Montage von Schaltschränken // Installation in HiTech factory

Das Testen elektrischer Systeme ist in vielen Industrieunternehmen eine eher unpopuläre Aktivität. Insbesondere Handelsunternehmen reagieren häufig nur, wenn es zu spät ist und eine Fehlfunktion auftritt. Regelmäßige Kontrollen elektrischer Anlagen sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern tragen in Kombination mit vorbeugender Wartung auch langfristig zur Kostensenkung bei.

+ Die Anlagenprüfung ist in allen Unternehmen in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.

+ Der Elektriker muss die Systeme nach der Inbetriebnahme, nach den Änderungen und in regelmäßigen Abständen überprüfen und das Ergebnis aufzeichnen.

+ Im Allgemeinen wird für stationäre Systeme und stationäre Anlagen ein Zeitraum von 4 Jahren angewendet, instationäre Systeme sollten normalerweise jährlich überprüft werden. Beachten Sie die Ausnahmen!

+ Regelmäßige Inspektion und Wartung können langfristig Kosten sparen.

+ Bußgelder nach DGUV Vorschrift 4 und Verlust der Versicherung können auf Verstöße hinsichtlich der Anlagenprüfung zurückzuführen sein.

Definition: Was ist ein elektrisches System?

Die Regeln und Bedingungen für die Anlagenprüfung werfen viele Fragen auf, insbesondere für Laien. Wenn Sie kein Spezialist sind, können Sie den Begriff „elektrisches System“ normalerweise nicht definieren. Was ist ein elektrisches System und wie unterscheidet es sich von elektrischen Geräten?

Die Antwort auf diese Frage finden Sie in der DGUV Vorschrift 3 und der Vorschrift 4 – Elektrische Systeme und Geräte“. Diese Bestimmung zur Verhütung von Unfällen von Berufsverbänden legt die aktuellen Regeln und Bedingungen für die Prüfung elektrischer Systeme fest (dazu später mehr). Es erklärt aber auch die Bedingungen. In Abschnitt 2 wird definiert, dass elektrische Geräte unter anderem alle Objekte sind, „die ganz oder teilweise zur Nutzung elektrischer Energie verwendet werden“. Es umfasst auch Backups und Teile der Telekommunikation und Datenverarbeitung. Wenn mehrere Geräte kombiniert werden, spricht man von einem elektrischen System. Elektrische Systeme werden durch Kombination elektrischer Geräte gebildet.

DGUV, Bestimmung 3 – §2 – Bedingungen

Ein elektrisches System ist nichts anderes als eine Kombination verschiedener Geräte (auch Arbeitsgeräte genannt). Da für einzelne elektrische Geräte andere Regeln und Begriffe gelten als für elektrische Systeme, behandeln wir nur die stationäre Anlagen und Systeme auf dieser Themenseite.

Stationäre und instationäre elektrische Systeme

Bleiben wir also bei elektrischen Systemen. Es ist auch notwendig, zwischen stationären und instationären elektrischen Systemen zu unterscheiden. Elektrische Systeme, die ständig mit der Umgebung verbunden sind, werden als stationär bezeichnet. Zum Beispiel definiert DGUV V3 und V4 Gebäude, Container und Wagen für Baustellen als stationäre Anlagen, die den Unfallverhütungsvorschriften unterliegen. Wenn es in ein Fahrzeug eingebaut ist, gilt es auch als stationär. Daher ist eine einfache Mobilität nicht entscheidend dafür, ob das System als stationär beschrieben wird. Nicht stationäre elektrische Systeme zeichnen sich vielmehr dadurch aus, dass sie nach Gebrauch zerlegt und an einem neuen Ort wieder zusammengebaut werden. Beispiele für instationäre Systeme sind gemäß Regel 3 der DGUV und der Vorschrift 4 fliegende Strukturen und Systeme auf Baustellen.

Was ist eine stationäre elektrische Ausrüstung?

Unter stationären elektrischen Geräten sind alle stationären Geräte zu verstehen, dass sie wegen ihres Gewichtes nicht leicht bewegt werden können. Einfach ausgedrückt, sind stationäre elektrische Geräte an ihren Installationsort gebunden. Dazu gehören auch alle fest installierten Geräte wie Motoren, Lampen, … Zu dieser Kategorie gehören auch fest angeschlossene Geräte wie Kühlschränke, Warmwasserspeicher, Elektroherde usw.

Was sind instationäre elektrische Systeme?

Unter instationären elektrischen Systemen sind alle Systeme zu verstehen, die nach Gebrauch zerlegt oder demontiert und an einem neuen Bestimmungsort wiederaufgebaut werden. Nicht stationäre elektrische Systeme umfassen Systeme auf Bau- oder Montagestellen.

Was ist der Unterschied zwischen stationären und instationären Systemen?

Es sollte auch zwischen stationären und instabilen elektrischen Systemen unterschieden werden. Feste oder stationäre elektrische Systeme müssen dauerhaft an die Umgebung angeschlossen sein. DGUV Vorschrift 4 und 3 listen beispielsweise Gebäude, Container und Bauanhänger auf.

Warum ist es wichtig, instationäre elektrische Anlagen regelmäßig zu überprüfen?

Es gibt gute Gründe, warum das Gesetz regelmäßige Kontrollen elektrischer Systeme vorschreibt, von denen die Sicherheit die wichtigste ist. Unternehmen, die ihre elektrischen Systeme nicht ordnungsgemäß überprüfen und warten, gefährden das Leben ihrer Mitarbeiter. Es versteht sich, dass fehlerhafte elektrische Systeme ein hohes Risiko für die Gesundheit des Bedieners darstellen. Der wirtschaftliche Schaden kann ebenfalls enorm sein. Zum Beispiel, wenn ein System aufgrund eines Kurzschlusses durchbrennt. Das Risiko eines Defekts hängt nicht vom Alter des Systems ab. Elektrische Systeme ändern sich ständig, sowohl unter dem Einfluss externer Faktoren als auch während des normalen Betriebs. Aus diesem Grund sollten Kalibrierungstests vor der Inbetriebnahme und dann in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

stationäre Anlagen e-check

Warum sind regelmäßige Tests stationärer elektrischer Systeme wichtig?

Wenden wir uns nun der Frage zu, warum stationäre elektrische Systeme überhaupt getestet werden sollten. Der wichtigste Grund ist natürlich die Sicherheit. Da überall dort, wo elektrische Energie in großen Mengen verbraucht wird, immer die Gefahr eines gefährlichen oder sogar tödlichen Stromschlags besteht. Um sicherzustellen, dass Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter nicht gefährden, sind regelmäßige Überprüfungen jedes elektrischen Systems obligatorisch.

Wo ist die Überprüfung stationärer Systeme geregelt?

Für die Prüfung stationärer elektrischer Anlagen gelten mehrere Gesetze und Unfallverhütungsvorschriften, darunter die vorgenannte DGUV-Regel 3 (ehemals BGV A3) und die BetrSichV-Arbeitsschutzverordnung. Neben der Gesetzgebung verlangen viele Feuerversicherungsunternehmen auch eine regelmäßige Überprüfung der elektrischen Systeme und die Dokumentation der Ergebnisse. Wir sind bereits an anderer Stelle auf die Details eingegangen.

Vorhersehbare Kosten und ein geringes Ausfallrisiko weisen auf eine vorbeugende Wartung hin

Wer neben der vorgeschriebenen Steuerung auch in eine zyklische Inspektion seiner Anlagen investiert, kann langfristig sparen. Durch vorbeugende Wartung wird sichergestellt, dass sich Ihr elektrisches System in einem hervorragenden Zustand befindet und stets maximale Leistung bietet. Das Unfallrisiko bis hin zu teuren Ausfällen in der Produktion wird minimiert. Die Prüfunternehmen beraten Sie gerne zu Instandhaltungsmanagement und intelligenter Instandhaltung. Sie erklären, wie Ihr Unternehmen von einem Wartungsvertrag profitieren kann. Natürlich stellen sie auch sicher, dass die DGUV V3 Prüffristen für die regelmäßige Überprüfung nicht stationärer und stationärer Systeme durch die Kunden eingehalten werden. Anstatt viel Zeit mit der Durchführung von Ausschreibungen und dem Bestehen von Prüfungen zu verbringen, können sich Unternehmer und Manager auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

stationäre Anlagen bgv a3

Allgemeine Regeln für die Prüfung elektrischer Anlagen

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen festen und tragbaren Systemen. Bei Arbeiten mit elektrischen Systemen und Geräten besteht die Gefahr eines Stromschlags.

Stationäre elektrische Geräte sind stationäre Anlagen oder Geräte ohne Stützvorrichtung, deren Masse so groß ist, dass sie nicht leicht bewegt werden können. Dies schließt auch elektrische Geräte ein, die vorübergehend befestigt und über bewegliche Patchkabel betrieben werden. Der Unternehmer kann in Tabelle 1A (DGUV-Regel 3) Angaben zum Inspektionszeitraum und zum Inspektor für stationäre Anlagen und Geräte finden.

„Elektrische Geräte sind alle Objekte, die ganz oder teilweise elektrische Energie verbrauchen (z. B. Objekte zum Erzeugen, Übertragen, Verteilen, Speichern, Messen, Umwandeln und Konsumieren) oder Informationen übertragen, verteilen und verarbeiten (z. B. Objekte zur Telekommunikation und Informationstechnologie). Schutzvorrichtungen und Hilfsmittel entsprechen elektrischen Geräten, da diese Anforderungen für die elektrische Sicherheit gelten. “

Diese Definition umfasst alle elektrischen Systeme und Geräte, unabhängig von der Höhe oder Art der in ihnen erzeugten Spannung oder der Spannung, mit der sie arbeiten. Darüber hinaus können elektrische Systeme in Verbrauchersystemen wie der Abteilung für Maschinen und Verteilungssysteme eingesetzt werden. Verteilungssysteme sind die Hauptstromkreise, in denen elektrische Energie selbst als Werkzeug verwendet wird. Eine weitere Unterscheidung wird zwischen stationären und instationären Systemen getroffen.

Stationäre Systeme sind fest mit der Umgebung verbunden, z. B. Haupt- und Nebenverteilungen in Gebäuden sowie in Containern oder Fahrzeugen, während instationäre Systeme nach Gebrauch gemäß ihrem Zweck zerlegt (demontiert) und an einem neuen Ort wieder zusammengebaut (verbunden) werden. Die Definition bezieht sich auch auf die Identifizierung von Schutz- und Zusatzgeräten mit elektrischen Geräten. Schutzausrüstung und Zubehör wie persönliche Schutzausrüstung, beispielsweise Isolieranzüge und Spezialwerkzeuge und Isolierstangen oder isolierte Werkzeuge, müssen bestimmte elektrische Sicherheitsanforderungen erfüllen, um in elektrischen Systemen sicher mit ihnen arbeiten zu können.

Da elektrische Systeme aus elektrischen Geräten bestehen, können zusätzliche Sicherheitsanforderungen für elektrische Systeme gelten, die nicht jedem dieser elektrischen Geräte entsprechen. In Industrieanlagen werden elektrische Geräte üblicherweise als Geräteetikett (BMK) bezeichnet. Sie sind am Gerät angebracht und im Schaltplan unter dem entsprechenden Symbol enthalten.

Erstinspektion elektrischer Anlagen nach DIN VDE 0100-600

Der offizielle Name der Norm ist DIN VDE 0100-600: 2017-06: Für Prüfungen nach der alten Version gab es eine Übergangsfrist bis zum 17. März 2020. Diese Frist ist abgelaufen, daher müssen alle Tests nach Version 2017 abgeschlossen sein. DIN VDE 0100-600: 2017-06 beginnt mit den gesetzlichen Anforderungen für die Erstprüfung elektrischer Anlagen. Darüber hinaus sollte die Norm verwendet werden, um die Einhaltung der Anforderungen anderer Normen der VDE 0100-Serie zu bestimmen. Sie regelt auch den Inhalt der relevanten Prüfberichte zur Erstprüfung. Unterabschnitt 6.4.2.3 listet 16 spezifische Anforderungen für den Umfang der Inspektion zum Zeitpunkt der Inspektion auf.

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