Ein Prüfer von E+Service+Check GmbH ; Veranschaulichung von Regalprüfung bzw. Regalinspektion

Wie soll man ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel mit einer PRCD prüfen, die am Anfang des Verbindungskabels installiert ist? Aus der Literatur geht hervor, dass die Sicherheitsüberprüfung nach DGUV V3 auch den Nachweis enthält, dass vorhandene Schutzvorrichtungen funktionieren. Daher ist es notwendig, ihre Funktionsprüfung durchzuführen. Wie sollte ein solcher Funktionstest im Hinblick auf den Überlastschutz aussehen? Kann ich laut DGUV V3 mit einem unverifizierten Messgerät messen und dann anhand der Auslösekennlinien der eingebauten Leistungsschalter berechnen, ob der für eine sichere Auslösung erforderliche Strom fließt?

Diese Anforderungen – Standardspezifikationen für Systeme und Geräte – stimmen überein. Beim Testen eines Systems nach DGUV V3 ist es nicht erforderlich, den ordnungsgemäßen Zustand der tragbaren Versorgungsnetze (Geräte) und anderer mobiler elektrischer Geräte nachzuweisen, die an dieses System angeschlossen werden sollen. Außerdem müssen tragbare Geräte sowie das System, das an diese Geräte angeschlossen werden soll, getestet werden. Wenn Sie angewiesen wurden, eine Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel erneut durchzuführen, müssen Sie sich keine Gedanken darüber machen, ob die Systeme angeschlossen werden und funktionieren. Daher ist eine Messung des Schleifenwiderstands nach DGUV Vorschrift 3 nicht erforderlich.

Der PRCD verfügt über keine offizielle Fehlerschutzfunktion, sondern bietet zusätzlichen Schutz für das angeschlossene Gerät – über die Anforderungen der Standards hinaus. Die Wirksamkeit wird durch Drücken der Testtaste bestätigt. Vor der Inbetriebnahme muss der Betreiber eine Sichtprüfung durchführen, um offensichtliche Mängel festzustellen. Er sollte sich immer fragen, ob das System zum Anschließen des Geräts in Ordnung und funktionsfähig ist.

Laut DGUV V3 wird dieses Handgerät mehrmals nach DIN VDE 0702 getestet. Sie haben selbst festgestellt, dass es nicht so einfach ist, die Norm buchstäblich umzusetzen. Wenn der Schutzleiter einen spannungsabhängigen Widerstand (Varistor) enthält, ist es nicht möglich, die Unversehrtheit des Schutzleiters mit herkömmlichen Testgeräten zu überprüfen. Mit den verfügbaren Prüfgeräten (beispielsweise Unitest 0100) können Auslösestrom und Auslösezeit nicht wie gewohnt ermittelt werden. Daher müssen Sie bei einigen Geräten mit PRCD den Test so durchführen, dass der Standard entsprechend eingehalten wird.

Dies bedeutet:

– Anwesend zu sein – wie gewohnt.

– Überprüfen des Widerstands des Schutzleiters zwischen den leitenden Teilen des Gerätes und dem FI-Schutzschalter oder dem Kontakt des Kontaktleiters. Dies ist nur möglich, wenn die Widerstandsmessung mit einer Messspannung durchgeführt wird, die höher ist als die Ansprechspannung des Varistors.

– Isolationswiderstandsmessung wie gewohnt, Stecker des Verbindungskabels an ein Prüfgerät nach DIN VDE 0702 anschließen, PRCD einschalten.

– Messung des Schutzleiterstroms wie gewohnt – Verbindungskabel anschließen

PRCD prüfen

Empfehlung für einen erneuten Test gemäß DGUV-Vorschrift 3

Das Gerät, das beim E-Check verwendet wird, ist ein einpoliges Umkehrschutzelement. Dank der elektronischen Auswertung des Kurzschlussstroms, einschließlich Unterspannungsauslösung, Schutzleitererkennung und Schutzleiterüberwachung, kann nur mit Netzspannung gearbeitet werden.

Nach Reparaturen oder Änderungen muss man erneut elektrische PRCD prüfen. Nach DGUV Vorschrift 3 müssen die Tests von einem qualifizierten Elektriker oder einer elektrisch geschulten Person durchgeführt werden. Gemäß DGUV Vorschrift 3 müssen tragbare Geräte wiederholt getestet werden. Für den E-Check empfiehlt sich die Durchführung dieser Tests mindestens einmal jährlich gemäß TAEV / 2016 / VI; Abschnitt 6.1. Wiederholte Prüfung werden nach DIN VDE 0701-0702 und Einzelprüfungen nach DIN VDE 0701/0702 und der DGUV Vorschrift 3 nachgewiesen.

Mögliche Resultate einer E-Check-Prüfung nach DGUV V3:

es liegen keine sichtbaren Mängel vor und

keine Gefahr für den Benutzer bei bestimmungsgemäßer Verwendung.

Wenn bei erneuter Überprüfung festgestellt wird, dass:

+ es Schäden gibt, unsachgemäße Eingriffe oder Änderungen, die die Sicherheit beeinträchtigen können

+ während des Gebrauchs Schäden auftreten können

+ Funktionsstörungen auftreten,

sollte der Test unterbrochen, das Gerät als fehlerhaft markiert und aus der weiteren Verwendung genommen werden.

Prüfung nach DIN VDE 0701-0702 und gemäß DGUV Vorschrift 3

1) Sichtprüfung nach DIN VDE 0701-0702, Abschnitt 5.2.

– Überprüfen des Geräts auf äußere Mängel.

2) Schutzleiter nach DIN VDE 0701-0702 Abschnitt 5.3 prüfen.

– Der korrekte Zustand der elektrischen Verbindung zwischen Übergabepunkt der Vorrichtung für den Schutzleiter

Mögliche Prüfgeräte zum PRCD prüfen

Das PRCD-S ist ein tragbares, allpolwechselndes Fehlerstromschutzgerät mit elektronischer Fehlerstrombewertung, welches einer Elektrogeräteprüfung unterzogen werden muss. Zusätzlich sind im PRCD-S eine Unterspannungsfreigabe, eine Schutzleitererkennung und eine Schutzleiterüberwachung integriert. Prüfungen nach DIN VDE 0701-0702, Abschnitt 5 müssen mit dem PRCD-S wie folgt geprüft werden: Allgemeine Prüfung nach DGUV V3 oder DIN VDE 0701-0702, Abschnitt 5.1. Die PRCD-S hat eine Unterspannungsfreigabe und muss daher mit Netzspannung betrieben werden. Messungen sollten nur bei eingeschaltetem Gerät durchgeführt werden (PRCD-S ist Allpolschaltung).

Die Sonde am PRCD-Adapter ist über einen Schutzkontakt mit einem Vorwiderstand (Schutzwiderstand) von 1 M? mit einem externen Leiter verbunden. Der Kontaktstrom am Sensoranschluss wird durch eine interne Schutzschaltung auf einen Wert begrenzt, der unter dem maximal zulässigen Kontaktstrom nach DIN EN 61010-1 bis 0,5 mA liegt. Bei der Durchführung dieses Tests wird der maximale Kontaktstrom erhalten.

Prüfgerät PRCD

RCD-Prüfung nach DIN VDE 0701-0702

Artikel 1 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) § 3 und DGUV V3 (ehemals BGV A3) verpflichtet Sie als Unternehmer, Ihr Unternehmen auf elektrische Sicherheit zu prüfen. Dies wird durch die Arbeitsschutzverordnung, die technischen Sicherheitsvorschriften (TRBS 1203) und die DGUV-Vorschrift 3 sowie die DGUV Vorschrift 4 konkretisiert. Die Prüfungen nach DGUV V3 sind wieder in der DIN VDE-Norm festgelegt. Gemäß der DGUV-Norm gilt DIN VDE 0701-0702 speziell für RCD-Prüfungen. Weitere Informationen finden Sie in den DGUV V3 Informationen 203 – 006.

Ein gut organisierter E-Check durch die E+Service+Check GmbH bietet Ihnen gesetzliche elektrische Prüfungen gemäß DGUV Vorschrift 3 oder DGUV-Regelung 4, einschließlich eines umfassenden All-in-One-Servicepakets. Ein strukturierter Ansatz, der eine vollständige Koordination und Planung umfasst, ermöglicht es Ihnen, Ihren Testprozess so weit wie möglich ohne Unterbrechung fortzusetzen. Auf Anfrage können Techniker auch außerhalb der Geschäftszeiten prüfen.

Der elektrotechnische Inspektionsdienst zeichnet sich durch Zuverlässigkeit, neueste Messtechnik und Fachkompetenz aus, die auf regelmäßiger Aus- und Weiterbildung beruhen. Das Team besteht ausschließlich aus qualifizierten TRBS 1203-Elektrikern (qualifizierten Technikern). Ihr Vorteil bei diesen VDE Prüfungen liegt hauptsächlich in der Früherkennung von Fehlern und Gefahren. Auf diese Weise können der Brandschutz aufrechterhalten und ein elektrischer Schlag verhindert werden. Außerdem werden Geräteausfälle sowie Verletzungen und damit verbundene Kosten vermieden.

Sicherheitshinweise für die Verwendung von tragbarer persönlicher Schutzausrüstung mit erweiterter Schutzfunktionalität (PRCD-S)

In bestimmten Situationen ist eine tragbare persönliche Schutzausrüstung mit erweiterter Schutzfunktionalität (PRCD-S) zum Schutz vor elektrischem Schlag bei Feuerwehren, humanitären Organisationen und anderen gewerblichen Bereichen (Baustellen usw.) obligatorisch und wird dort entsprechend genutzt. Ein unsachgemäßer Umgang mit solchen persönlichen Schutzausrüstungen kann zu einem elektrischen Schlag führen. So wurde in den DGUV-Themenbereichen Feuerwehr und unterstützende Organisationen sowie Elektrotechnik ein Sicherheitshinweis für die Verwendung von tragbarer persönlicher Schutzausrüstung mit erweiterten Schutzfunktionen (PRCD-S) erstellt, den wir Ihnen zur Verfügung stellen.

PRCD ist ein spezielles tragbares Schutzgerät mit Schutzleitererkennung oder Schutzleiterüberwachung. Das Gerät dient zum Schutz von Personen vor Stromschlägen im Niederspannungsbereich. Die bekannteste herstellerspezifische PRCD-Implementierung wird unter dem Namen „PRCD-S“ vertrieben. PRCD muss für den gewerblichen Gebrauch geeignet sein und als Verlängerungskabel zwischen dem Stromverbraucher verwendet werden – d. h. normalerweise sind ein Elektrowerkzeug und eine Steckdose installiert. Jedes Unternehmen muss also seione PRCD prüfen.

PRCD prüfen – Anwendungsgebiete von PRCD

Die PRCD wird kommerziell für Gesundheit und Sicherheit beim Arbeiten mit Elektrizität verwendet und ist auf Zuverlässigkeit ausgelegt. Insbesondere Handwerker stehen häufig vor dem Problem, Elektrowerkzeuge an Steckdosen anzuschließen, deren Funktionsfähigkeit sie nicht überprüfen können. Das Arbeitstempo, das Fachwissen und die häufigen Standortwechsel machen es unmöglich, jede Verkaufsstelle zu überprüfen.

Die große Anzahl und Schwere der Unfälle, die in der Vergangenheit aufgrund fehlerhafter elektrischer Geräte aufgetreten sind, veranlasste den Arbeitgeberhaftpflichtversicherungsverband, Informationen zu technischen Lösungen, einschließlich der Verwendung bereitzustellen, beispielsweise in den Informationen DGUV V3 des Handelsverbandes für den sicheren Betrieb elektrischer Geräte während der Bau- und Installationsarbeiten. Insbesondere ist eine tragbare Schutzeinrichtung nach DIN VDE 0661 mit zusätzlicher Überwachung der Schutzleiterspannung, Unterbrechung des Schutzleiters und Aufrechterhaltung der Schutzleiterfunktion bei externer Spannung erforderlich. Die in den Hintergrundinformationen enthaltenen technischen Lösungen schließen andere, zumindest sichere Lösungen nicht aus.

In der jetzt gestrichenen TRBS 2131 (Technische Betriebssicherheit) wurde die PRCD auch als tragbare Schutzvorrichtung für einen Abwurfpunkt bei Bauarbeiten im kleinen Maßstab beschrieben. DGUV V3 und VDE 0105-100 gilt ebenfalls. PRCD erfüllt die Anforderungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und des Arbeitgeberhaftpflichtversicherungsverbandes für tragbare Schutzgeräte. Es ermöglicht gewerblichen Arbeitnehmern, vorhandene Verkaufsstellen weiterhin sicher zu nutzen.

Die Verwendung der PRCD ist auch für Feuerwehren obligatorisch, wenn das Gerät anstelle eines elektrischen Generators an eine vorhandene Hausinstallation angeschlossen werden soll. Die Arbeitsschutzverordnung (BetrSichV) schreibt in § 4 Abs. 1 und der DGUV V3 vor, dass Arbeitsmittel nur verwendet werden dürfen, nachdem der Arbeitgeber eine Risikobewertung durchgeführt, die modernsten Schutzmaßnahmen getroffen und festgestellt hat, dass die Arbeitsmittel sicher zu verwenden sind.

Nach § 5 Abs. 1 Betriebssicherheitsverordnung sollte das Risiko ihrer Verwendung minimal sein. Aus diesem Grund sind regelmäßige Tests in unterschiedlichen Abständen nach DGUV V3 gesetzlich vorgeschrieben. Experten vertrauen auf die E-Check-Messgeräte.

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