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Elektrische Prüfungen gemäß der DGUV-Vorschrift 3 müssen von einem qualifizierten Elektriker gemäß den technischen Sicherheitsvorschriften für den Betrieb (TRBS 1203) durchgeführt werden. Hier sollten geeignete Mess- und Prüfgeräte eingesetzt werden. Rechtsgrundlage hierfür ist § 2 Abs. 6 der Arbeitsschutzverordnung (BetrSichV). Sie sieht vor, dass nur eine „qualifizierte Person“ die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel gemäß DGUV V3 (ehemals BGV A3) durchführen kann.

Qualifizierte Personenanforderung gemäß TRBS 1203

Die Anforderungen an qualifizierte Fachkräfte sind in TRBS 1203 in den Bereichen Ausbildung, Berufserfahrung und schnelle berufliche Tätigkeit beschrieben.

Berufsausbildung für die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel

Um sich als qualifizierter Prüftechniker nach DGUV V3 zu qualifizieren, muss eine elektrotechnische Berufsausbildung abgeschlossen sein. Alternativ können auch vergleichbare elektrotechnische Qualifikationen verfügbar sein. Ein technischer Abschluss ist ebenfalls möglich.

Berufserfahrung für die Prüfung nach DGUV Vorschrift 3

Eine für die Prüfung qualifizierte Person muss über praktische Erfahrung verfügen und über einen angemessenen Zeitraum mit den entsprechenden Arbeitsmitteln arbeiten. Es muss sichergestellt sein, dass sie die zugewiesene Testaufgabe zuverlässig erledigen können. Eine qualifizierte Person erkennt bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel typische Schäden und die damit verbundenen Gefahren. Die Durchführung mehrerer Elektrogeräteprüfungen pro Jahr ist Teil der operativen beruflichen Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der Prüfungspraxis. Eine angemessene regelmäßige Schulung ist ebenfalls erforderlich. Dies kann durch die Teilnahme an Schulungen oder den regelmäßigen Erfahrungsaustausch in der Abteilung erreicht werden.

Eine Person mit elektrischer Ausbildung ist eine Hilfsperson. Sie wurde von einem Elektriker instruiert und auf die Gefahren hingewiesen. Personen, die eine elektrische Ausbildung absolviert haben, können eine Prüfung ortsveränderlicher Geräte und andere Tests nur unter Aufsicht eines Spezialisten durchführen.

Selbst für eine Person, die erst vor Kurzem eine Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann davon ausgegangen werden, dass die erforderlichen Kenntnisse erworben wurden. Weitere Schulungen zu speziellen Arbeitsgeräten oder Testgeräten können erforderlich sein. Letztendlich ist es Sache des Arbeitgebers, zu entscheiden, ob die dem Test zugewiesene Person die Anforderungen von TRBS 1203 erfüllt. Aus den Anweisungen zur Umsetzung von § 2 der DGUV Vorschrift 3 geht hervor, dass die berufliche Qualifikation eines Elektrikers durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bestätigt wird. Beispiele für diese Ausbildung sind Elektrotechniker, Elektriker, Elektromeister oder Elektrikerlehrlinge. Die Qualifikation kann auch durch mehrjährige Arbeit mit einer Ausbildung in Theorie und Praxis und der Prüfung eines qualifizierten Elektrikers bestätigt werden. Der Nachweis muss dokumentiert werden.

Arbeitgeber müssen immer sicherstellen, dass sie gemäß DGUV Vorschrift 3 und der Betriebssicherheitsverordnung als qualifizierte Personen gelten. Mitarbeiter von Prüfunternehmen sind hoch qualifizierte Spezialisten für Elektrotechnik, Spezialisten für bestimmte elektrische Aufgaben und geschulte Mitarbeiter, die alle Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung und TRBS-1203 erfüllen, um die für die Bestellung eines Kunden erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen. Dank regelmäßiger Schulungen und modernster Testgeräte sind sie immer auf dem neuesten Stand.

DGUV 3 Prüfer

Wer kann eine Überprüfung gemäß DGUV Vorschrift 3 durchführen?

Es gibt besondere Anforderungen an Personal, das eine elektronische Überprüfung gemäß DGUV V3 durchführt. Der Gesetzgeber spricht speziell von zwei Personengruppen: qualifizierten Personen und Spezialisten für Elektrotechnik. Eine qualifizierte Person muss geschult sein oder einen Kurs belegen, der es ihr ermöglicht, gemäß Vorschrift 3 der DGUV getestet zu werden. Beide Personengruppen müssen über mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung verfügen. Darüber hinaus sollten die Prüfer mit den Bestimmungen und Regeln für die Durchführung von Prüfungen, nach Regel 3 der DGUV und mit den verwendeten Messinstrumenten vertraut sein.

Wer ist für die Überprüfung verantwortlich?

Der Betreiber/Unternehmer ist für die Überprüfung der elektrischen Anlagen und Geräte gemäß Regel 3 der DGUV verantwortlich. Dies bedeutet, dass Sie für die ordnungsgemäße Planung und Durchführung der elektronischen Überprüfung verantwortlich sind. Wenn Sie Ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und sie nicht erfüllen oder wenn die Überprüfung nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird, können Bußgelder anfallen. Sie sind auch voll verantwortlich für eventuelle Schäden. Versicherungsunternehmen können die Zahlung ganz oder teilweise verweigern, wenn ein Unfall mit Systemen und Geräten auftritt, die nicht in der nötigen Form überprüft wurden.

Wenn Sie jedoch regelmäßig elektronische Kontrollen gemäß Regel 3 der DGUV durchführen, werden Sie viele Versicherungsunternehmen mit Rabatten belohnen. Sie profitieren auch von sicheren und zuverlässigen Maschinen und Anlagen. Infolgedessen nimmt die Anzahl der Fehlfunktionen ab und die Produktivität steigt.

Wie erfolgt die elektronische Überprüfung gemäß DGUV-Regel 3?

Die Prüfung gemäß Regel 3 der DGUV ist in drei Abschnitte oder Phasen unterteilt. Zunächst werden elektrische Systeme und Geräte visuell überprüft. Offensichtliche Mängel und Schäden werden schnell bemerkt. Das System oder Gerät wird dann in Betrieb genommen. Die Überprüfung wird jetzt während des Betriebs durchgeführt. Sicherheits- und Abschaltmechanismen werden ebenfalls getestet. Schließlich erfolgt die Überprüfung und Kontrolle mit Messgeräten. Spannungsschwankungen oder Überschreitungen oder Abweichungen von Sollwerten müssen auf diese Weise erkannt und beseitigt werden.

Nach Abschluss des Tests erhalten Sie als Bediener ein Prüfprotokoll. Dieser dient dem Gesetzgeber als Beweis dafür, dass die elektronische Überprüfung gemäß Regel 3 der DGUV durchgeführt wurde. Dieser enthält auch Informationen zu Fehlern, die in den Systemen und Geräten festgestellt wurden. Einige Maschinen und Geräte erhalten auch Testdrucke. Die Prüfung elektrischer Anlagen und tragbaren elektrischen Geräten ist für Unternehmen obligatorisch und unterliegt strengen Anforderungen. Die Regeln sind in der DGUV-Verordnung 3 festgelegt. Aber wer ist berechtigt, DGUV-Tests durchzuführen?

Gemäß der DGUV-Vorschrift 3 (DGUV V3, ehemals BGV A3) sieht die obligatorische Unfallversicherung in Deutschland eine regelmäßige Inspektion aller tragbaren elektrischen Geräte vor, von einer Handbohrmaschine über ein Ladekabel bis hin zu einem Drucker. Zusätzlich zu diesen tragbaren Geräten müssen Unternehmen in regelmäßigen Abständen stationäre elektrische Maschinen und Systeme sowie das elektrische System des Gebäudes auf Betriebssicherheit überprüfen. Gemäß Absatz 5 der DGUV V3 dürfen Prüfungen nur unter Anleitung und Kontrolle eines qualifizierten Elektrikers oder von ihm selbst durchgeführt werden.

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Wer kann elektrische Systeme und Geräte überprüfen?

Die Verantwortung liegt zunächst beim Arbeitgeber. Er ist voll verantwortlich für die Sicherheit am Arbeitsplatz. Wenn er nicht über die technischen Qualifikationen verfügt, um Aufgaben auszuführen, z. B. elektrische Systeme und Geräte zu testen, muss er qualifiziertes Personal mit der Ausführung dieser Aufgabe beauftragen. Er kann dies beispielsweise bei elektrischen Systemen und Geräten an einen zuständigen Elektrotechniker weitergeben. Dadurch werden die Tests an den angegebenen Arbeitsgeräten angewiesen und überwacht. Für die Prüfung selbst ist gemäß der Arbeitsschutzverordnung ein qualifizierter Spezialist im Sinne von TRBS 1203 erforderlich. Ein qualifizierter Spezialist muss daher ein qualifizierter Elektriker sein, der nicht nur die einschlägigen Normen und Regeln kennt, sondern dank seiner Ausbildung und Erfahrung auch sichere Betriebsbedingungen gewährleisten kann. Diese Person sollte auch durch geeignete Schulungsmaßnahmen mit den neuesten Technologien und Standards auf dem neuesten Stand sein. Eine kompetente Person muss ebenfalls schriftlich vom Unternehmen bestellt und autorisiert werden.

Ein paar Worte zum Zeitpunkt der Überprüfung

Die Sicherheitsbestimmungen überlassen dem Unternehmen/Arbeitgeber eine Risikobewertung, um festzustellen, wie, in welchem Umfang und in welchen Zeiträumen elektrische Systeme und Geräte überprüft werden sollten. Letztendlich verlangt DGUV 3 auch, dass der Arbeitgeber diese Aspekte bewusst identifiziert. Im Allgemeinen reicht dies nicht aus, um die in den Vorschriften festgelegten Fristen einzuhalten. Tatsächlich sollten die Ergebnisse einer Risikobewertung zu einer angemessenen Definition führen. Ein Arbeitgeber oder eine von ihm autorisierte Person kann sich beraten lassen. Aktuelle Ereignisse und Änderungen sind ebenfalls in der Definition enthalten. Das Definieren von Testbedingungen ist daher niemals eine statische Domäne, sondern immer ein dynamischer Prozess. Letztendlich benötigen Gesetzgeber und Berufsverbände ein umfassendes Testkonzept. Neben der Risikobewertung basiert es auf Arbeitsanweisungen, der Betriebssicherheitsverordnung und Verfahrensanweisungen. Das Ergebnis ist eine rechtlich verträgliche Prüfung elektrischer Systeme und Geräte sowie eine erhöhte Sicherheit und ein höherer Schutz der Arbeitnehmer.

Welche Ausrüstung und Betriebsmittel sollten überprüft werden?

Immer wieder stehen wir vor der Frage, welche Art von Arbeitsmitteln zur Gruppe der elektrischen Geräte gehört. Nach einem kurzen Blick auf § 2 Abs. 1 der Regel 3 DGUV kann diese Frage ganz einfach beantwortet werden:

„Elektrische Geräte im Sinne dieser Unfallverhütungsregel sind alle Objekte, die ganz oder teilweise elektrische Energie verbrauchen (z. B. Objekte zum Erzeugen, Übertragen, Verteilen, Speichern, Messen, Umwandeln und Verbrauchen) oder übertragen, verteilen und Informationen verarbeiten (wie Telekommunikations- und Informationstechnologieeinrichtungen). “ Daher müssen alle elektrischen Systeme, Geräte, Maschinen usw., die während des Betriebs verwendet werden, auf Sicherheit überprüft werden.

Verschieben Sie den UVV-Test nicht!

Einige Unternehmer denken daran, die Intervalle zwischen den Prüfungen zu verlängern, um die Kosten zu senken. Dies ist jedoch nicht so einfach. Es ist wichtig zu begründen, warum der jährliche UVV-Test in diesem speziellen Fall unnötig ist. Der Grund sollte schriftlich sein und alle Mängel, Wartungen und Reparaturen des Systems dokumentieren. Es kostet viel Zeit, die Sie für den Erfolg Ihres Unternehmens aufwenden können.

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