterliegen

Der  E-Check  gilt als Präventivmaßnahme, der dafür sorgt, dass bekannte Fehlerquellen eliminiert werden und versteckte Mängel vorzeitig aufgedeckt werden können, bevor noch größerer Schaden entstehen kann. Das Unternehmen kann aber bereits im Vorfeld mit einfachen Mitteln einiges dazu beitragen, dass weniger häufig geprüft werden muss und noch sicherer gearbeitet wird. Wenig Personal, ein voller Terminkalender und ständiger Leistungsdruck, da passieren Fehler. Pausen sind keine Zeiträuber, sondern bewirken, dass die Produktivität steigt und die Fehlerquote sinkt. Stecker, Kabel und Anschlüsse können auch dann kontrolliert werden, wenn die Anlage, die Maschine oder das Gerät in Betrieb genommen wird. Das ist keine große Sache, stellt aber sicher, dass bei der  Elektroprüfung  schneller und weniger häufig geprüft werden muss. Elektrische Hilfsmittel, die nicht rund laufen, sollten sofort gewartet werden. Die Wartung muss ohnehin gemacht werden. Zu einem Zeitpunkt wie diesem, wird zudem verhindert, dass es zu größeren Defekten kommen kann.

Große Anlagen blockieren gemäß der  DGUV V3  öfter. Gerade bei Großanlagen ist es sinnvoll, sofort etwas zu unternehmen. Das können im besten Fall Wackelkontakte, aber auch defekte Bauteile, die kurz vorm Brechen sind oder schadhafte Kabel sein. Mögliche Fehlerquellen gibt es viele. Kabelbrände bei größeren Anlagen können verheerende Folgen nach sich ziehen. Lockere Ventile oder Schrauben sind leicht zu beheben, üben aber meistens gemäß  E-Checks  eine große Wirkung aus. Schadhafte Isolierungen sind auch relativ einfach zu beheben. Das dauert ein bisschen länger, lohnt sich aber auf jeden Fall. Gekoppelte Maschinen sind ein spezielles Problem. Da meistens etwas schwieriger ist, zu eruieren, wo die Fehlerquelle liegt.

Die häufigste Fehlerquelle ist gemäß dem  E-Check  die anfälligste Stelle in dieser Verbindung zweier Maschinen oder Maschinenteile, die Kopplung selbst. Eine lockere Verbindung sorgt häufig für Betriebsunterbrechungen. Es kann aber durchaus sein, dass eine der beiden Maschinen oder Maschinenteile defekt ist. Messungen nehmen Zeit in Anspruch, sind aber meistens eine gute Möglichkeit herauszufinden, wo genau der Fehler liegt. Unternehmen scheuen sich davor, weil sie Unterbrechungen und Kosten fürchten. Das kostet aber garantiert weniger Zeit und Geld als ein Betriebsstillstand oder zusätzliche  DGUV V3  Prüfungen. Das Geld und die Zeit für kleinere Wartungen oder Reparaturen zwischen den Intervallen der Elektrogeräteprüfung sind gut investiert. Da es sich einfach nicht lohnt, Monate oder gar ein Jahr bis zum  E-Check  zuzuwarten, wenn es bereits bemerkbare Probleme gibt.

Fortbildungen erhöhen die Chance, dass die nächste  DGUV V3  kürzer ausfallen kann!

Sicherheit sollte immer oberste Priorität haben, egal, worum es letztendlich geht. Gut ausgebildete Mitarbeiter sparen dem Unternehmen viel Geld. Fortbildungen, Weiterbildungen, Umschulungen und solide Lehrlingsausbildungen amortisieren sich bereits nach sechs bis zwölf Monaten. „Erste-Hilfe-Kurse für Maschinen, Anlagen und Geräte“ sind für die betroffenen Mitarbeiter immer nützlich, aber auch willkommen. Kein Mitarbeiter möchte ewig warten, bis er bei Stillständen oder Maschinenproblemen nach dem  E-Check  weiterarbeiten kann. Kleinere Handgriffe nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und erhöhen die Leichtgängigkeit der Maschinen und Anlagen. Der Filtertausch sowie der Tausch kleinerer Verschleißteile lassen sich zwischendurch leicht bewerkstelligen. Es lohnt sich nicht, damit bis zur nächsten  DGUV V3  zu warten. Jede technische Ausbildung beinhaltet das Eruieren von Fehlern und Defekten sowie deren Behebung. Je eher Fehler entdeckt und behoben werden, desto schneller kann hochwertige Arbeit geleistet werden und desto weniger Zeit- und somit Geldverlust kommt zustande.

Teil des  E-Checks  ist die Kontrolle der Behebung jener Mängel, die bei der letzten Überprüfung festgestellt wurden. Viele Unternehmen scheuen sich davor, die Mängel sofort zu beheben. Nicht-behobene Mängel kosten bei der  Elektroprüfung  unnötig Zeit und können Unannehmlichkeiten nach sich ziehen. Auch die Mängelbehebung kann mit der Wartung verbunden werden, sodass Zeit und Geld gespart wird. Je weniger alte Fehler bei der nächsten  DGUV V3  Prüfung vorhanden sind, desto kürzer fällt die Elektrogeräteprüfung aus und desto weniger häufig wird sie in Zukunft vorgenommen werden müssen.

Öl verklumpt sich mit Staub und anderem Schmutz und kann wichtige Maschinen-, Anlagen- und Geräteteile blockieren. Durch die regelmäßige Reinigung kann es erst gar nicht so weit kommen. Darüber hinaus ist der  E-Check  leichter durchzuführen, wenn sich die elektrischen Arbeitsmittel in ordnungsgemäßen Zustand befinden. Schmutzige Werkzeuge oder Geräte sind zudem nach der  Elektroprüfung  brandgefährlich. Der Mitarbeiter gleitet mit der Hand vom Griff der Elektrosäge ab und schon ist der nächste Arbeitsunfall geschehen. Starke Verschmutzungen zählen übrigens genau aus diesem Grund auch als Mangel. Darüber hinaus verfügen die Erzeugnisse gemäß  E-Check  über eine weitaus höhere Qualität, wenn sie auf mit sauberen elektrischen Betriebsmitteln gefertigt werden. Natürlich muss auch das Display diverser elektrischer Hilfsmittel von Zeit zu Zeit gereinigt werden. Die gute Lesbarkeit der Messergebnisse nach der  DGUV V3  bestimmt die weitere Vorgehensweise und entscheidet über die Sicherheit der Menschen und elektrischen Arbeitsmittel. Der Aufwand ist zudem minimal. Sauberkeit am Arbeitsplatz zeugt von hoher Professionalität, minimiert Arbeitsunfälle sowie die Prüfungsintervalle und die Prüfzeit der  Elektroprüfung .

Teil der DGUV V3  ist auch die Überprüfung sämtlicher Sicherheitsvorrichtungen und -maßnahmen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einem bestimmten elektrischen Hilfsmittel stehen. Sind die Rangierwege blockiert, kann das elektrische Arbeitsmittel nicht richtig bedient werden bzw. die Arbeit verrichtet werden. Das ist häufig ein Grund für Arbeitsunfälle und Mängelrügen, die Teil des  E-Checks  sind. Achten Sie beim Arbeiten ganz einfach darauf. Das kostet keine zusätzliche Zeit und kann in einem Arbeitsgang mit der täglichen Arbeit erledigt werden.

Sicherheitsbügel, Schutzschilde und Co sollten auch dazu verwendet werden, wofür sie nach der  DGUV V3  gedacht sind. Nutzen Sie diese, denn sie dienen nicht nur der Optik! Der Not-Aus-Schalter wird häufig zu spät oder gar nicht betätigt. Dabei handelt es sich um die wichtigste Sicherheitsvorrichtung überhaupt. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, lautet hier das Motto des  E-Checks . Es kostet weitaus mehr Geld, wenn das elektrische Betriebsmittel wochenlang wegen des Arbeitsunfalles stillsteht als wenn der Notfallschalter einmal zu schnell betätigt wird. Ganz zu vergessen das menschliche Leid, das ein Arbeitsunfall meistens nach sich zieht. Elektrische Hilfsmittel sollten nach der  Elektroprüfung auch immer wie vorgesehen verwendet werden. Die missbräuchliche Verwendung stellt ebenfalls eine häufige Fehlerquelle dar. Das muss nicht sein und lässt sich leicht vermeiden.

Lüftungen, Klimaanlagen und gefährliche Stoffe in der Nähe eines elektrischen Hilfsmittels sind weitere Quellen für Betriebsunfälle nach der  DGUV V3 . Lüftungen und Klimaanlagen haben die Aufgabe, für eine gesunde Atemluft zu sorgen. Eine gesunde Arbeitsumgebung mit ausreichend Frischluft sorgt für eine höhere Arbeitsleistung. Diese Geräte gelten übrigens auch als elektrische Hilfsmittel und unterliegen der Pflicht zur
 Elektroprüfung . In Industriebetrieben lagern häufig gefährliche Stoffe und Gefahrengüter der unterschiedlichsten Gefahrgutklassen. Aber nicht nur die Lagerung ist streng geregelt und wir beim  E-Check  berücksichtigt, sondern auch die Platzierung. Je weniger mögliche Quellen für Risiken und Gefahren in der Nähe von elektrischen Hilfsmitteln gefunden werden, desto weniger häufig muss der  E-Check  durchgeführt werden.

Der menschliche Faktor hinsichtlich der DGUV V3

Die  Elektroprüfung  berücksichtigt auch den sogenannten menschlichen Faktor. Das heißt, es wird nicht sofort gestraft oder der Betrieb geschlossen, wenn ein Mangel nicht behoben wird oder Mängel festgestellt werden. Die Prüfer der strong]DGUV V3  nehmen Rücksicht auf die betrieblichen oder persönlichen Umstände. Damit ist gemeint, wenn kein Ersatzprüfer wegen Krankheit, Urlauben, Schulungen, etc. zur Hand war, wird eine Nachfrist gesetzt. Lieferungen kamen verzögert, die Messe ist gerade in Vorbereitung und der  E-Check  steht an. Das ist sicher kein guter Zeitpunkt, die Prüfung anzusetzen. Daher ist es ratsam, anlässlich der stattfindenden Elektrogeräteprüfung den Prüfer sofort darauf aufmerksam zu machen, sodass noch während des Prüfungsabschlusses ein passenderer Folgetermin für den E-Check  ausgemacht werden kann. Das spart Ärger, Zeit und Nerven! Vorausschauendes Handeln ist immer hilfreich. Sie können nie alle Eventualitäten vorausplanen. Es kann immer etwas dazwischen kommen, das die Durchführung der  Elektroprüfung  verzögert oder verhindert, mit dem Sie nicht gerechnet haben, aber dennoch spart es viel unnötigen Ärger. Darüber hinaus wird das Budget geschont, wenn alles, was bekannt und möglich ist, erledigt wird und genügend Spielraum für Unvorhergesehenes eingeplant wird.

Die DGUV V3 als Chance für Elektriker und verwandte Berufe

Elektriker oder Elektroinstallateur ist einer der gängigsten Handwerksberufe überhaupt. Dieser Beruf bietet ein variantenreiches Betätigungsfeld und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten wie die  Elektroprüfung . Elektriker kümmern sich um die Reparatur elektrischer Anlagen sowie diverse Installationen. Grundsätzlich wird zwischen dem Betriebselektriker und dem Elektriker schlechthin unterschieden. Betriebselektriker kümmern sich um elektrische Installationen in Unternehmen. Der  E-Check  gilt als spezielle Prüfung, für die der Elektriker zertifiziert sein muss. Der „allgemeine“ Elektriker installiert und repariert elektrische Anlagen in Privathäusern und Wohnblöcken. Darüber hinaus ist der Elektroinstallateur berechtigt, im diesbezüglichen Fachhandel zu verkaufen oder für Handwerksbetriebe elektrische Montagen durchzuführen. Zur Abnahme diverser offizieller Prüfungen oder Zertifizierungen ist die Berechtigung zur  Elektroprüfung  erforderlich.

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und schließt mit der Gesellenprüfung ab. Die Meisterprüfung ist eine gängige Höherqualifizierung, die zur Eröffnung eines Elektrofachgeschäftes, eines Prüfservices oder eines Prüfbetriebes zur Durchführung obligatorischer Betriebsprüfungen wie des  E-Checks  berechtigt. Elektriker müssen mit allen gängigen Normen, Vorschriften, Gesetzen, Richtlinien, Best Practice und dem Letzten Stand der Technik vertraut sein, die auch Teil der  Elektroprüfung  sind. Eine Höherqualifizierung ist nach ein bis drei Jahren jederzeit durch Kurse und Fachprüfungen möglich. Dazu gehört auch der  E-Check   . Dasselbe gilt auch für Betriebselektriker, die sich höher qualifizieren möchten. Hauselektriker kümmern sich um die Leitungen im Gebäude und die Haustechnik der Betriebe. Elektromechaniker oder allgemeine Elektriker kümmern sich um elektrische Hilfsmittel, also Geräte, Anlagen und Maschinen. Elektroinstallateure montieren Leitungen, Anlagen und Maschinen. Sie schließen fest montierte Anlagen, Maschinen und Geräte ans Stromnetz an. Ein Elektriker kann unter den vorgenannten Bedingungen die  DGUV V3  als interner, externer Prüfer oder als Prüfbetrieb abnehmen.

Der Vorteil der Berechtigung zur DGUV V3 für Elektriker

Der  E-Check  ist eine obligatorische Prüfung und betrifft sämtliche Betriebe aller Branchen. Da es sich um eine Sicherheitsprüfung handelt, die präventiv Arbeitsunfällen mit elektrischen Hilfsmitteln vorbeugt, gibt es jede Menge zu tun. Die Arbeit ist sehr umfangreich, aber auch sehr abwechslungsreich, da viele unterschiedliche Anlagen, Maschinen und Geräte betroffen sind. Als Prüfbetrieb stehen noch weitere Möglichkeiten neben der  DGUV V3  offen. Der Verdienst und die Aussichten sind gut. Darüber hinaus kann natürlich auch im privaten Bereich die  Elektroprüfung  abgenommen werden. Das betrifft hauptsächlich die Haushaltsgeräte und andere elektrische Anlagen. Die Verantwortung über den E-Check  ist sehr hoch, da der Prüfbericht jederzeit vor Gericht bestehen können muss. Dennoch ist die Durchführung der Elektrogeräteprüfung sehr erfüllend, da der Prüfer die Betriebssicherheit und den Arbeitnehmerschutz für Tausende Menschen mit seiner Arbeit sicherstellt.

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Wann sollte der DGUV V3 vorgezogen werden?

Lässt sich der Prüftermin für den  E-Check  nicht halten oder ist eine Störung aufgetaucht, sollte die Reparatur gleich mit der Elektrogeräteprüfung kombiniert werden. Das spart enorm viel Aufwand. Wird ein neues elektrisches Hilfsmittel angeschafft, kann die Gefährdungsbeurteilung gleich mit der
 Elektroprüfung  für andere elektrische Arbeitsmittel verbunden werden. Natürlich kommt es auch immer darauf an, wie viel Aufwand mit der  DGUV V3  des jeweiligen elektrischen Betriebsmittels verbunden ist. Nach einem allgemeinen elektrischen Gebrechen und eines daraus resultierenden Betriebsstillstandes sollten sämtliche elektrischen Betriebsmittel nach der  Elektroprüfung  auf ihre Funktionalität kontrolliert werden.

Der Einfluss der Branche auf die DGUV V3

Die  DGUV V3  untersucht sämtliche elektrische Arbeitsmittel aller Branchen. Zu den Branchen mit den unterschiedlichsten Gefährdungspotenzial gehören

  • Die Büros (Immobilien, Tourismus, etc.)
  • Die Industrie
  • Die Labore
  • Die Schwimmbäder
  • Die Stadtgärten
  • Die Schulen, die Krankenhäuser

Die  Elektroprüfung  sieht in jeder Branche anders aus. Der Grund liegt in der Vielzahl unterschiedlicher elektrischer Hilfsmittel. Aber auch die Umgebung in der jeweiligen Branche birgt erhebliche Gefahren. Der  E-Check  im Büro birgt ein sehr niedriges Gefährdungspotenzial. Bei dieser Elektrogeräteprüfung stehen Kabelbrände und Kurzschlüsse im Vordergrund. Dazu gehören Drucker, Kopierer, Laptops, Telefonanlagen, Klimaanlagen, Kaffeeautomaten und Geschirrspüler. Die Intervalle liegen daher meistens bei ca. zwei Jahren. Die  DGUV V3  in der Industrie sind die elektrischen Hilfsmittel größer, schwerer und hauptsächlich gefährlicher. Schnitt-, Stoß-, Press- und Schlagverletzungen sowie Laugen und Säuren gehören zu den gängigsten in dieser Branche. Die Intervalle liegen ei sechs oder zwölf Monaten. In Laboren werden häufig Chemikalien oder kontaminierte Materialien untersucht. In diesen Bereichen kommt es beim  E-Check  hauptsächlich auf die Messgenauigkeit und die Sicherheit vor Kontamination.In Schwimmbädern wird die  DGUV V3  im Hallenbereich, im Restaurantbereich, im Büro, im Umkleide- und Nassbereich sowie im Maschinenraum durchgeführt. Dabei geht es um Bürogeräte genauso wie um Druckluftreiniger und Maschinen zur Wasseraufbereitung. Hier kommt es hauptsächlich auf die Wasseraufbereitung, die Hygiene und die Sicherheit der Menschen an. Der  E-Check  legt je nach Bereich im Schwimmbad die Intervalle mit drei Monaten und zwei Jahren fest.

Eine  Elektroprüfung  im Stadtgarten beschränkt sich auf das Gerätehäuschen, den Maschinenraum, wenn vorhanden sowie die elektrischen Gartengeräte. Fahrbare Mähmaschinen oder Vertikutierer für große Rasenflächen unterliegen natürlich auch der technischen Prüfpflicht, aber nicht dem strong]E-Check , da diese Maschinen einerseits „Nutzfahrzeugen“ und andererseits als „fahrbare Arbeitsmaschinen“ eingestuft sind. Rasentrimmer und Co können ziemliche schwere Verletzungen an Armen und Beinen hervorrufen, wenn die Schutzbleche beschädigt sind oder die elektrischen Hilfsmittel nicht ordnungsgemäß verwendet werden.

Schulen und Krankenhäuser sind unterschiedliche Branchen, dennoch unterliegen auch sie der  DGUV V3 . In den Arbeitsräumen der Schule befinden sich Staubsauger, Waschmaschinen, Poliermaschinen für den Boden, Reinigungsprodukte für den Schul-Swimmingpool, Rasenmäher und -trimmer für den Rasen sowie Mühlentsorgungsgeräte. In Krankenhäuser finden sich Labore, Operationssäle, Untersuchungsräume sowie allgemeine Räume, Nassräume, Restaurants, etc., die alle der  Elektroprüfung  unterliegen. In jedem Bereich finden sich andere elektrische Hilfsmittel. In den Laboren und OP-Sälen kommt es auf höchste Präzision und Sicherheit an. Sauberkeit und Hygiene rangieren ebenfalls ganz oben auf der Checkliste des  E-Checks . Aber auch die Außenflächen des Krankenhauses unterliegen der Elektrogeräteprüfung. Dabei handelt es sich um die Parkplätze, den Eingangsbereich sowie die Rettungszufahrt und die Gartenbereiche. Dabei geht es beim  E-Check  um die Sauberkeit und die Gartenpflege. Die Intervalle richten sich daher auch hier nach dem jeweiligen Gefährdungspotenzial.

Was geschieht bei der DGUV V3, wenn ein elektrisches Hilfsmittel in komplett unterschiedlichen Bereichen eingesetzt wird?

Bei der  Elektroprüfung  wird das Gefährdungspotenzial ermittelt. Das bedeutet, es wird die Summe aller bestehender und möglicher Risiken und Gefahren zusammengefasst wird. Das ist häufig bei kleineren Betrieben der Fall. Die elektrischen Hilfsmittel werden dann, wenn nutzbar, in allen Bereichen effizient genutzt. Das trifft auf kleine Rehazentren zu, die auch über eine Krankenstation verfügen oder Krankenhäuser, die eine Schwimmhalle angeschlossen haben. Beim  E-Check  wird berücksichtigt, dass das Bodenpoliergerät nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in anderen Bereichen genutzt wird. In diesem Fall ist der Verschleiß durch die Dauernutzung und den Transport höher. Im Schwimmbereich sind die Geräte höherer Feuchtigkeit ausgesetzt. Das wechselnde Personal ist ein zusätzlicher Gefährdungsfaktor, der bei der  Elektroprüfung  berücksichtigt werden muss.

Besonderheiten bei der Elektroprüfung für die Feuerwehr und Einsatzkräfte

Natürlich unterliegen auch die Einsatzkräfte der obligatorischen  DGUV V3 . Egal, ob Feuerwehr, Polizei oder Rettung sowie deren Sondereinheiten, jeder Einheit verwendet elektrische Arbeitsmittel, die der  Elektroprüfung  unterliegen. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Bereich hauptsächlich auf der Sicherheit und sofortigen Einsatzbereitschaft. Deshalb ist die Einhaltung der obligatorischen Pflichtprüfungen gerade in dieser „Branche“ von enormer Bedeutung.

Die Feuerwehr ist immer in Bereitschaft, egal, für welche Einsätze. Das heißt aber auch, dass sämtliche elektrischen Hilfsmittel immer funktionstüchtig sein müssen. Davon hängen Menschenleben ab. Dazu zählt natürlich auch die Bergrettung und die Wasserrettung sowie die Spezialkräfte wie Taucher. Auch in diesen Einheiten werden elektrische Arbeitsmittel genutzt. An den  E-Check  werden je nach Einheit besonders hohe Anforderungen gestellt. Ein kleiner Fehler kann das Leben des Feuerwehrmannes oder jenes der zu rettenden Person kosten. Bei der  Elektroprüfung  werden Seilwinden, Hebevorrichtungen, elektrische Messgeräte aller Art, Defibrillatoren, etc. kontrolliert. Natürlich werden auch alle Ersatzgeräte auf Defekte und ihre Funktionstüchtigkeit geprüft. Fällt ein elektrisches Hilfsmittel aus oder wird es woanders gebraucht, muss immer für funktionierenden Ersatz gesorgt sein. Neben ortsfesten elektrischen Betriebsmittel wie dem eingebauten Sonar im Boot der Wasserrettung kommen auch ortsveränderliche Geräte wie der Defibrillator zum Tragen.

Die meisten Hilfsmittel zum Heben und Bergen sind hydraulischer oder mechanischer Natur, also ohne Strom bedienbar. Für Bergungen, die extreme Kraftanstrengungen erfordern, stehen dementsprechende elektrische Hilfsmittel zur Verfügung. Das gilt nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch für die Rettung, die Bergrettung und die Wasserrettung. Aufblasbare Tragen verfügen meistens über einen internen Mechanismus zum Aufblasen. Dennoch gibt es auch elektrische Hilfsmittel, die natürlich auch dem E-Check. Zu den elektrischen Arbeitsmitteln der Rettung gehören, der Notfallwagen bestehend aus dem EKG, COPD-Messer, der Absaugvorrichtung, etc. In manchen Rettungswagen befindet sich ein fest montiertes, elektrisches Bett, dass elektrisch gedämpft wird, sodass Patienten die Stoßbewegungen des fahrenden Autos nicht spüren. Absaugvorrichtungen saugen neben Flüssigkeiten auch die Vakuummatratze, die zur stabilen Lagerung der Unfallopfer dient, aus, sodass sie wie ein Ganzkörpergips wird. Dasselbe gilt auch für die Arm- und Beinschienen als erste Maßnahme. Bei der DGUV V3. In der Rettungsstation selbst gibt es natürlich auch Drucker, PC, Laptops, Staubsauger, Waschmaschine, etc. Manche Rotkreuzstellen verfügen auch über ein Labor. Spezielle Geräte wie das Pulsoximeter wird ebenfalls mit Strom aufgeladen und muss daher auch im Zuge des E-Checks getestet werden. Darüber hinaus gibt es in jeder Dienststelle SpO2- und EtCO2-Geräte. Mit dem SpO2-Gerät werden die Sauerstoffsättigung und der Puls gemessen. Das EtCO2 dient der Capnometrie (Kohlendioxid in der Atemluft). In jeder Polizeistation sowie Polizeifahrzeuge gibt es Defibrillatoren, elektrische Hilfsmittel zur Verkehrskontrolle, zur Funkverbindung (ortsfest und ortsveränderlich) sowie eine kleine Laboreinrichtung in der Dienststelle. Die meisten elektrischen Arbeitsmittel der Polizei können auf der Dienststelle geladen werden. Dennoch unterliegen alle diese Geräte der Elektroprüfung. Auch diese elektrischen Arbeitsmittel müssen jederzeit einsatzbereit sein.

Die Bundeswehr und die DGUV V3

Die Bundeswehr besteht aus zahlreichen unterschiedlichen Einheiten, von denen jede über viele, unterschiedliche elektrische Hilfsmittel verfügt, die der DGUV V3 unterliegen. Die Verkehrseinheit verfügt über sämtliche elektrische Betriebsmittel einer Kfz-Werkstätte, die auch Lkws und Nutzfahrzeuge der Bundeswehr betreut. Drucker, PC, Kopierer, Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger, Hub- und Tragevorrichtungen, medizintechnische Hilfsmittel, elektrische Arbeitsmittel für den Katastropheneinsatz. Die Fliegereinheit nutzt zahlreiche elektrische Hilfsmittel für den Service, zum Transport von Verletzten und Transportgut, zur Kommunikation, etc., die ebenfalls einer gründlichen Elektroprüfungunterzogen werden müssen. Die Büros, Kantine, Nassräume, Wirtschaftsräume, diverse Sportanlagen, Außenbereiche, etc. werden natürlich auch mit elektrischen Arbeitsmitteln betrieben, die dem E-Check unterzogen werden müssen. Natürlich gibt es noch viele weitere Einheiten wie die Fallschirmspringer, Taucher, Sprengkommando, etc., die sich auch zahlreicher elektrischer Hilfsmittel bedienen.

Welche Unternehmen neben der Industrie verfügen nach der DGUV V3 über ein erhöhtes Gefährdungspotenzial?

Unternehmen des öffentlichen Bereiches wie die Verkehrsbetriebe, die Stadtverwaltung mit ihren zahlreichen Unternehmen und Subunternehmen sowie die Tourismusbetriebe der Städte sind einem großen Gefährdungspotenzial ausgesetzt, das durch die  Elektroprüfung  stark minimiert wird. Da dadurch ein hohes Maß an Arbeitnehmerschutz und Betriebssicherheit aufrechterhalten wird, ist von den Risiken und Gefahren im Alltag nichts zu bemerken. Tatsache ist, dass nachstehende Bereiche zahlreiche Gefahren und Risiken bergen.

  • Die Verkehrsbetriebe und deren Subunternehmen
  • Die Stadtverwaltung und ihre ausgelagerten Tätigkeiten
  • Die Museen, die Theater, die Messe- und Kongresshallen
  • Die Vergnügungsparks und Events der Stadt
  • Die Schiffs- und Fährbetriebe, die Bahnhöfe und die Flughäfen

Die DGUV V3 und die Verkehrsbetriebe

Neben den Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen bedarf es noch einer großen Anzahl von elektrischen Hilfsmitteln, damit ein Verkehrsbetrieb funktioniert. Dazu gehören die elektrischen Geräte zur Wartung und Reparatur genauso wie die Reinigungs- und Instandhaltungsgeräte in den Haltestellen und in der Remise, die eines  E-Checks  bedürfen. Diese unterliegen natürlich weitaus kürzeren Intervallen als jene in einem reinen Bürobetrieb.

Die DGUV V3 und die Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung wird häufig mit einem reinen administrativen Bürobetrieb verbunden. Dabei wird jedoch außer Acht gelassen, dass die Stadt eine Reihe von Unternehmen betreibt sowie Subunternehmen, die von den Bürgern meistens als Einzelbetriebe wahrgenommen werden. Dazu gehören hauptsächlich

  • Die Schwimmbäder
  • Die Krankenhäuser bzw. Subunternehmen in diesem Bereich
  • Die Stadtgärten
  • Die Verkehrsbetriebe bzw. diesbezügliche Subunternehmen
  • Die Energiebetriebe

Sie alle unterliegen der  DGUV V3 . Dabei handelt es sich sowohl um ortsfeste als auch ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel. Die Intervalle sind aber in fast allen Bereichen extrem kurz, da es überall zum Dauereinsatz der elektrischen Hilfsmittel kommt. Darüber hinaus befinden sich in jedem einzelnen Bereich immer viele Menschen. Das Gefährdungspotenzial ist überall hoch, aber nach Fachbereich unterschiedlich gelagert. Die Stadtverwaltung muss sich genauso an die Vorgaben der  Elektroprüfung  halten wie jeder andere Betrieb auch. Die Kontrollen erfolgen je nach Bereich unterschiedlich und dem Gefährdungspotenzial entsprechend. Da es sich hauptsächlich um umfassende Bereiche handelt, wird der  E-Check  von mehreren Prüfern gleichzeitig durchgeführt.

Museen, Theater, Messe und Kongresse unterliegen der DGUV V3!

Die Besucher der Museen, Theater oder Kongresse nehmen nicht wahr, wie viel Arbeit hinter einer gelungenen Ausstellung oder Veranstaltung steckt. Überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, ist das Gefährdungspotenzial extrem hoch. Daher spielt in diesen Bereichen die  Elektroprüfung  eine große Rolle. In jedem dieser Bereiche gibt es Büros, Restaurants, Besucherhallen und Veranstaltungsräume, in denen jede Menge unterschiedlicher elektrischer Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Diese dienen nicht nur der Reinigung und Herstellung von Speisen, sondern werden auch aktiv, während der Veranstaltungen benötigt. Kommt es während einer Veranstaltung zu einem Kurzschluss, sind je nach Veranstaltungsort Hunderte, wenn nicht Tausende Menschen gefährdet. Daher kommt dem  E-Check  in diesen Bereichen eine große Bedeutung zu und findet in kurzen Intervallen von drei bis sechs Monaten statt.

Die Vergnügungsparks, Events und weitere Unternehmen sowie Einrichtungen verlangen nach häufigeren E-Checks!

In ganz Deutschland gibt es zahlreiche Vergnügungsparks wie die Centerparks oder Großevents wie das Oktoberfest. Dabei spielt die Art des Großereignisses eine wesentliche Rolle bei der  DGUV V3 , da gerade hier der Unterschied zwischen den Gefahren und Risiken enorm ist. In einem Vergnügungspark unterliegen die einzelnen Stationen ohnehin schon einem gewissen Grad an Gefährdungen, der Einsatz defekter elektrischer Hilfsmittel wie Reinigungsmaschinen, Klimaanlagen, etc. würde eine extrem gefährliche Kettenreaktion auslösen. Die  Elektroprüfung  muss hier natürlich auch elektrische Arbeitsmittel zur Reparatur der einzelnen Fahrbetriebe überprüfen, da die Unternehmen im Vergnügungspark Wartungen und Reinigungen meistens selbst durchführen. Die Centerparks verwenden zahlreiche elektrische Hilfsmittel, die dem Tourismus zuzuordnen sind, jedoch in geballter Menge auf einer kleineren Fläche. Dem  E-Check  unterliegen elektrische Hilfsmittel zur Wartung und Pflege der zahlreichen Schwimmbecken, der Saunalandschaften, der Fitness- und Wellness-Bereiche, der Wirtschafts- und Maschinenräume, der Nassräume sowie der Restaurants und Hotelanlagen. Der Aufwand ist enorm, aber die Sicherheit hat immer oberste Priorität.

Schiffsanleger, Bahnhöfe und Flughäfen bergen wegen der großen Menschenansammlungen hohe Risiken und Gefahren. Die  DGUV V3  hat daher ziemlich umfangreich und häufig vorgenommen zu werden. Elektrische Arbeitsmittel zur Wartung und Reinigung unterliegen aufgrund des hohen Nutzungsgrades einem hohen Verschleiß. Darüber hinaus sind für die Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs zahlreiche zusätzliche elektrische Hilfsmittel vonnöten. Auf Bahnhöfen befasst sich der  E-Check  mit der Kontrolle elektrischer Transport- und Beförderungsmittel, diverser Geräte zur Reinigung und Wartung, je nach Branche unterschiedlicher elektrischer Betriebsmittel für die einzelnen Geschäfte, Restaurants, Wartungsbereiche und Nassbereiche.
Die Flughäfen bieten aufgrund der unterschiedlichen Hilfsmittel der  Elektroprüfung . Dazu gehören auch die Förderbänder fürs Gepäck, die Bildschirme der diversen Schalter, die Kommunikationsmittel des Bodenpersonals, die diversen Spezialreinigungsgeräte, Enteisungsgeräte für die Flugzeuge, etc. Die VDE-Prüfung ist am Flughafen ziemlich umfangreich. Die  DGUV V3  wird häufig auf zwei Tage und mehrere Prüfer aufgeteilt. Viele Betriebe verfügen darüber hinaus über Außenbereiche. Am Flughafen müssen natürlich auch Garagen einem  E-Check  unterzogen werden, da auch hier elektrische Hilfsmittel eingesetzt werden.

In einem Kraftwerk kommen viele elektrische Hilfsmittel zum Einsatz. Elektrische Hilfsmittel in diesem Bereich unterliegen einer erhöhten Gefährdung hinsichtlich Überhitzung, Kabelbrände und Kurzschlüsse. Die  DGUV V3  legt daher besonderes Augenmerk genau darauf. Elektrische Sicherheitsvorkehrungen werden häufiger überprüft. Die Intervalle liegen bei drei und sechs Monaten. Windparks werden mit zahlreichen unterschiedlichen elektrischen Arbeitsmittel betrieben, gewartet und repariert. Deshalb ist die  DGUV V3  auch in diesem Bereich ziemlich umfangreich. Die Prüfintervalle für Windparks liegen zwischen drei und sechs Monate. Kurzschlüsse und Kabelbrände sind hier die häufigste Ursache. Überhitzung ist eine weitere Fehlerquelle.

Staudämme und auch Bohrinseln werden einer Elektroprüfung unterzogen!

Staudämme werden in regelmäßigen Abständen mit elektrischen Hilfsmitteln kontrolliert. Der strong]E-Check  garantiert, dass diese Kontrollen jederzeit möglich sind. Das ist besonders wichtig, da riesige Areale und Bereiche zu untersuchen sind, um möglichen Fehlschaltungen, Rissen oder Beschädigungen vorbeugen zu können.Die  DGUV V3  stellt sicher, dass sämtliche elektrische Arbeitsmittel, natürlich auch jene des Büros, der Aufenthaltsräume, der Schaltzentrale und der Nassräume, einwandfrei arbeiten und sicher sind. Eine Bohrinsel ist sehr anfällig für Arbeitsunfälle. Dazu kommen häufige Stürme, die zusätzliches Potenzial für Risiken und Gefahren bieten. Darüber hinaus herrscht ein ständiges Kommen und Gehen mit dem Helikopter. Der  E-Check  hat sich daher hauptsächlich um den sicheren Gebrauch der elektrischen Hilfsmittel als auch deren Unversehrtheit kümmern.Elektrische Arbeitsmittel werden zur Wartung und Reparatur diverser Fördermittel genutzt. Darüber hinaus gibt es natürlich auch auf einer Bohrinsel die Zentrale, eine Kombüse, einen Aufenthaltsraum, meistens auch einen Fitnessraum, Nassräume, den Maschinenraum und die Schlafräume. Die Displays müssen immer korrekt anzeigen, alle Mess- und Prüfgeräte müssen besonders widerstandsfähig und wasserdicht sein. Dem  E-Check  kommt in diesem Bereich eine besonders wichtige Bedeutung zu. Auf Bohrinseln wird die  DGUV V3  meistens von einem internen Prüfer durchgeführt.

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Warum ist die DGUV V3 in Handwerksbetrieben genauso wichtig wie in der Industrie?

In Handwerksbetrieben werden elektrische Hobel, Fräsen, Sägen, aber auch Absaugvorrichtungen, Staubsauger, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Kaffeemaschinen, Drucker, Kopierer, PCs und natürlich jede Menge Messgeräte und Arbeitsgeräte mit Displays genutzt. Deshalb unterliegen auch sämtliche Unternehmen des Handwerks der  DGUV V3 . Es handelt sich hauptsächlich um KMUs, dennoch ist das Gefährdungspotenzial nicht unerheblich. Im Zuge des Arbeitsdrucks kann es schon vorkommen, dass der Sicherheitsschild nicht heruntergeklappt wird oder nicht richtig eingerastet ist. Das sind bereits häufige Ursachen für Arbeitsunfälle. Die obligatorische  Elektroprüfung  garantiert, dass auch in KMUs die Sicherheit an oberster Stelle steht und der Arbeitnehmerschutz gewährleistet ist. In kleinen und mittleren Betrieben stellen oft die beengen Raumverhältnisse ein Sicherheitsrisiko dar. Der  E-Check  stellt sicher, dass hierfür immer Lösungen gefunden werden.

Was sieht die DGUV V3 im Handel vor?

Im Handel kommt es natürlich bei der  DGUV V3  auf die Sicherheit an. In erster Linie zählt aber die Funktionalität. Rolltreppen, Förderbänder, digitale Registrierkassen, Scanner, Sicherheitsvorrichtungen, Drucker, PC, Kopierer, Shredder, Nähmaschinen, Waschmaschinen, Trockner, Bügeleisen, etc. zählen je nach Bereich im Handel zur  Elektroprüfung . Elektrische Betriebsmittel wie Ameisen unterliegen natürlich auch dem  E-Check . Im Handel kommt es immer wieder zu großen Menschenansammlungen. Das ist besonders zu den Feiertagen so. Daher ist es wichtig, dass Rangierbereiche frei bleiben und Kassenbereich, Bereiche um den Lift, etc. sicher sind.

Worin besteht das Gefährdungspotenzial nach der DGUV V3 eines Altenheimes?  

Elektrische Arbeitsmittel sind neben Reinigungsmaschinen, Waschmaschinen, Herde, Kühlschränke, Spülmaschinen, Badewannenlifte, elektrische Rollstühle, elektrische Hebevorrichtungen, elektrische Krankenbetten und Stühle, medizintechnische Geräte mit Monitoren, etc. Sämtliche elektrische Hilfsmittel unterliegen der  Elektroprüfung . Das Gefahrenpotenzial liegt hauptsächlich in der Überhitzung, Kabelbränden und Kurzschlüssen. Die älteren Menschen können sich schwer verletzen, wenn der Badewannenlift, der Stuhl oder das Bett nicht richtig funktioniert. Da die Menschen in Altenheimen auf die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit der elektrischen Hilfsmittel angewiesen sind, ist es unabdingbar, dass der  E-Check  100 % sicher ist.

Was wird in einem Reha-Zentrum bei der Elektroprüfung kontrolliert?

Menschen im Reha-Zentrum benötigen elektrische Hilfsmittel, um wieder gehen oder sich bewegen zu lernen. Daher kommt auch in diesem Bereich der  DGUV V3  eine besondere Bedeutung zu. Manche Menschen nutzen elektrische Hilfsmittel, um wieder am Leben teilnehmen oder ihre Arbeit verrichten zu können. Der  E-Check  garantiert, dass sämtliche elektrischen Hilfsmittel jederzeit funktionieren. Im Reha-Zentrum gibt es natürlich auch Büroräume, eine Küche, Nassräume, einen Heizraum, einen Gemeinschaftsraum, Sport-/Trainingsräume und meistens auch ein Becken für Übungen im Wasser oder Unterwassermassage.

Welche Gefährdungen bestehen nach der DGUV V3 im Forst?  

Im Forst werden elektrische Hilfsmittel wie Fräsen, Sägen, Zug- und Hubgeräte, Transporthilfen, etc. genutzt, die hohen Risiken und Gefahren unterliegen. Die  Elektroprüfung  gibt vor, dass diese elektrischen Arbeitsmittel besonders auf Sicherheit kontrolliert werden. Elektrische Zugvorrichtungen, die nachgeben, können Menschen nicht nur verletzten, sondern auch töten. Not-Aus-Schalter und Schutzhebel müssen jederzeit funktionieren. Der  E-Check  sorgt dafür, dass das auch so ist.
Die saubere und trockene Lagerung der elektrischen Hilfsmittel im Forst ist extrem wichtig. Damit wird sichergestellt, dass es zu keinen Kurzschlüssen oder Kabelbränden kommen kann. Ein Großteil der elektrischen Arbeitsmittel wird in den Forstgebäuden gelagert. Ein Teil wird jedoch auch an Arbeitsstätten im Forst selbst gelagert. Der  E-Check  muss in diesen Bereichen besonders häufig und umfangreich vorgenommen werden. Einige elektrische Hilfsmittel „lagern“ in den Forstfahrzeugen, da sie jeden Tag benötigt werden. Diese Betriebsart macht die elektrischen Hilfsmittel zu ortsveränderlichen elektrische Betriebsmittel, die alle drei bis sechs Monate dem  E-Check  unterzogen werden müssen.

Welche elektrischen Hilfsmittel werden auf Schiffen, Zügen oder Flugzeuge nach der DGUV V3 geprüft?  

Elektrische Hilfsmittel in Verkehrsmitteln wie Schiffen, Zügen oder Flugzeugen können ständig in diesen oder abwechselnd an einer fixen Station genutzt werden. Danach richten sich nach der  Elektroprüfung  die Risiken und Gefahren. Nach der  DGUV V3  können elektrische Arbeitsmittel auf einem Schiff ständig fix an einem Platz oder auf dem gesamten Schiff abwechselnd betrieben werden. In erstem Fall handelt es sich um die „orstfeste“ Nutzung und unterliegt geringeren Gefährdungen. Im letzteren Fall wir das elektrische Betriebsmittel als „ortsveränderlich“ nach der  Elektroprüfung  tituliert. Elektrische Arbeitsmittel an Bord eines Schiffes werden hauptsächlich ortsveränderlich genutzt. Dazu gehören hauptsächlich Reinigungsgeräte oder Kleingeräte wie Mixer, Bohrer, Fräser, Sägen, Schlagbohr-Schrauber. Natürlich gibt es auch Waschmaschinen, Trockner, Öfen, Kühlschränke und Trockner. Im Maschinenraum kommen auch Messgeräte und Co zum Einsatz. Auf der Brücke kommen Kommunikationssysteme sowie tragbare elektrische Arbeitsmittel, die auf der Brücke fixiert sind und bei Bedarf mobil genutzt werden können (Sonar), verwendet. Der  E-Check  muss danach natürlich häufiger vorgenommen werden. Das Gefährdungspotenzial ist dementsprechend hoch. Daher muss alle drei bis sechs Monate geprüft werden. In den meisten Fällen befindet sich ein interner Prüfer nach der  DGUV V3  an Bord.

Muss die DGUV V3 auch im Freien durchgeführt werden?  

Die  DGUV V3  hat die Aufgabe, sämtliche elektrische Hilfsmittel aller Branchen und Bereiche zu überprüfen. Die Örtlichkeit ist nur insofern relevant, als dass dieser Teil der Gefährdungsbeurteilung ist. Die Intervalle für den  E-Check  basieren auf dieser. Darunter fallen also

  • Die Campingplätze
  • Die Badeseen
  • Die öffentlichen Parkplätze
  • Die Sportplätze
  • Die Wetter- und Forschungsstationen

Betreiber eines Campingplatzes müssen die Anlage in Schuss halten. Das beinhaltet das Mähen des Rasens, das Pflegen der Nassräume und das Betreiben des Shops oder Supermarktes sowie der Sicherheitsanlagen. Dazu werden PCs, Drucker, Kopierer (Büro), Reinigungsgeräte, Rasenmäher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Trockner, etc. verwendet. Alle diese elektrischen Arbeitsmittel unterliegen der  DGUV V3 . Befindet sich ein Swimmingpool und eine Tankstelle auf dem Campingplatz müssen auch diese gepflegt werden und unterliegen ebenfalls dem  E-Check . Gäste, die den Campingplatz während des ganzen Jahres bewohnen, nutzen natürlich auch die gemeinschaftlichen Anlagen. Daher unterliegen Campingplätze der Verpflichtung, ihre elektrischen Hilfsmittel alle drei bis sechs Monate einer  DGUV V3  zu unterziehen.

Die Betreiber von Badeseen müssen natürlich auch die Anlage pflegen. Dazu gehören die Rasenpflege, die Reinigung der Nassanlagen und häufig auch das Betreiben eines Kiosks. Die Kassa, der Drucker, der PC, der Rasenmäher, etc. durchlaufen die  Elektroprüfung . Gibt es Ganzjahresgäste, müssen diese elektrischen Hilfsmittel alle drei bis sechs Monate kontrolliert. Werden die elektrischen Betriebsmittel während der warmen Jahreszeit genutzt, werden sie vor der Saison und nach der Saison einem  E-Check  unterzogen. Öffentliche Parkplätze befinden sich meistens im Eigentum der Stadt. Dazu gehört die Reinigung des Parkplatzes, des Müllplatzes und, wenn vorhanden, die Wartung der E-Tankstellen, die manches Mal auch über mobile Teile verfügt. Sämtliche elektrischen Arbeitsmittel, die dafür eingesetzt werden, unterliegen natürlich auch der  DGUV V3 .

Die Sportplätze müssen gepflegt werden. Die  Elektroprüfung  nimmt in diesen Bereichen die Kontrolle aller elektrischen Betriebsmittel wie Rasenmäher, Markierungsgeräte, Waschmaschinen, Trockner, Bodenreinigungsgeräte, Staubsauger sowie die Küchengeräte vor. Der  E-Check  deckt Tennisplätze, Fussballplätze, etc. ab. In Wetter- und Forschungsstationen sowie in deren Außenbereichen muss die  Elektroprüfung  in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden. In den Außenbereichen befinden sich Kontroll- und Messstationen (Kästen, Geräte, etc.), die im Freien messen und die Daten übermitteln müssen. Häufig werden elektrische Hilfsmittel zur Entnahme von Bodenproben genutzt. Die  DGUV V3  muss diese elektrischen Betriebsmittel je nach Häufigkeit der Nutzung zwischen drei Monaten und zwei Jahren vorgenommen werden. Elektrische Betriebsmittel zur Messung der Luftfeuchtigkeit, der CO2-Werte, etc. unterliegen ebenfalls dem  E-Check . Das gilt natürlich auch für elektrische Arbeitsmittel im Wasser (Meer, Flüsse, Seen und Unterwasserhöhlen). In diesem Bereich muss natürlich die Gefährdung durch die unterschiedlichen Druckverhältnisse (Tiefe, Höhle, freies Gelände, etc.), Salz- und Süßwasser berücksichtigt werden.

Warum unterliegen Drohnen ebenfalls dem  E-Check ?

Drohnen gelten im 21. Jahrhundert als elektrische Arbeitsmittel, da sie für die Industrie, die Forschung, die Sicherheitstechnik und zahlreichen andere Bereiche eingesetzt werden. Der  E-Check  muss in diesem Fall unbedingt alle drei Monate vorgenommen werden. Drohnen werden häufig eingesetzt, weil schnell und einfach wichtige Informationen eingeholt, Fotos gemacht, Videos gedreht und Daten übermittelt werden können. In gefährlichen Bereichen können zudem Reparaturen und Wartungen durchgeführt werden, die sonst für Menschen Lebensgefahr bedeuten würden. Die  Elektroprüfung  muss daher zahlreiche Gefährdungen abdecken. Die Bundeswehr nutzt Drohnen meistens für Aufklärungsflüge.

Wann muss nach DGUV V3 geprüft werden?

Die DGUV V3 Prüfung legt nicht genau fest, wann elektrische Maschinen und Anlagen geprüft werden müssen. Entsprechende Hinweise sind vom Hersteller oder aus anderen Quellen zu erhalten. Festgeschrieben ist jedoch, dass alle unter Spannung arbeitenden ortsveränderlichen und ortsfesten Geräte vor der ersten Inbetriebnahme sowie vor jeder Wiederinbetriebnahme durch einen E-Check überprüft werden müssen. Die Erstkontrolle vor der Inbetriebnahme kann wegfallen, wenn der E-Check entweder vom Hersteller durchgeführt wurde oder wenn dieser die korrekte Funktionsweise der Anlage bestätigt.

Für einige elektrische Maschinen und Geräte gibt es darüber hinaus andere Gesetze und Bestimmungen, die vorschreiben, wann eine Überprüfung stattfinden muss. Das Medizinproduktegesetz (MPG) zum Beispiel sieht vor, dass medizinische Geräte und Anlagen mindestens alle zwölf Monate kontrolliert werden müssen.

Wie findet die DGUV V3 Prüfung statt?

Der E-Check nach der DGUV V3 findet in drei Schritten statt. Zunächst wird bei elektrischen Anlagen und Betriebsmittel Sichtprüfung durchgeführt. Ziel ist es, Schäden und Probleme (wie z.B. beschädigte Kabel oder fehlende Sicherheitsvorkehrungen) festzustellen. Schließlich folgt eine Funktionsprüfung. Die Anlagen und Betriebsmittel werden nun im Betrieb auf die korrekte Funktionsweise kontrolliert. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk den Sicherheits- und Abschaltvorrichtungen der Maschinen und Betriebsmittel. Schließlich erfolgt in einem letzten Schritt die Überprüfung mit Messgeräten. Sie kontrollieren die Anlagen und Betriebsmittel und stellen sicher, dass Maximalwerte, zum Beispiel bei der Spannung nicht überschritten werden. Mit den modernen Messgeräten lassen sich so Probleme finden, die mit dem bloßen Auge oder im Betrieb nicht zu entdecken sind.

Wer kann die Überprüfung nach durchführen?

Die Überprüfung nach der DGUV Vorschrift3 muss von einem Fachmann durchgeführt werden. Sollten Sie in Ihrem Unternehmen keinen solchen Fachmann beschäftigen, dann müssen Sie ein externes Unternehmen, wie die E+Service+Check GmbH, mit der Überprüfung beauftragen. Laut Gesetzgeber sind von den Prüfern besondere Voraussetzungen zu erfüllen. So dürfen Überprüfungen nach der DGUV V3 nur von sogenannten befähigten Personen und von Elektrofachkräften durchgeführt werden. In jedem Fall muss eine eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr vorliegen. Außerdem müssen die Prüfer wissen, wie die DGUV V3 E-Checks abzulaufen haben und müssen mit den gesetzlichen Bestimmungen zur Prüfung vertraut sein. Außerdem müssen sie die notwendigen Mess- und Prüfgeräte korrekt verwenden und auslesen können.

Die DGUV V3 und Kindergärten

In zahlreichen Bereichen, in denen sich Kinder aufhalten, befinden sich elektrische Hilfsmittel oder werden diese genutzt. Der  ECheck  -wird natürlich auch in Schulen, Kindergärten, Horten, Kindertagesstätten, Kinderkrankenhäusern oder Kinderheimen durchgeführt. Darüber hinaus gibt es Bereiche wie Kaufhäuser, Schwimmbäder, etc. in denen sich neben Erwachsenen auch viele Kinder aufhalten. Die  Elektroprüfung  in diesen Bereichen muss daher auch die Kinder entsprechend berücksichtigen. Kinder bewegen sich mehr als Erwachsene und das auch in der Nähe von elektrischen Arbeitsmitteln. Elektrische Hilfsmittel müssen aus der Reichweite von Kindern gelagert werden. Das Betreiben in der Nähe von Kindern muss mit extremer Vorsicht vonstattengehen. Kinder können immer wieder in Rasenmäher laufen, sich beim Laufen in Kabeln verheddern oder in die Säge greifen. Die  DGUV V3  stellt sicher, dass auch diese Risiken und Gefahren entsprechend berücksichtigt werden. Wobei es einen Riesenunterschied macht, ob die Kinder ständig, fallweise, in Bewegung oder an einem bestimmten Ort, in Gruppen oder einzeln anwesend sind.

Der E-Check für Bauernhöfe und Kellereien/Brennereien

Auf Bauernhöfen kommen die unterschiedlichsten elektrischen Hilfsmittel zum Einsatz. Die  Elektroprüfung  muss bei der Kontrolle berücksichtigen, ob diese als Vollerwerb, als Nebenerwerb oder als Vollerwerb mit Ferienunterkunft, Gaststätte und Pony reiten betrieben werden. Die  DGUV V3  überprüft je nach Betriebsart die unterschiedlichen Gefährdungen. Im Nebenerwerb ist das Gefahrenpotenzial niedriger als im Vollbetrieb. Werden Ferienunterkünfte wie Urlaub auf dem Bauernhof angeboten, sind die Risiken und Gefahren leicht erhöht und beziehen sich hauptsächlich auf die zusätzliche Nutzung durch die Feriengäste, die mit der neuen Umgebung nicht so vertraut sind. Im gemischten Betrieb mit Pony reiten oder der Gaststätte legt ebenfalls das Hauptaugenmerk auf der zusätzlichen Nutzung durch Dritte. In der Gaststätte fallen zudem zahlreiche zusätzliche elektrische Hilfsmittel an, die nach der  DGUV V3  geprüft werden müssen. Das sind hauptsächlich Küchengeräte, Schankgeräte und Reinigungsgeräte, die nur für den Betrieb der Gaststätte genutzt werden.

In Kellereien/Brennereien konzentriert sich der  E-Check  hauptsächlich auf die Produktion und Lagerung. Ein typisches elektrisches Hilfsmittel ist der CO2-Messer für die Raumluft im Keller sowie Messgeräte für den Alkoholgehalt. Im 21. Jahrhundert wird auch in Kellereien/Brennereien immer mehr mit elektrischen Hilfsmitteln gearbeitet. Die  Elektroprüfung  konzentriert sich in diesem Bereich auf die Sicherheit und die Art des Betriebes. Egal, ob Weingut oder Brennerei für Spirituosen wie Schnäpse oder Liköre, die elektrischen Hilfsmittel sind fast gleich. Diese Betriebe führen heutzutage fast immer Workshops, Verkostungen und Führungen durch. Ferienunterkünfte, Messebesuche und die Teilenahme an Wettkampfveranstaltungen bergen zusätzliche Gefährdungen durch den Transport. Die  DGUV V3  berücksichtigt bei der Prüfung natürlich auch den Versand, der sowie der Online-Handel zu jedem renommierten Betrieb dazugehört

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Muss der E-Check auch in Privathaushalten durchgeführt werden?

Die  DGUV V3  bezieht sich auf gewerbliche Bereiche und ist im privaten Haushalt nicht vorgesehen. Dennoch empfiehlt es sich, sämtliche elektrische Hilfsmittel auch den PC, Drucker, die Waschmaschine, der Trockner, der Geschirrspüler oder die Kaffeemaschine alle ein bis zwei Jahre einer Elektrogeräteprüfung unterziehen zu lassen. Haushaltsgeräte stehen unter Dauernutzung und unterliegen daher einem hohen Verschleiß, unterschiedlicher Handhabung und manches Mal auch Transport von einem Bereich in einen anderen. Dazu gehören natürlich auch die elektrischen Arbeitsmittel für den Garten, dem Pool oder dem Wintergarten. Das Home-Office oder der zu Hause eingerichtete Partyservice sind Sonderfälle, die aber im Wesentlichen als gewerblicher Bereich mit leicht erhöhten zusätzlichen Gefährdungen gerechnet werden. Blitzableiter, Solaranlage und E-Tankstelle fallen in einen anderen Prüfbereich und sind obligatorisch prüfen zu lassen. Wenn die  Elektroprüfung  erst durchgeführt wird, wenn sie urgiert wird oder etwas passiert ist, dann ist es schon zu spät bzw. kommt teurer als wenn diese gleich vorgenommen wird.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Privatunternehmen und privaten Unternehmen und wie sieht es da mit der DGUV V3 aus

Nicht-staatliche Betriebe werden als Privatwirtschaft bezeichnet. Das heißt, damit sind alle gewerblichen Betriebe gemeint und unterliegen somit der Elektroprüfung . Darüber hinaus wird zwischen öffentlichen Schulen, privaten Kindergärten, Krankenhäusern, Altenheimen, Reha-Zentren und Pflegeheimen und privaten Schulen, privaten Kindergärten, etc. unterschieden. In diesem Fall liegt das Hauptaugenmerk auf dem Betreiber. „Öffentlich“ bedeutet staatlich und „privat“ von privaten Personen oder Organisationen geführt. In allen Fällen kommt die  DGUV V3  zur Anwendung, da es sich immer um Unternehmen handelt, eine Reihe von elektrischen Hilfsmitteln eingesetzt werden und zahlreiche Menschen ständig anwesend sind. Unterschiede gibt es nur hinsichtlich der Verantwortlichkeiten im Fall eines Arbeitsunfalles. Egal, wer der Betreiber ist, bei ihm liegt immer die Letztverantwortung über den  E-Check . Die Verantwortung über die fristgerechte und ordnungsgemäße Durchführung der Elektrogeräteprüfung trägt der Prüfer.

Welche elektrischen Hilfsmittel werden beim E-Check kontrolliert und betrifft das auch solche, die mit Alternativstrom betrieben werden?

Die  DGUV V3  unterzieht elektrischen Arbeitsmitteln regelmäßigen Überprüfungen. Diese Arbeitsmittel sind sehr vielfältig. Dabei kann es sich um kleine Geräte, Maschinen oder Anlagen handeln. Je nach Bereich ist der  E-Check  einmal jährlich oder häufiger durchzuführen. Elektrische Hilfsmittel sind Mittel, die mit Strom betrieben und zur Erledigung der täglichen Arbeit benötigt werden. Die  DGUV V3  überprüft elektrische Patientenlifte, elektrische Therapiehilfen für die Reha, elektrische Hobel, elektrische Sägen, elektrische Flugzeugrutschen, elektrische Rührgeräte, elektrische Reinigungs- und Poliermaschinen, etc.

Das um und auf für den  E-Check  ist, dass die elektrischen Arbeitsmittel mit Strom betrieben werden und zur Verrichtung von gewerblichen Tätigkeiten genutzt werden. Sie erleichtern die Arbeit und werden dementsprechend abgenutzt und unterliegen zahlreichen Gefährdungen. Abgesehen von der unterschiedlichen Geräteart, kann auch der Strom unterschiedlich produziert werden. Das betrifft Strom aus Solar-, Wind- oder Wasserenergie. Für die  Elektroprüfung  ist es vollkommen egal, woher der Strom kommt. Allerdings ist die Bauart der elektrischen Hilfsmittel dann eine komplett andere.

Müssen refurbished Geräte, Maschinen und Anlagen auch der DGUV V3 unterzogen werden?

Refurbished Geräte, Anlagen und Maschinen sind gebrauchte elektrische Hilfsmittel, die von renommierten Fachbetrieben überprüft, mit einer Garantie ausgestattet wurden und wieder angeboten werden. Der  E-Check  wurde natürlich durchgeführt. Somit sind die elektrischen Arbeitsmittel betriebssicher und funktionstüchtig. Das ist eine nachhaltige Methode, mit elektrischen Arbeitsmitteln umzugehen und spart enorm viel Energie und Ressourcen. Wer elektrische refurbished Hilfsmittel kauft, muss diese natürlich auch der  Elektroprüfung  unterziehen lassen. Refurbished Geräte, Maschinen und Anlagen sind hochwertige Produkte, die noch viele Jahre genutzt werden können.

Die Übernahme eines älteren Betriebes und die DGUV V3

Beim Kauf von älteren Betrieben werden natürlich auch meistens die elektrischen Hilfsmittel mit der BGA (Betriebs- und Geschäftsausstattung) übernommen. Dasselbe gilt für eine Übergabe von der älteren an die jüngere Generation.

Wie sieht es in diesen Fällen mit der DGUV V3 aus?

Wird ein Betrieb an die jüngere Generation übergeben, ist der Zustand des Unternehmens und seiner elektrischen Anlagen, Maschinen und Geräte bekannt. Das betrifft auch den Stand der obligatorischen Überprüfungen wie die  Elektroprüfung . Handelt es sich um einen Unternehmenskauf, muss zunächst der Ist-Bestand überprüft werden. Das heißt, dass der Sicherheitsstatus des Unternehmens schon im eignen Interesse kontrolliert werden sollte. Jene elektrischen Hilfsmittel, bei denen der  E-Check  erst vorgenommen wurde, sollten zumindest einem Funktionstest unterzogen werden. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser (sicherer). Das gilt natürlich auch für sämtliche Sicherheitseinrichtungen. Hat das Unternehmen von einem externen Prüfer die  DGUV V3  durchgeführt, heißt das nicht, dass der neue Betreiber das genauso halten muss. Im Vordergrund steht die Einhaltung der regelmäßigen Prüfintervalle sowie die fristgerechte, fachkundige Mängelbehebung. Die Kernaufgabe der  Elektroprüfung  ist es, für die Sicherheit und den Arbeitnehmerschutz zu sorgen. Das gilt auch für ältere Betriebe. Darüber hinaus müssen bei einer Übernahme nicht automatisch alle elektrischen Betriebsmittel durch neue ersetzt werden. Im Gegenteil, gut gewartete elektrische Hilfsmittel besitzen eine höhere Langlebigkeit und schonen somit das Budget.

Die Firmenerweiterung durch Zukäufe moderner Start-ups und die DGUV V3

In der Regel haben junge Unternehmen ihre elektrischen Hilfsmittel erst gekauft oder bereits einem  E-Check  unterzogen. Das gilt hauptsächlich für technische Unternehmen. Manches Mal wurde die  Elektroprüfung  jedoch aus Kostengründen unterlassen. Deshalb empfiehlt es sich bei Zukäufen neuer Unternehmen, die elektrischen Arbeitsmittel einer Funktionstestung zu unterziehen. Natürlich sollten die vorhergehenden Prüfberichte vorhanden und die dazugehörige Prüfplakette angebracht sein.

Was ist bei der Übernahme eines stillgelegten Unternehmens zu beachten?  

Betriebe werden meistens aus Kostengründen stillgelegt. Egal, wie lange die Schließung her ist, der  E-Check  muss in jedem Fall für sämtliche elektrischen Hilfsmittel durchgeführt werden. Eine Funktionstestung ist ohnehin bei einer Neuübernahme ratsam. Bei einer Neuübernahme fallen zahlreiche Genehmigungs- und Prüfverfahren neben der  DGUV V3  an, um den Betrieb wieder eröffnen zu können. Der  E-Check  schützt zudem vor Überraschungen. Je früher er durchgeführt wird, desto eher können Reklamationen beim Verkäufer geltend gemacht werden. Darüber hinaus ist das auch eine versicherungstechnische Angelegenheit. Je früher die  Elektroprüfung  durchgeführt wird, desto eher ist die Versicherung bereit, eine niedrigere Prämie zu akzeptieren. Neuanschaffungen werden so zu Beginn des Betriebes schon reduziert. Diese reißen meistens ein tiefes Loch ins Startkapital.

Die Übernahme eines Betriebes nach einem Betriebsunfall und die DGUV V3

Bleibt der Betrieb nach einem Betriebsunfall (Kabelbrand) geschlossen, bedeutet das, dass entweder zu wenig Kapital für die Neueröffnung vorhanden war oder dass der Arbeitsunfall so gravierend war, dass das Unternehmen von Behördenseite aus geschlossen wurde. Üblicherweise ist die Ursache vor dem Kauf bekannt bzw. sollten bei den Behörden (FA, Gewerbeamt) Nachforschungen über den Grund der Schließung angestellt werden. Somit werden unnötige Ausgaben und Probleme gespart. Die Wiedereröffnung hängt dann immer von einer Beseitigung der Mängel und einer neuerlichen behördlichen Überprüfung ab. Die  Elektroprüfung  ist in jedem Fall zu empfehlen, aber erst, wenn bekannt ist, was bemängelt wurde.

Wer unterzieht die elektrischen Arbeitsmittel der Prüfbetriebe einem E-Check?

Natürlich muss auch der Prüfservice seine elektrischen Hilfsmittel überprüfen lassen. Da fast sämtliche Arbeitsmittel der Prüfbetriebe elektrische Betriebsmittel sind, fallen diese ebenfalls unter die Pflichtprüfung durch die  DGUV V3 . Es ist aber auch klar, dass sich der Prüfer nicht selbst prüfen kann. Deshalb wird die  Elektroprüfung  an einen anderen Prüfservice übertragen. Die Kalibrierung kann selbst oder von einem externen Unternehmen durchgeführt werden. Der Prüfbetrieb wird hinsichtlich der Kontrolle des eigenen Betriebes genauso beim  E-Check  behandelt wie jedes andere Unternehmen auch. Die elektrischen Betriebsmittel des externen Prüfers fallen in den Bereich Mess- und Regeltechnik. Da der Prüfservice ständig zu den zu prüfenden Betrieben unterwegs ist, fallen diese elektrischen Hilfsmittel unter die Betriebsart „ortsveränderlich“ und unterliegen einer häufigeren und gründlicheren Prüfung. Die Prüfintervalle betragen zwischen drei und sechs Monaten.

Ortsfeste elektrische Betriebsmittel, die auch ortsveränderlich genutzt werden können und deren E-Check

Diese Betriebsart ist eine Mischform und kommt hauptsächlich bei Einsatzkräften vor. Die  Elektroprüfung  muss in diesem Fall, wenn der Wechsel zwischen den Betriebsarten jeden Tag geschieht, alle drei bis sechs Monate stattfinden. Das betrifft hauptsächlich Funkgeräte, CO2-Messgeräte, Blutdruckmessgeräte, Beatmungsgeräte, Geräte der Mess- und Regeltechnik, etc. Dabei handelt es sich um elektrische Hilfsmittel, die ortsfest auf einer Wandhalterung befestigt sind. Mit der Halterung kann meistens gleichzeitig aufgeladen werden. Bei Bedarf kann das geladene elektrische Arbeitsmittel schnell und effizient aus der Halterung genommen und zum Einsatzort mitgeführt werden.

Hinweis: Bei der Wandhalterung handelt es sich somit um keine Ladestation!

 Sind elektrische refurbished Arbeitsmittel für Prüfer nach der DGUV V3 zulässig?

Da refurbished Geräte getestet und mit Garantie versehen sind, ist das kein Problem. Allerdings müssen diese elektrischen Hilfsmittel ebenfalls einer regelmäßigen  DGUV V3  unterzogen werden. Diese elektrischen Arbeitsmittel verfügen über eine gute Langlebigkeit und kosten nur ein Bruchteil von dem, was neue kosten würden. Kleine Prüfbetriebe profitieren davon sehr, da sich dadurch auch Ersatzgeräte, etc. anschaffen lassen. Der  E-Check  garantiert, dass auch die refurbished Geräte der Prüfer jederzeit einwandfrei funktionieren und sicher sind. Wird der Prüfer selbst einer  DGUV V3  unterzogen, ist er selbstverständlich zu behandeln wie jeder andere Betrieb auch. Allerdings besteht, sollte der Prüfer seiner Verpflichtung zur Behebung der vorgefundenen Mängel nicht oder nur mangelhaft nachkommen, die Berechtigung zur Abnahme der  Elektroprüfung  verlieren. Niemand sollte es soweit kommen lassen, denn sowohl für den Prüfservice als auch für jedes andere Unternehmen bedeutet das den Verlust der Existenz.

 Was genau sind „refurbished“ Geräte, was fällt darunter und wie sieht der  E-Check  aus?

Unter diesen Begriff fallen elektrische Geräte, die gebraucht, gewartet und „Second Hand“ angeboten werden. Meistens handelt es sich um Markenartikel, sodass die Geräte als Gebrauchtware noch viele Jahre problemlos nutzen lassen. Werden diese über renommierte Verkaufsplattformen oder von Fachhändlern angeboten, sind sie auch mit einer entsprechenden Garantie versehen. Das kann jede Art von Gerät sein. Elektrische Hilfsmittel werden besonders sorgsam geprüft, da sie gewerblich genutzt werden und sich im Dauereinsatz befinden. Die  Elektroprüfung  prüft diese elektrischen Arbeitsmittel wie alle anderen auch. Geräte, die je nach Nutzung in Klassen eingeteilt sind, werden als „refurbished“ Geräte eine Klasse tiefer eingestuft.

Die Vorteile von refurbished Geräten

Die Weiternutzung von Geräten spart wertvolle Ressourcen und schont das Budget, da Neuanschaffungen noch lange Zeit haben. Diese umweltfreundliche Methode der Nutzung macht sich mehrfach bezahlt. Die  DGUV V3  muss natürlich auch durchgeführt werden, die Anschaffungskosten betragen aber meistens die Hälfte des Neupreises und die Geräte verfügen trotzdem über eine Garantie.

Kann die DGUV V3 wieder angeboten werden?

Werden die  E-Checks  pünktlich und ordnungsgemäß durchgeführt, können diese elektrischen Arbeitsmittel ohne Weiteres auch weiterverkauft werden. Der Preis muss natürlich dementsprechend angepasst werden. Erfolgt der Verkauf wieder über eine Verkaufsplattform, werden die Geräte neuerlich überprüft. Dafür wird eine Gebühr für den Verkäufer abgezogen.

Können sich externe Prüfer für die DGUV V3 vertreten lassen?

Prüfbetriebe verfügen immer über mehrere zertifizierte Prüfer, die die  DGUV V3  jederzeit abnehmen können. Allerdings wird fast immer derselbe Prüfer für einen Betrieb zugeteilt. Somit wird sichergestellt, dass der  E-Check  schneller und effizienter abgewickelt werden kann, da der externe Prüfer den Betrieb dadurch besser kennt. Muss ein Ersatzprüfer entsendet werden, muss das Unternehmen vorher darüber informiert werden. Die Vertretung muss zur Abnahme der  Elektroprüfung  berechtigt sein und über die notwendigen Fachkenntnisse sowie Praxis verfügen. Ein Austauschen des externen Prüfers kurz vor der Abnahme der  DGUV V3  ist nur nach Rücksprache und wegen guter Gründe (Krankheit, familiäre Gründe, etc.) mit dem betroffenen Unternehmen möglich.

Darf der Prüfer der DGUV V3 die Mängel als Fachkraft beheben?

Das erzeugt eine „schiefe Optik“, wenn es zu einem Arbeitsunfall kommt und ist daher abzulehnen. Der Prüfer darf die von ihm beim  E-Check  gefundenen Mängel selbst nicht beheben, auch wenn es aus finanzieller Sicht kostengünstiger erscheint. Es muss zum einen die Betriebssicherheit und zum anderen die Objektivität zu jedem Zeitpunkt gewahrt bleiben. Die  Elektroprüfung  garantiert, dass die gefundenen Mängel auch absolut technisch einwandfrei und vorschriftsmäßig behoben werden. Die  DGUV V3  sieht im Falle eines Zuwiderhandelns der Vorschriften hohe Bußgelder vor. Darüber hinaus ist das aus gutem Grund so geregelt, denn „vier Augen sehen mehr als zwei“. Wird während der Mängelbehebung ein anderer neuer Fehler bzw. ein übersehener Mangel gefunden, wird dieser ebenfalls behoben. Die Elektrogeräteprüfung hat dazu geführt, dass es seit der Einführung der  Elektroprüfung  fast zu keinen Betriebsunfällen mit elektrischen Hilfsmitteln mehr gekommen ist.

Muss die DGUV V3 auch in Ferienwohnungen durchgeführt werden?

In ganz Deutschland gibt es Ferienwohnungen und -häuser, in denen elektrische Arbeitsmittel genutzt werden. Die Feriengäste gelten als Privatpersonen, die Eigentümer aber als „Gewerbetreibende“. Daher unterliegen alle Ferienimmobilien der  DGUV V3 . Besonders ist dabei zu beachten, dass hier auch Kinder wohnen. Neben Haushaltsgeräten kommen auch Rasenmäher, Rasenroboter, elektrische Heckenscheren, Bodenreinigungsgeräte, Waschmaschinen, Trockner, Spülmaschinen, etc. zum Einsatz. Der  E-Check  muss hier besonders gründlich vorgegangen werden, da diese ständig bewohnt und unterschiedlich genutzt werden. Die Gefährdungen sind hier besonders hoch. Vermieter, die mehrere Ferienimmobilien besitzen, nutzen die elektrischen Hilfsmittel ortsveränderlich. Die  Elektroprüfung  muss daher an bekannten Feriendestinationen wie der Nord- und Ostsee zu Saisonbeginn und -ende durchführen. Die meisten Ferienimmobilien werden mit kurzen Unterbrechungen das ganze Jahr über vermietet. Die Nutzung der elektrischen Betriebsmittel ist besonders während der Sommermonate und der Weihnachtsfeiertage sowie zur Jahreswende hoch.

Können ortsveränderliche und ortsfeste elektrische Betriebsmittel gleichzeitig der DGUV V3 unterzogen werden?

Es liegt in der Natur der Sache, dass in einem Betrieb zahlreiche elektrische Hilfsmittel unterschiedlich betrieben werden. Darüber hinaus ist es verständlich, dass der  E-Check  nicht zu lange dauern oder den Geschäftsgang stören soll. Jeder Prüfer, der dazu berechtigt ist, die  Elektroprüfung  abzunehmen, ist dazu berechtigt, sowohl ortsveränderliche als auch ortsfeste elektrische Arbeitsmittel zu kontrollieren. Natürlich wird der Prüfer sämtliche, an einem bestimmten Tag zur Prüfung anstehenden, elektrischen Hilfsmittel der  DGUV V3  unterziehen. Handelt es sich um ein KMU, ist es sogar wahrscheinlich, dass er sämtliche elektrischen Arbeitsmittel an einem Tag prüfen kann. Bei größeren Unternehmen oder solchen, die viele elektrische Arbeitsmittel nutzen, wird der  E-Check  natürlich auf mehrere Tage aufgeteilt. Grundsätzlich werden ortsveränderliche gleichzeitig mit ortsfesten elektrischen Betriebsmitteln getestet.

Wann dürfen E-Checks vorgezogen werden?

Die  Elektroprüfung  kann jederzeit vorgezogen werden. Allerdings ist es in diesem Fall so, dass dafür ein anderes elektrisches Betriebsmittel später geprüft wird. Deshalb darf ein  E-Check  nur dann vorgezogen werden, wenn keine Gefahr besteht, dass es dadurch zu einem Arbeitsunfall kommen kann. Die  DGUV V3  eines elektrischen Hilfsmittels wird dann vorgezogen, wenn „Gefahr in Verzug“ ist. Das bedeutet, dass es wahrscheinlich sein wird, dass ein elektrisches Betriebsmittel defekt ist oder Probleme bereitet. Damit Arbeitsunfälle verhindert werden können, ist es in diesem Fall ratsam, den  E-Check  früher durchzuführen. Natürlich richten sich die Folgetermine nach den Ergebnissen dieser Prüfung.

Können elektrische Arbeitsmittel unterschiedlicher Bereiche eines Unternehmens gemeinsam nach der DGUV V3 geprüft werden?

Die Gefährdungsbeurteilung der einzelnen elektrischen Arbeitsmittel ist ausschlaggebend und bestimmt die Prüftermine. In größeren Unternehmen sind natürlich viele elektrische Hilfsmittel zu prüfen. Daher kann es schon vorkommen, dass in großen Betrieben die elektrischen Arbeitsmittel der Kaffeeküche zusammen mit jenen der Werkstatt einem  E-Check  unterzogen werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass gefährdete elektrische Betriebsmittel immer bei der  Elektroprüfung  vorgezogen werden.

Was ist ein „gefährdetes“ elektrisches Betriebsmittel?

Als „gefährdet“ gelten elektrische Arbeitsmittel dann, wenn der Betrieb unterbrochen wird, es eigenartig riecht, komische Geräusche auftauchen oder das Gerät häufig heiß läuft. In all diesen Fällen ist ein schneller  E-Check  dringend anzuraten. Dabei kann es sich um das Durchbrennen eines Keilriemens, ein lockeres Bauteil oder angebrochene Teile handeln. Das muss natürlich abgeklärt werden. Eine Überhitzung birgt das hohe Risiko eines Brandes. Schwelbrände werden meistens bemerkt, wenn es schon zu spät ist und es zum Vollbrand kommt. Da sich meistens Öle, Treibstoffe und andere Stoffe in der Nähe befinden, ist die Gefahr groß, dass es zu weiteren Problemen kommt. Deshalb ist es empfehlenswert, die  Elektroprüfung  in vorgenannten Fällen sofort durchführen zu lassen.

Wann müssen die elektrischen Arbeitsmittel einer DGUV V3 unterzogen werden, die Fachkräfte mitführen?

Prüfer und Handwerker, die ständig unterwegs sind, führen ihre eigenen elektrischen Arbeitsmittel mit sich. Diese gelten genauso wie im Bau- und Baunebengewerbe als „ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel“ und unterliegen einem erhöhtem Gefährdungspotenzial. Ein Elektriker, der Wartungen an Geräten wie Thermen in Privathaushalten durchführt, muss natürlich seine Mess- und Prüfgeräte ebenfalls einer regelmäßigen  Elektroprüfung  unterziehen. Dieser  E-Check  muss natürlich auch alle drei bis sechs Monate vorgenommen werden. Nachkalibrierungen sind häufiger erforderlich. Das betrifft natürlich auch die elektrischen Betriebsmittel der Prüfer.

Welche elektrischen Hilfsmittel sind nach der DGUV V3 als Ersatz zugelassen?

Prüfer und Fachkräfte, die ständig mit elektrischen Betriebsmitteln arbeiten müssen, dürfen nur solche Ersatzgeräte nutzen, die gleichwertig den Originalgeräten sind und die ebenfalls einer  Elektroprüfung  wurden. Es dürfen nur funktionstüchtige elektrische Arbeitsmittel als Ersatz eingesetzt werden. In der Regel führen Prüfer der  DGUV V3  und andere Fachkräfte immer entsprechende Ersatzgeräte mit sich.

Welchen Gefahren sind elektrische Hilfsmittel nach der DGUV V3 ausgesetzt?

Anlässlich der Gefährdungsbeurteilung eines elektrischen Hilfsmittels werden nachstehende Gefährdungen immer berücksichtigt. Je nachdem, wo sich das elektrische Arbeitsmittel gerade befindet, wie es betrieben wird und wer es handhabt, ergeben sich unterschiedliche Prüfintervalle und Prüfmethoden nach der  DGUV V3 .

  • Luftfeuchtigkeit,
  • Umgebungsfeuchtigkeit,
  • Meersalzgehalt in der Luft
  • Schadstoffe in der Luft, im Boden oder der Umgebung
  • Mechanische Einflüsse wie Stöße,
  • Verkehr, Transport
  • Unterschiedliches Bedienpersonal,
  • Erdbeben, Überflutung,
  • Andere elektrische Hilfsmittel in der Nähe sowie
  • Gefährdungen durch andere Unternehmen in der Nähe

Elektrische Hilfsmittel befinden sich in einem Gehäuse, das korrosionsgeschützt ist. Werden Messungen durchgeführt und die Luftfeuchtigkeit ist groß, können die Messergebnisse dadurch beeinträchtigt werden. Elektrische Arbeitsmittel, die neben einer Sauna, einem Schwimmbecken oder einem Tauchbecken genutzt werden, sind daher anfällig für Störungen. Deshalb muss auch dieser Faktor beim  E-Check  berücksichtigt werden.

Neben der Luft können auch der Boden oder die Umgebung das elektrische Betriebsmittel durch Nässe und Feuchtigkeit schädigen oder beeinträchtigen. Das ist dann der Fall, wenn die vorab erwähnten Behältnisse undicht sind oder elektrische Hilfsmittel in Flüssigkeiten genutzt werden müssen. In diesen Fällen sieht die  Elektroprüfung  besonders kurze Intervalle vor.

Nachweis über die Überprüfung nach der DGUV V3

Jeder E-Check von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln nach der DGUV V3 muss nachgewiesen werden. Dieser Nachweis erfolgt in der Regel über ein Prüfprotokoll, welches Ihnen über die Überprüfung ausgehändigt wird. Einige Maschinen und Anlagen erhalten darüber hinaus unter Umständen zusätzlich ein Prüfsiegel, das als weiterer Nachweis über die Durchführung eines E-Checks nach DGUV V3 dient.

Die E+Service+Check GmbH führt alle Überprüfungen entsprechend der Vorschrift DGUV V3 durch und händigt Ihnen nach dem Abschluss des E-Checks das Prüfprotokoll aus. Darüber hinaus bringen wir die notwendigen Prüfsiegel an.

Mechanische Einflüsse wie Stöße

Elektrische Hilfsmittel können bei der Nutzung je nach Geräteart fallen oder gestoßen werden. Dadurch können sich Dellen, Risse oder andere Beschädigungen am Gehäuse bilden, die die Arbeitsweise des elektrischen Arbeitsmittels beeinflussen könne. Dient das jeweilige elektrische Betriebsmittel Messungen, können die Werte dadurch beeinflusst werden. Der  E-Check  muss in diesem Fall besonders gründlich vorgehen.

Andere elektrische Hilfsmittel in der Nähe

Dabei kommt es auf die Art und die Menge der anderen elektrischen Arbeitsmittel an. Elektrische Hilfsmittel derselben Kategorie beeinflussen sich selten gegenseitig. Das Problem sind meistens elektrische Arbeitsmittel unterschiedlicher Kategorien. Hier kann es zu Interferenzen kommen. Der  E-Check  berücksichtigt auch diesen Aspekt.

Gefährdungen durch andere Unternehmen in der Nähe

Befinden sich Unternehmen mit einem hohen Gefährdungspotenzial wie der chemischen oder metallurgischen Industrie in der Nähe, muss darauf geachtet werden, dass es zu keinen Beeinträchtigungen kommt. Das geschieht durch Transporte, Lagerplätze oder Parkplätze. Die elektrischen Hilfsmittel des eigenen Betriebes müssen immer so gelagert oder genutzt werden, dass sie durch Fremdbetriebe in der Nähe nicht beeinträchtigt werden können. Die  DGUV V3  muss besondere Sorgfalt walten lassen, wenn sich zwei Unternehmen einen Lagerplatz oder einen Parkplatz teilen.

Die DGUV V3 und spezielle elektrische Hilfsmittel, die zu Wasser, zu Land und in der Luft genutzt werden  

Dabei handelt es sich um elektrische Arbeitsmittel, die in Spezialfahrzeugen der Einsatzkräfte wie Amphibienfahrzeugen genutzt werden. Das sind hauptsächlich elektrische Hilfsmittel der Mess- und Regeltechnik. Der  E-Check  muss berücksichtigen, dass diese Geräte in unterschiedlichen Umgebungen genutzt und ständig „unterwegs“ sind. Diese können sowohl von ein- und derselben Person jeden Tag als auch von unterschiedlichen Personen verwendet werden.

Müssen elektrische Arbeitsmittel, die länger nicht genutzt werden, erneut einem E-Check unterzogen werden?

Elektrische Hilfsmittel, die länger nicht genutzt wurden, müssen vor dem neuerlichen Einsatz einer  Elektroprüfung  unterzogen werden. „Länger“ bedeutet mehr als drei Monate. Das gilt auch dann, wenn das elektrische Hilfsmittel davor bereits einen  E-Check  durchlaufen hat. Auch durch die Lagerung kann es zu Schäden durch andere Geräte, die Luft, etc. kommen. Im Zweifelsfall ist es immer besser, einmal mehr zu prüfen, als einmal zu wenig.

Die Besonderheit der DGUV V3 bei Forschungsstationen

Forschungsstationen können in einer Stadt, in der Wüste oder in den Dünen, unter Wasser, auf einer Insel oder auf einem Berg betrieben werden. Dementsprechend unterliegen die elektrischen Betriebsmittel unterschiedlichen Gefährdungen. Der  E-Check  in der Wüste müssen Stürme, feinen Sand, der sich leicht überall festsetzt und blockiert oder große Temperaturunterschiede berücksichtigen. Unterwasser werden in Deutschland elektrische Hilfsmittel nur von den Tiefseetauchern der Bohrinseln oder Energiekonzerne sowie den Aquarien oder Meeresbiologen der Nord- und Ostsee genutzt. Auf einer Insel gelten die bereits erwähnten Bedingungen, allerdings handelt es sich dabei meist um Wetterstationen. Auf einem Berg herrschen die unterschiedlichsten Witterungsverhältnisse vor, denen elektrische Hilfsmittel ausgesetzt sind. Diese Bedingungen verlangen der  Elektroprüfung  viel ab.

Welche Gefahren ergeben sich bei der DGUV V3 für die Prüfer?

Nicht nur Anlagen sind exponiert, auch die Prüfer, die den  E-Check  durchführen, sind Gefährdungen ausgesetzt. Das ist nicht nur in der Nord- und Ostsee so, sondern auch in der Stahlindustrie oder in Bereichen, wo Gefahrengut gelagert wird. Die  Elektroprüfung , die in extremer Umgebung wie auf einem Stausee oder auf einer Bohrinsel durchgeführt werden, müssen natürlich besonders vorsichtig sein. Sie unterliegen nachstehenden Gefährdungen.

  • Untergrundbewegungen,
  • Plötzliches Windaufkommen,
  • Unwetter auf hoher See,
  • Bruch von Teilen des Windparks,
  • Gefahren im Haushalt.

Gefahren im Haushalt und die DGUV V3

Natürlich werden auch private Bereiche, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Home-Office, sowie zahlreichen elektrischen Hilfsmitteln vor Ort einer  DGUV V3  unterzogen. Prüfer unterliegen auch im privaten Bereich gewissen Gefahren, die natürlich über ein deutlich niedrigeres Gefahrenpotenzial verfügen als jene auf dem Meer oder in der Stahlindustrie. Dennoch kann der Prüfer beim  E-Check  im Haus einer Familie, eines Architekten mit Dachbüro oder einer Sachbearbeiterin, die von zu Hause aus arbeitet, einen Arbeitsunfall erleiden. Das kann eine defekte Leiter, ein schadhaftes Kabel oder ein nur mäßig gesicherter Zugang sein. Wo immer geprüft wird, der Prüfer muss natürlich auch auf seine Umgebung achten.

Kann der Prüfer Mess- und Prüfgeräte vor Ort zur DGUV V3 nutzen?

Da es sich dabei um Mess- und Prüfgeräte des zu prüfenden Unternehmens handelt, sind diese zur Durchführung der  Elektroprüfung  tabu. Dies kann im Falle eines Arbeitsunfalles und der Prüfung vor Gericht dem Prüfer negativ ausgelegt werden, und die  Elektroprüfung  unter bestimmten Umständen als ungültig erklärt werden. Der Prüfer sollte jederzeit unabhängig agieren können. Jeder Prüfer sollte für den Notfall immer ein Ersatzgerät mit sich führen. Das elektrische Hilfsmittel des Prüfers muss natürlich ebenfalls der  DGUV V3  unterzogen werden. Fremde Prüfgeräte sind unter keinen Umständen erlaubt. Handelt es sich um Prüfräte eines anderen Prüfers desselben Prüfbetriebes, dann ist die Nutzung dieser elektrischen Arbeitsmittel für den Prüfer in Ordnung. Für Prüfer ist es selbstverständlich, Ersatzgeräte für die  Elektroprüfung  mitzuführen.

Gelten Drohnen als elektrische Hilfsmittel, wenn ja, dürfen diese auch von Prüfern eingesetzt werden?  

Es kommt darauf an, wie Drohnen eingesetzt werden. Werden Sie zur Überprüfung kritischer Anlagen wie Stahltöpfe, hoch gelegener Anlagenteile oder schwer zugängigen Dachteile von Handwerkern oder Fachkräften genutzt, dann ja. Prüfer können natürlich auch auf die Nutzung von Drohnen zurückgreifen, wenn sie beim  E-Check  der Meinung sind, dass eine schwierige Stelle genauer überprüft werden sollte. Das wird dann der Fall sein, wenn größere Anlagen oder Maschinen überprüft werden müssen. Die  DGUV V3  verlangt vom Prüfer, dass diese als Teil seiner Ausrüstung natürlich auch regelmäßig kontrolliert wird. Die Bilder, die von der Kamera an Bord geschossen werden, gelten genauso wie das Prüfprotokoll als Beweis und müssen diesem beigeschlossen sein. Diese Fotos müssen natürlich auch gestochen scharf und eindeutig sein, um nach einem Arbeitsunfall vor Gericht Bestand zu haben. Die  Elektroprüfung  sieht natürlich auch Fotos als Teil der Prüfung an, wenn diese dazu beitragen, Defekte, Mängel und Ursachen dokumentieren zu können. Werden häufig Fotos genutzt, muss auch die Drohne immer einsatzbereit sein.

Reichen Fotos alleine zur Dokumentation der durchgeführten DGUV V3?

Nein, die  DGUV V3  muss in einem Prüfprotokoll, das die bereits beschriebenen Teile beinhalten muss, festgehalten werden. Die Fotos der Drohnenkamera dürfen nur als zusätzliches Beweismittel genutzt werden. Allerdings gilt für diese dasselbe wie für den Prüfbericht. Sie müssen zu 100 % hieb- und stichfest sein. Da zur Untermalung diverser Mängel und Defekte an schwierigen Stellen oder die vom Boden aus nur schwer zu sehen sind, eignen sich Fotos von Drohnen mit hoher Auflösung optimal. Der  E-Check  gibt aber nicht vor, wie viele Fotos und aus welcher Perspektive diese schossen werden müssen. Die Fotos sind so zu erstellen, dass sie als eindeutiger Beweis genutzt werden können. Jedoch empfiehlt es sich, mehrere Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu machen. Es ist immer besser, mehr als zu wenige zu haben.

Kann die DGUV V3 aus einem Team von Prüfern durchgeführt werden?

Prüfer nehmen den  E-Check  üblicherweise alleine vor. Natürlich kann auch ein angehender Prüfer den Prüfer begleiten und die  Elektroprüfung  dokumentieren. Die  DGUV V3  muss von zertifizierten Personen durchgeführt werden. In der Regel nimmt immer nur ein Prüfer die  Elektroprüfung  ab. Manches Mal wird er von einem Helfer, der ein angehender Prüfer ist, begleitet wird. Dieser sorgt dafür, dass die Prüfung schneller vorgenommen werden kann. Der  E-Check  erfüllt somit zwei Funktionen. Einerseits wird wertvolle Zeit gespart und andererseits wird der angehende Prüfer trainiert. Die  Elektroprüfung  hat sich in der erwähnten Weise bestens bewährt.

Können sämtliche DGUV V3 Prüfungen einmal im Jahr durchgeführt werden?

Das kommt auf die jeweiligen Gefährdungsbeurteilungen an. Handelt es sich um ein paar elektrische Hilfsmittel mit geringem Gefährdungspotenzial ist das meistens möglich. Gibt es viele unterschiedliche elektrische Arbeitsmittel sind die Risiken und Gefahren genauso verschieden. Die  DGUV V3  dauert deshalb auch dementsprechend lange, sodass diese unmöglich an einem einzigen Tag durchgeführt werden kann. Der  E-Check  muss in diesem Fall an mehreren Tagen durchgeführt werden. Die Prüfung wird nach den festgelegten Prüfintervallen durchgeführt. Fallen Prüftermine zusammen, können diese Prüfungen am selben Tag vorgenommen werden. Es kommt darauf an, die  Elektroprüfung  ordnungsgemäß und fristgerecht vorgenommen werden. Manches Mal ist es besser, mehr Zeit zu investieren, dafür aber gründlicher vorzugehen.

Wie kann das Gefährdungspotenzial außer durch die DGUV V3 vermindert werden?

Werden elektrische Hilfsmittel trocken und sauber gehalten, erhöht das schon die Langlebigkeit. Für die meisten elektrische Arbeitsmittel stehen zusätzlich Schutzgehäuse oder Verstärkungen zur Verfügung. Die regelmäßige Wartung vermindert Risiken und Gefahren. Elektrische Betriebsmittel sollten nicht in der Nähe von Feuerstellen, Gefrierhäusern, Trafostationen, spanabhebenden Maschinen oder Ähnlichem gelagert werden. Darüber hinaus müssen Messer, Filter und Schutzgriffe regelmäßig getauscht werden. Diese „Wartungsarbeiten“ können unabhängig von der  DGUV V3  vorgenommen werden. Elektrische Hilfsmittel können zusätzlich isoliert werden. Elektrische Betriebsmittel verfügen über einen Überhitzungsschutz. Dennoch lässt sich auch durch den ordnungsgemäßen Betrieb Überhitzung vermeiden.

Warum bestehen auch im Handel nach der DGUV V3 Risiken und Gefahren?

Der Handel zählt zu den größten Arbeitgebern überhaupt. Dennoch bestehen große Unterschiede zwischen den einzelnen Betrieben und das nicht nur, weil es Betriebe in Form von KMU oder Großkonzernen gibt. Die  Elektroprüfung  evaluiert nach der Größe, der Art (Baumarkt, Lebensmittelmarkt, Modekette), auch nach den angebotenen Leistungen. Viele Handelsketten bieten Zusatzleistungen wie den Zuschnitt von Holz, selbst gemachte Speisen, Änderungsschneiderei, etc. Dafür werden zusätzliche elektrische Arbeitsmittel benötigt, die natürlich neben den üblichen Büro- und Reinigungsgeräten genutzt werden. Der  E-Check  berücksichtigt hier hauptsächlich den Arbeitnehmerschutz und die Betriebssicherheit. Viele dieser Dienstleistungen werden im Handelsbetrieb vor Ort durchgeführt, manche werden extern vergeben. Bei der Durchführung der  DGUV V3  geht es natürlich nur um jene Zusatzangebote, die vor Ort erbracht werden.

Im Handel geht es bei der C aber auch darum, dass sich in den Unternehmen besonders viele Menschen aufhalten. Das bedeutet ein zusätzliches Gefährdungspotenzial. Je mehr Menschen, desto höher ist das Unfallrisiko. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei natürlich die Kinder ein. Der  E-Check  kontrolliert im Handel auch, wie die elektrischen Hilfsmittel gesichert und verstaut werden und wie sicher der Zugang ist.

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✅ Was sind ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel nach DGUV V3?

Unter ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln versteht man alle Geräte, die während des Betriebes einfach bewegt oder an einen anderen Platz gebracht werden können. Dazu gehören typischerweise Haushaltsgeräte, Verlängerungsleitungen, Elektrowerkzeuge, Geräteanschlussleitungen, …

✅ Was kostet eine Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel bei E+Service+Check GmbH?

Die Kosten für eine Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel variieren je nach Komplexität und Aufwand. Gern beraten wir Sie telefonisch, oder vereinbaren einen Termin für ein persönliches Gespräch. Falls Sie noch Fragen zu den Preisen haben, oder ein Angebot wünschen können Sie uns hier kontaktieren, oder Sie rufen unsere Kundenberater unter: Tel. 034462-6962-0 an.

✅ Warum sollte ich E+Service+Check GmbH für die Prüfung ortveränderlicher elektrischer Betriebsmittel beauftragen und nicht einen anderen Anbieter?

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