Prüfung elektrischer Betriebsmittel Berlin

Welche Bedeutung haben Vorschriften des Arbeitsschutzes?

Maßnahmen des Arbeitsschutzes dienen der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit. Nach dem Arbeitsschutzgesetz (abgekürzt ArbSchG), das im Jahr 1996 von der Bundesregierung erlassen wurde, ist jeder Arbeitgeber in der Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu ermitteln und umzusetzen. Hierzu zählt die Beurteilung und Dokumentation von sämtlichen bei der Arbeit vorkommenden Gefährdungen. Ein Teilgebiet dieser Gefährdungen sind elektrische Gefährdungen. Es ist allseits bekannt, dass elektrische Gefährdungen erhebliche gesundheitliche Schädigungen von Menschen verursachen können, zum Beispiel durch elektrischen Schlag. Elektrizität kann außerdem die Ursache von Bränden und Explosionen sein.

DGUV Vorschrift 3 und 4 Thermografie

Entsprechend der im Jahr 2015 novellierten Betriebssicherheitsverordnung (abgekürzt BetrSichV) hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass elektrische Gefährdungen, denen die Beschäftigten bei der Bereitstellung und Benutzung von elektrischen Betriebsmitteln, beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen sowie bei Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln ausgesetzt sind, ausgeschlossen oder hinreichend begrenzt werden. Um den ordnungsgemäßen Zustand von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln in Unternehmen (zum Beispiel in Industriebetrieben und im Handwerk, aber auch in Dienstleistungsbetrieben und in Filialen des Handels) sowie in öffentlichen und kommunalen Einrichtungen (zum Beispiel in Kindergärten und Schulen, aber auch in Behörden) zu gewährleisten, sind regelmäßige Sicherheitsprüfungen erforderlich (E-Check). Die E+Service+Check GmbH ist ein kompetenter Ansprechpartner für die fachgerechte Ausführung der Prüfungen.

Was sind DGUV Vorschriften und was ist speziell unter den DGUV Vorschriften 3 und 4 zu verstehen?

Die DGUV Vorschriften 3 und 4 gehören zu den Unfallverhütungsvorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung, einer Säule der Sozialversicherung, die ihre rechtliche Grundlage im Siebten Buch Sozialgesetzbuch (abgekürzt SGB VII) hat. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (abgekürzt DGUV) ist der Spitzenverband der Unfallversicherungsträger in der Bundesrepublik Deutschland und umfasst sowohl die gewerblichen Berufsgenossenschaften als auch die Unfallkassen der öffentlichen Hand. Der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (ehemals HVBG) und der Bundesverband der Unfallkassen (ehemals BUK) hatten sich im Juni 2007 zur Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zusammengeschlossen.

Mit der Fusion der beiden Hauptverbände änderte sich auch die Systematik ihres Vorschriften- und Regelwerkes. Bis zur Fusion hatten die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen jeweils eigene Schriften mit teilweise gleichlautenden Titeln herausgegeben. Die Publikationen von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bekamen jedoch unterschiedliche Kürzel. So hießen die Vorschriften der Berufsgenossenschaften BGV (Berufsgenossenschaftliche Vorschrift) und deren Regeln BGR (Berufsgenossenschaftliche Regel). Die Vorschriften der Unfallkassen erhielten das Kürzel GUV-V (Gemeindeunfallversicherungs-Vorschrift), die Regeln der Unfallkassen das Kürzel GUV-R (Gemeindeunfallversicherungs-Regel).

Auf diesem Wege entstand die Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV A3 unter der Bezeichnung „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“. Die Vorschrift der Unfallkassen zu dieser Thematik erhielt das Kürzel GUV-V A3. Diese Kürzel gibt es aufgrund der Fusion der Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallversicherungsträger inzwischen nicht mehr.

DGUV Vorschrift 3 und 4 Prüfung ortsveränderlicher

Seit Mai 2014 werden die Schriften der gesetzlichen Unfallversicherung durchgängig DGUV genannt. Die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung heißen DGUV Vorschriften, die Regeln werden als DGUV Regeln bezeichnet. Die dritte und vierte Kategorie der Publikationen bilden DGUV Informationen und DGUV Grundsätze. Das Nummerierungssystem des Schriftenwerks hat eine neue Ordnung bekommen. Die Unfallverhütungsvorschriften (DGUV Vorschriften) tragen ein- bis zweistellige Ziffern. Die Regeln, Informationen und Grundsätze haben sechsstellige Kennzahlen erhalten.

Die Berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV A3, die unter der Federführung der BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) erarbeitet worden ist, wird nach der neuen Systematik als DGUV Vorschrift 3 geführt. Die Vorschrift GUV-V A3 der Unfallkassen trägt die Bezeichnung DGUV Vorschrift 4. Beide Vorschriften gelten für elektrische Anlagen und Betriebsmittel und heißen gleichermaßen „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“. Die DGUV Vorschrift 3 (DGUV V3) gilt für Unternehmen, die DGUV Vorschrift 4 für öffentliche und kommunale Einrichtungen. Die Frage, welche Vorschrift maßgeblich ist, richtet sich nach dem Anwendungsbereich. Dies ist für die DGUV Vorschrift 3 und 4 der besondere Unterschied.

Die DGUV Vorschriften 3 und 4 stellen somit die Grundlagen für die Durchführung elektrischer Sicherheitsprüfungen dar. Die E+Service+Check GmbH sorgt entsprechend den Vorschriften für die fachgerechte Ausführung der Prüfungen sowohl in den Unternehmen wie auch in den öffentlichen und kommunalen Einrichtungen.

Wer ist nach der DGUV Vorschrift 3 und 4 für den ordnungsgemäßen Zustand der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel verantwortlich?

Verantwortlich für den ordnungsgemäßen Zustand der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel ist der Betreiber. In den Unternehmen ist dies der Unternehmer, in den öffentlichen Einrichtungen der verantwortliche Betreiber der Einrichtung.

Wichtig: Die DGUV Vorschrift 3 und 4 bewirken hier keinen Unterschied. Die Verantwortung obliegt dem Betreiber der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel. Hinsichtlich der Anwendung der DGUV Vorschrift 3 und 4 bildet nur den Unterschied, wer der Betreiber ist.

Kann eine Übertragung der Pflichten vorgenommen werden?

Nach der DGUV Vorschrift 1 (Grundsätze der Prävention) können zuverlässige und fachkundige Personen schriftlich damit beauftragt werden, aus den Unfallverhütungsvorschriften resultierende Aufgaben in eigener Verantwortung wahrzunehmen. Der Verantwortungsbereich und die Befugnisse müssen schriftlich festgelegt werden. Dies wird als Pflichtenübertragung bezeichnet.

DGUV Vorschrift 3 und 4 esm

Hinsichtlich der Geltung der DGUV Vorschrift 3 und 4 bewirkt diese Möglichkeit keinen Unterschied. Die Übertragung ist Sache des Unternehmens oder der öffentlichen Einrichtung.

Warum muss geprüft werden?

Die Prüfungen sind Bestandteil der Beurteilung von Gefährdungen. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben. Es geht darum, Leib und Leben von Menschen zu schützen und die Sicherheit in den Unternehmen und Einrichtungen zu gewährleisten.

Wichtig: Die DGUV Vorschrift 3 und 4 machen hier keinen Unterschied.

Wer darf nach der DGUV Vorschrift 3 und 4 prüfen?

Die mit den Prüfungen beauftragten Personen müssen die Anforderungen an eine Elektrofachkraft erfüllen. Die Prüfperson trägt die fachliche Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen.

Wichtig: Die DGUV Vorschrift 3 und 4 ergeben hier keinen Unterschied.

DGUV Vorschrift 3 und 4 Befähigte Person

Was muss nach der DGUV Vorschrift 3 und 4 geprüft werden?

Geprüft werden elektrische Anlagen und Betriebsmittel, die ortsfest oder ortsveränderlich sein können.

Wichtig: Die DGUV Vorschrift 3 und 4 bilden hier keinen Unterschied.

Welche Regeln sollen bei der Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 und 4 beachtet werden?

Die elektrotechnischen Regeln (DIN EN Normen, DIN VDE Normen, DGUV Regeln und DGUV Informationen) im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ sind anzuwenden. Hinzu kommen weitere technische Regelwerke, wie die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS), die die Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung konkretisieren.

Wichtig: Die DGUV Vorschrift 3 und 4 ergeben hier keinen Unterschied. Es kommt darauf an, was in den Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen im Einzelnen geprüft wird.

In welchem Intervall muss nach der DGUV Vorschrift 3 und 4 geprüft werden?

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung müssen Prüffristen festgelegt werden. Richtwerte zu den Prüffristen sind sowohl in der DGUV Vorschrift 3 als auch in der DGUV Vorschrift 4 enthalten. Die Prüftermine müssen so festgelegt werden, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel bis zu diesem Zeitpunkt sicher betrieben und benutzt werden können.

Wichtig: Die DGUV Vorschrift 3 und 4 machen hier keinen wesentlichen Unterschied. Als Entscheidungshilfen für den Einzelfall sind die Durchführungsanweisungen der DGUV Vorschriften 3 und 4 hinzuzuziehen.

DGUV Vorschrift 3 und 4 E-Check

Wie lautet das Fazit zur DGUV Vorschrift 3 und 4 – Unterschied und Gemeinsamkeiten?

Hier machen die DGUV Vorschrift 3 und 4 einen Unterschied:

Der entscheidende Unterschied ist der Anwendungsbereich der beiden Vorschriften. Die DGUV Vorschrift 3 gilt für Unternehmen, die DGUV Vorschrift 4 für öffentliche und kommunale Einrichtungen.

Hier gibt es zwischen der DGUV Vorschrift 3 und 4 keinen Unterschied:

Inhaltlich unterscheiden sich die Prüfungen nicht. Es kommt stets darauf an, welche elektrischen Anlagen und Betriebsmittel in den Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen vorhanden sind. Danach richtet sich der Prüfaufwand. Die elektrischen Sicherheitsprüfungen sind jedoch gesetzlich vorgeschrieben. In jedem Fall ist die E+Service+Check GmbH Ihr kompetenter Ansprechpartner zur fachgerechten Ausführung der Prüfungen.

Menü