Was zählt zu ortsfesten elektrischen Anlagen?

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Aus Gründen der Sicherheit muss bei der Arbeit sichergestellt werden, dass sich die elektrischen Systeme und Geräte in einwandfreiem Zustand befinden. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen der DGUV (BGV A3) müssen diese elektrischen Anlagen in regelmäßigen Abständen auf ordnungsgemäßen Zustand überprüft werden. In diesem Artikel wird kurz und klar dargelegt, was Sie in diesem Zusammenhang wissen und berücksichtigen müssen.

Prüfung elektrischer Anlagen (Prüfung elektrische Anlagen)

Jedes Unternehmen und jede Regierungsbehörde muss die Prüfung elektrischer Anlagen und Systeme bestehen. Wenn ein Unternehmen über elektrische Systeme oder Anlagen verfügt, sollten diese regelmäßig gewartet werden. In Deutschland besteht jedoch auch eine gesetzliche Verpflichtung nach DGUV Vorschrift 4: Die Unfallversicherung in Deutschland legt in der DGUV Vorschrift 4 fest, wie oft und in welchem Umfang stationäre elektrische Anlagen auf ihre Sicherheit überprüft werden sollen. Ein Prüfunternehmen kann Sie mit einem E-Check unterstützen und die Prüfung der elektrischen Anlagen durchführen (Prüfung elektrische Anlagen).

Was sind die Empfehlungen zum Testen stationärer elektrischer Anlagen und Systeme?

Die DGUV hat in Vorschrift 4 die sogenannte Unfallverhütungsregel 4 (DGUV Vorschrift 3) veröffentlicht. Diese gilt für elektrische Anlagen und Geräte. Sie beinhaltet auch das Testen stationärer elektrischer Systeme. Die Vorschrift bestimmt genau, welche Geräte und Systeme wann überprüft werden sollen.

Was sind stationäre elektrische Systeme und Anlagen nach DGUV Vorschrift 4?

Per Definition umfasst die DGUV Vorschrift 4 „alle Objekte, die ganz oder teilweise zur Nutzung elektrischer Energie oder zur Übertragung, Verteilung und Verarbeitung von Informationen verwendet werden“. Gemäß Vorschrift 4 der DGUV umfasst dies nicht nur Systeme, die elektrische Energie erzeugen, sondern auch solche, die diese nur verbrauchen. Darüber hinaus alle Schutz- und Zusatzgeräte, die zur Gewährleistung der elektrischen Sicherheit erforderlich sind. Das System ist wiederum eine Kombination aus mehreren (mindestens zwei) Teilen elektrischer Ausrüstung.

Systeme sind stationär, wenn sie ihren Einsatzort nicht ständig wechseln, beispielsweise eine stationäre Waschmaschine. Nach der Konfiguration bleibt sie dort und wird nur dort verwendet. Die Prüfung stationärer elektrischer Anlagen kann von einem Prüfservice auch vor Ort durchgeführt werden. (Prüfung elektrische Anlagen)

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Wer sollte die Prüfung ablegen? (Prüfung elektrische Anlagen)

Ein spezieller Prüfservice verfügt über speziell ausgebildete Fachkräfte für Elektrotechnik, da nur diese stationäre elektrische Anlagen prüfen dürfen. Ein Spezialist für Elektrotechnik im Sinne von DGUV V4 und DGUV V3 ist eine Person, die über Kenntnisse auf dem Gebiet der Elektrotechnik verfügt und diese praktisch erworben hat. Beispielsweise gelten neben einer Berufsausbildung zum Elektriker oder ein Universitätsstudium jahrelange Berufserfahrung auch als Fachwissen. Nicht jedes Unternehmen kann sich auf einen qualifizierten internen Elektriker für die Prüfung elektrischer Anlagen verlassen, deswegen wird ein externer Prüfservice beauftragt. (Prüfung elektrische Anlagen)

Testen stationärer elektrischer Systeme und Anlagen

Es ist sehr wichtig, dass der Unternehmer nachweist, dass die Prüfung stationärer elektrischer Systeme nur von einem Elektriker und nicht von einer unerfahrenen Person durchgeführt wurde. Der „sichere Zustand“ der Systeme sollte überprüft werden. Hierfür gelten die elektrischen Vorschriften. Das Prüfunternehmen kennt die VDE-Regeln am besten. Im Allgemeinen gilt jedoch Folgendes: Defekte Einheiten müssen isoliert werden, um alle Mitarbeiter vor Gefahren zu schützen. Ein spannungsfreier Zustand sollte hergestellt werden können.

Die Überprüfungsfrist beträgt 4 Jahre. Bei der Erstinbetriebnahme sollten jedoch auch Tests stationärer elektrischer Anlagen durchgeführt werden. Und natürlich bei offensichtlichen oder funktionellen Störungen. Grundsätzlich muss ein Elektriker die Systeme ständig überwachen.

Im Sinne des Gesetzes ist die Nicht-Prüfung eine vorsätzliche Ordnungswidrigkeit, die strafbar ist. Ein Unternehmer kann mit einer Geldstrafe belegt werden. Das Risiko ist jedoch viel höher, da jeder, der die Prüfung stationärer elektrischer Systeme einfach ignoriert, seine Mitarbeiter gefährdet – oft sogar in Lebensgefahr bringt. Dann können Sie eine Geldstrafe für das Unternehmen erwarten. Es wird jedoch schlimmer, wenn Verletzungen auftreten, da in diesen Fällen der Unternehmer verantwortlich ist. Es kann also sehr teuer werden.

Elektrische Systemtests dienen dem Schutz der Arbeitnehmer und sollen Unfälle gemäß den Unfallverhütungsregeln (UVV) verhindern. Unfälle, die aufgrund mangelnder Isolation auftreten, sind oft schwerwiegend. In Deutschland ist daher allen Mitarbeitern vorgeschrieben, dass sie mit der regelmäßigen Prüfung stationärer elektrischer Anlagen rechnen können. Sie können auch Ihren Arbeitgeber danach fragen.

Beispiele für stationäre elektrische Anlagen: Bearbeitungs- und Verarbeitungsmaschinen, Fertigungswerkstätten, Fertigungszentren, Fördersysteme, Transformatoren, Schaltgeräte und Beleuchtungsgeräte. Sie können entweder permanent oder über Steckvorrichtungen an das Niederspannungsnetz angeschlossen werden.

Anforderungen

Elektrische Systeme, die Teil der Infrastruktur des Gebäudes sind, fallen unter den Geltungsbereich der DGUV-Regeln 3 oder 4 und der Arbeitsplatzregeln. Personen, die zur Prüfung elektrischer Anlagen befugt sind, müssen die Anforderungen von Abschnitt 2, Abschnitt 3 der Vorschrift 3 oder 4 der DGUV bezüglich eines qualifizierten Elektrikers erfüllen. Wenn elektrische Geräte in der BetrSichV eingestuft werden sollen, müssen sie von qualifiziertem Personal überprüft werden.

Der Prüfer muss:

+ einen Kurs in Elektrotechnik belegt haben

+ mindestens ein Jahr Berufserfahrung haben

+ betriebliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Prüfung aufweisen und

+ aktuelle Kenntnisse der einschlägigen Normen und Regeln besitzen.

Darüber hinaus können zusätzliche Anforderungen entstehen, beispielsweise an Testexperten für die Prüfung elektrischer Systeme in Montagewerken oder an anerkannte VdS-Experten für die Prüfung elektrischer Systeme gemäß den VdS-Richtlinien. Personen, die eine elektrotechnische Ausbildung absolviert haben, und Spezialisten für Elektrotechnik für bestimmte Arten von Tätigkeiten erfüllen die oben genannten Anforderungen für Testpersonen nicht, um die nachstehend beschriebenen Tests in eigener Verantwortung durchführen zu können. Sie können den Prüfer jedoch bei der Durchführung von Tests unterstützen. Der Prüfer ist technisch für die korrekte Durchführung des Tests verantwortlich. Er bestimmt Art und Umfang der Elektroprüfung und trifft die Auswahl geeigneter Mess- und Prüfgeräte. Die Auswahl geeigneter Mess- und Prüfgeräte hängt maßgeblich von den einzelnen Messungen ab, die durchgeführt werden müssen. Wenn Personen, die mit dem Bereich nicht vertraut sind, angewiesen werden, die Tests durchzuführen, sollten sie am Arbeitsplatz und bei der elektrischen Anlage instruiert werden.

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Vorbereitung auf den Test

Vor Beginn des Tests sollte eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Diese Liste enthält frühere Testberichte, Diagramme und Übersichtspläne sowie andere Dokumentationen. Dazu gehört auch die Definition eines vorhandenen Netzwerksystems. Darüber hinaus muss geklärt werden, ob der aktuelle Status des Systems den Bestandsplänen entspricht, wie das System derzeit verwendet wird und ob sich bei der vorherigen Verwendung Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Projekt ergeben haben. Aufgrund von Änderungen in der Verwendung kann es erforderlich sein, ein vorhandenes System auf den neuesten Stand der Technik zu aktualisieren oder zu modernisieren.

Darüber hinaus verlangt VDE 0105-100 in Abschnitt 5.3, „Aufrechterhaltung eines guten Zustands“, zu prüfen, ob Anpassungen für vorhandene Systeme erforderlich sind, beispielsweise gemäß Anhang 1 der Implementierungsanweisungen (DA) der DGUV-Regeln 3 oder 4. Die Ausrüstung ist oft sehr umfangreich oder unzureichend dokumentiert, z. B. fehlende oder veraltete Dokumente, sodass eine vollständige Überprüfung oft nur in Teilschritten möglich ist. Daher ist es notwendig, die Testmenge klar zu bestimmen. Wenn die Testschritte nicht vollständig abgeschlossen werden können, sollten die Gründe dafür dokumentiert werden. Besondere Anforderungen an das elektrische System und die Betriebsbedingungen müssen beachtet werden, beispielsweise wenn das zu testende System nicht verfügbar ist oder nicht ausgeschaltet werden kann.

Neben elektrischen Messungen umfasst der Test auch die Überprüfung der Wirksamkeit mechanischer, pneumatischer, hydraulischer und elektrischer Schutzvorrichtungen sowie die sichere Funktion von Schalt- und Steuerelementen. Das Testen anderer Schutzvorrichtungen erfordert möglicherweise zusätzliches Fachwissen von einer anderen Person, die zum Testen in der Lage ist. Der Unternehmer ist für die Auswahl verantwortlich (siehe DGUV-Informationen 203-071). Wenn während der Messung die Gefahr eines direkten Kontakts mit stromführenden Teilen oder des Auftretens eines Lichtbogens besteht, sollte geeignete persönliche Schutzausrüstung verfügbar sein und verwendet werden. Tests können den Betriebsprozess beeinträchtigen.

Grundlagen elektrischer Systeme und Geräte

BGV A3 bezieht sich auf Geräte und Systeme, bei denen sich das „System“ auf eine Kombination elektrischer Geräte bezieht. Die Definition in BGV A3 lautet wie folgt:

Elektrische Geräte im Sinne dieser Unfallverhütungsregel sind alle Objekte, die ganz oder teilweise elektrische Energie liefern (z. B. Objekte zum Erzeugen, Übertragen, Verteilen, Speichern, Messen, Verkaufen und Konsumieren) oder Informationen übertragen, verteilen und verarbeiten (zum Beispiel Objekte der Telekommunikation und Informationstechnologie). Schutzvorrichtungen und Zubehör werden mit elektrischen Geräten gleichgesetzt, wenn diese Anforderungen die elektrische Sicherheit betreffen. Elektrische Systeme werden durch Kombination elektrischer Geräte gebildet.

Kurzum: Alle Werkzeuge, die mit Elektrizität arbeiten, werden als elektrische Geräte bezeichnet. Elektrische Systeme und Geräte müssen erneut getestet werden, um ihren ordnungsgemäßen Zustand aufrechtzuerhalten. Unterscheiden Sie zwischen tragbaren und stationären elektrischen Geräten sowie stationären und instationären Systemen.

Mobile elektrische Ausrüstung – Tragbare elektrische Geräte sind Geräte, die sich während des Betriebs bewegen oder bei Anschluss an einen Stromkreis leicht von einem Ort zum anderen bewegt werden können.

Stationäre elektrische Ausrüstung – Stationäre elektrische Geräte sind stationäre Geräte oder Anlagen ohne Stützvorrichtung, deren Masse so groß ist, dass sie nicht leicht bewegt werden können. Dies schließt auch elektrische Geräte ein, die vorübergehend befestigt und über bewegliche Patchkabel betrieben werden.

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